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[Die Industrie der Steine + Erden]






Vorbereitung neuer Luftgrenzwerte für Trichlorethylen, Dieselmotoremissionen und Schweißrauche

Das Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung (BMA) hat im Bundesarbeitsblatt (2001) Nr. 12, S. 62 und 63, neue bzw. geänderter Luftgrenzwerte für die Stoffe Trichlorethylen, Dieselmotoremissionen und Schweißrauche angekündigt.
Für Trichlorethylen muss ein technisch begründeter Luftgrenzwert (TRK) aufgestellt werden, da die DFG-Senatskommission den MAK-Wert für diesen Stoff wegen seiner Bewertung als krebserzeugend im Jahre 1996 zurückgezogen hat. Die TRK für Dieselmotoremissionen soll dahingehend überprüft werden, ob sie noch dem Stand der Technik entspricht. Bei der Festlegung eines Allgemeinen Staubgrenzwertes hatte der AGS beschlossen, einen speziellen Luftgrenzwert für Schweißrauche aufzustellen.
Auch die Mitgliedsunternehmen der Industrie der Steine und Erden, die Umgang mit Trichlorethylen haben oder in deren Arbeitsbereichen Dieselmotoremissionen auftreten können beziehungsweise bei denen auf Grund von Schweißarbeiten Schweißrauche entstehen, und die über entsprechende Expositionsmessdaten (Messergebnisse) verfügen, werden gebeten, diese sowie arbeitsmedizinische Erfahrungen dem UA V des AGS unter der Anschrift: Ausschuss für Gefahrstoffe (AGS), Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Friedrich-Henckel-Weg 1-25,
D-44149 Dortmund, bis spätestens zum 31. August mitzuteilen. Nach dem Stichtag eingehende Messergebnisse können bei der Beratung zur Grenzwertfestsetzung nicht mehr berücksichtigt werden.
Es sind nur Daten aktueller Messungen der letzten drei Jahre von Interesse, die den Stand der Technik widerspiegeln und die von den Mitgliedsunternehmen in Eigeninitiative veranlasst wurden. Von der Steinbruchs-Berufsgenossenschaft durchgeführte Messungen werden dort ausgewertet und über den Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften an den Ausschuss für Gefahrstoffe (AGS) weitergeleitet.




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