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Atlas Copco übernimmt Krupp-Hydraulikhämmer

Atlas Copco will den Hersteller der Krupp-Hydraulikhämmer, die zu ThyssenKrupp Technologies gehörende Krupp Berco Bautechnik GmbH in Essen, übernehmen. Ein entsprechendes Übereinkommen wurde jetzt unterzeichnet. Was Atlas Copco dieser Firmenkauf kostet, wurde nicht mitgeteilt. Krupp Berco gehört mit 420 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von rund 65 Millionen Euro zu den weltweit bedeutendsten Herstellern von Hydraulikanbauhämmern.
Atlas Copco ist ein international tätiger Maschinenbaukonzern mit Hauptsitz in Stockholm, Schweden. Die vier Konzernbereiche Industrietechnik, Kompressortechnik, Bau- & Bohrtechnik sowie Mietservice erwirtschafteten im Jahr 2000 mit weltweit 26.000 Beschäftigten einen Umsatz von gut fünf Milliarden Euro. In Deutschland ist die Gruppe seit 1952 vertreten und heute unter dem Dach einer Holding mit drei Werken, sechs Vertriebsgesellschaften und einem Engineeringzentrum für Schraubsysteme präsent. Deren rund 2.000 Beschäftigte erwirtschafteten im Jahr 2000 einen Umsatz von einer halben Milliarde Euro.
Atlas Copco-Aktien werden seit den 70er Jahren an der Frankfurter Börse amtlich notiert. Die Atlas Copco-Sparte Bauwerkzeuge entwickelt, fertigt und vermarktet pneumatische Aufbrechhämmer, Motorhämmer und Hydraulikanbauhämmer unter drei Markennamen: Atlas Copco, Chicago Pneumatic und Kango.
Weitere Informationen: www.atlascupco.com
Im 50. Jahr ihres Bestehens in Deutschland rechnet die Atlas Copco Holding in Essen trotz eines schwachen Anlaufs im 1. Quartal wieder mit Wachstum. Wie im Zusammenhang mit dem am 14. Februar vorgelegten Konzernbericht der schwedischen Maschinenbaugruppe gemeldet wird, erwirtschafteten die derzeit zehn operativen deutschen Gesellschaften im vergangenen Jahr einen Gesamtumsatz von 525 Millionen Euro, drei Prozent mehr als 2000. Hauptmotor für dieses Wachstum war die Kompressortechnik, deren Absatz um 12 Prozent zulegen konnte.
Im Verhältnis zum allgemeinen Einbruch des deutschen Marktes (-20 Prozent) "noch recht gut" abgeschnitten hat nach Meinung der Atlas Copco Holding die Bau- und Bohrtechnik mit ihren Bauwerkzeugen, Gesteinsbohrausrüstungen, Baukompressoren und Generatoren. Für sie wird ein Umsatzrückgang von acht Prozent gemeldet.




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