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Für eine saubere Region - Deuna Zement informiert über Maßnahmen zum Umweltschutz

Einige Tausend Besucher, Gäste aus den Nachbargemeinden und aus der weiteren Umgebung, nutzten den "Tag der offenen Tür", um das Zementwerk Deuna zu besichtigen. Eindrucksvoll ist die Produktionsanlage in die Landschaft eingebettet. Ein vertrauter Anblick seit Jahrzehnten - und doch nicht ganz geheuer. Viele Anwohner wissen nicht, was sich hinter den dicken Mauern von Öfen und Silos abspielt.
Um diese Berührungsängste abzubauen, lud die Geschäftsführung der Deuna Zement GmbH zu diesem Besuchstag ein. Viele Besucher zeigten sich positiv überrascht von den Veränderungen im Werk. Zu DDR-Zeiten oft als "Dreckschleuder" verschrien, präsentierte sich das Werksgelände nun sauber und besucherfreundlich.
Dieser Eindruck entspricht nicht nur der äußeren Erscheinung. Im Zementwerk ist man aktiv um den Umweltschutz bemüht. Zur Befeuerung der Hochöfen verwendet man schon seit Jahren Altreifen und auch Papierreste.
Doch die Entlastung der Umwelt soll noch verstärkt werden. Die Geschäftsführung plant, den Anteil der Sekundärbrennstoffe, wie etwa Teppichreste und Verpackungsmaterialien, um weitere 20 Prozent zu erhöhen. Dadurch würde der Anteil fossiler Brennstoffe auf 25 Prozent beschränkt werden. Der Antrag hierfür soll demnächst eingereicht werden.
Doch zunächst ist man um die Akzeptanz und das Vertrauen der Bürger bemüht. Im Vorfeld waren in den umliegenden Gemeinden Infobroschüren verteilt worden. Am Tag der offenen Tür gab dann der Rundgang über das Werksgelände mit Infotafeln und vielen hilfsbereiten Mitarbeitern zusätzlich Aufschluss über die Produktionsprozesse. Viele interessierte Besucher informierten sich am Stand der StBG über Maßnahmen zur Arbeitssicherheit und testeten am Laufparcours ihr Wissen.
Eine besondere Attraktion war das neue Silo. Der Raum, der in Zukunft als Lager für 30.000 Tonnen Klinker dienen soll, erfuhr eine überraschende Umnutzung. Eine faszinierende Licht- und Tonshow verwandelte den 30 Meter hohen Betonkegel in eine besondere Erlebniswelt. Und spätestens hier verloren sich auch die Vorurteile über den "Koloss Zementwerk".

Dipl.-Ing. Petra Begander, StBG

Luftaufnahme des Zementwerks Deuna Viele Gäste aus der Umgebung nutzten den Besuchstag, um sich ein Bild zu machen
Luftaufnahme des
Zementwerks Deuna
Viele Gäste aus
der Umgebung nutzten den
Besuchstag, um sich ein Bild
zu machen



Infotafeln stellten die Produktionsprozesse dar Der "Stolperparcours" der StBG gab Denkanstöße für ein sicheres Gehen
Infotafeln stellten
die Produktionsprozesse dar
Der "Stolperparcours" der StBG
gab Denkanstöße für ein sicheres Gehen




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