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Betonsilos für stationäre Aufbereitungsanlagen

Bisher werden Siloanlagen üblicherweise als Stahlrundsilos gebaut. Die Lösung in Stahlbeton ist aber ökologisch sinnvoll und lässt sich kostengünstig herstellen.
Ein Vorteil liegt in der Optik, das Bauwerk zeigt sich als kompaktes Gebäude, sämtliche Maschinen sind im Inneren untergebracht, was auch den Winterbetrieb vereinfacht. Durch die komplette Ausführung in Beton ergeben sich neben der starken Reduzierung des Lärmpegels auch niedrigere Immissionswerte. Das Gebäude ist durch ein zentrales Treppenhaus (aus Betonfertigteilen) und auf Wunsch mit einem Aufzug erschlossen. Die üblichen außenliegenden Gitterrosttreppen entfallen. Die Brecher, die Siebmaschinen und die Entstaubung sind im Gebäude untergebracht.
Der rechteckige Silobau mit Achsmaßen bis zu 6 m wird mittels einer Gleitschalung hergestellt. Der tägliche (24 Stunden) Baufortschritt liegt bei etwa 3 m Höhe je Tag was eine kurze Bauzeit von nur vier Wochen ermöglicht.
Bei der verbreiteten Stahlsilo-Bauweise sind die einzelnen Bauelemente jeweils wechselnden Witterungseinflüssen ausgeliefert. Durch unterschiedliche Erwärmung der verschiedenen Materialien entsteht Schwitzwasser und es kann zum Teil zu thermischen Erscheinungen kommen. Dies alles ist bei einem kompakten Gebäude aus Beton nicht der Fall.
Durch die neuartige Konstruktion wird weniger Platz benötigt und somit auch kürzere Verladebänder mit entsprechender reduzierter Lkw-Beladezeit.
Die Silobühne ist mit einem Minilader komplett unterfahrbar, da dort eine lichte Raumhöhe von 2,80 m besteht. Somit wird zusätzlicher Stauraum geschaffen.
Die kombinierte Kompaktbauweise Stahlbetonsilos mit Stahleinbauten ergibt bei den gesamten Rohbaukosten eine Preisersparnis von bis zu 30 Prozent!


Stahlbetonsilo
Stahlbetonsilo






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