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Volvo-Produkt-Premiere 2002
Der Volvo-Konzern hat im abgelaufenen Jahr 2001 einen Umsatz von insgesamt 19,54 Mrd. E erwirtschaftet. Nach der
Veräußerung der Pkw-Sparte vor vier Jahren an Ford wurden diese Verkaufserlöse jetzt von den Geschäftsfeldern
Volvo Trucks, Volvo Construction Equipment (also Baumaschinen), Volvo Busse, Volvo Penta (Industrie- und Schiffsmotoren)
sowie Volvo Aero (Flugtechnik- und Raumfahrtkomponenten) erzielt.
Als zweitwichtigstes Standbein der Volvo-Gruppe setzte der Baumaschinenbereich mit Sitz in Brüssel während
der vergangenen Saison weltweit mit insgesamt 19.620 verkauften Einheiten 2,29 Mrd. € um. Über die Hälfte
der abgesetzten Maschinen, nämlich 11.805 Geräte zu einem Verkaufswert von 1,13 Mrd. €, konnten in Europa
plaziert werden. Die Region Central Europe, für die Volvo in Konz verantwortlich zeichnet, schaffte mit 4.571
Maschinen einen Umsatz von 452 Mio. €.
Neueinführung von Baggern, Gradern, Dumpern und Radladern
Die Europa-Verantwortlichen von Volvo Construction Equipment haben Konz ausgewählt, um der Fach- und Regionalpresse
sowie den Händlern und Kunden erstmals über ein Dutzend neue Baumaschinen vorzustellen. Bei den Premieren
handelte es sich um
- Hydraulikbagger der Serie B mit Einsatzgewichten von 24,3 t (EC240B) bis 47,3 t (EC460B),
- Motorgrader der Serie B mit Einsatzgewichten von 14,1 t (G710B) bis19,8 t (G780B) sowie Grader der Kompaktklasse
im 7-t-Bereich,
- knickgelenkte Geländedumper der Serie D im Nutzlastbereich von 24 t (A25D) bis 28 t (A30D),
- Radlader der Serie E mit Einsatzgewichten von 18,4 t (L120E) bis 52,0 t (L330E)
Die unweit des Firmensitzes als praxisnahes Vorführgelände hergerichtete Kiesgrube bot optimale Bedingungen
als Präsentations- und Testareal für robuste Gewinnungs-, Transport- und Baumaschinen. Neben den Pressevertretern
nahmen auch mehrere hundert Kunden an vier Veranstaltungstagen die Neuheiten sowie die bereits eingeführten,
bewährten Maschinen "unter die Lupe".
In seiner strategischen Ausrichtung konzentriert sich Volvo auf wenige unabhängige, leistungsfähige und
professionelle Händler. Weitere zukunftsweisende "Soft"-Produkte kommen dabei nicht zu kurz, zum
Beispiel die spezifische Einsatzberatung, Vertriebsdienstleistungen und Finanzierungsangebote. Im Zuge einer Verstärkung
des After-Sales-Bereichs, also des Kundendienstes, richten sich Volvo und seine Händler auf eine intensivere
Verbreitung von Reparatur- und Serviceverträgen ein. Zu den kostensparenden Angeboten zählen auch Volvo-Verschleißteile
und -Hydrauliköl, werksüberholte Austauschteile sowie Programme zur problemlosen Fehlerdiagnose bei Baumaschinen.
Die Produkt-Premiere fand zu einem Zeitpunkt statt, in dem die Bauwirtschaft eine bereits seit Monaten andauernde
wirtschaftliche Talsohle durchschreitet. Auf die allgemeinen Absatzrückgänge in der Baumaschinenindustrie
hat auch Volvo flexibel reagiert und Produktionsanpassungen vorgenommen. Am Standort Konz, wo neben der Vertriebsgesellschaft
Volvo Construction Equipment Europe GmbH die Schwesterfirma Volvo Compact Equipment GmbH & Co. KG Kompaktmaschinen
und Hydraulikbagger der 14- bis 18-t-Klasse produziert, konnten betriebsbedingte Entlassungen vermieden werden.
Mit sozialverträglichen Lösungen, wie Altersteilzeit, befristeten Zeitverträgen und lohnangepasster
31-Stunden-Woche, ist es trotz schwieriger Marktlage gelungen, das Know-how der qualifizierten Konzer Belegschaft
zu halten.

Ein großes Kiesgrubengelände war Schauplatz der Volvo Produkt-Premiere 2002.
Gezeigt wurden Hydraulikbagger, Motor-Grader, Dumper und Radlader

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