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[Die Industrie der Steine + Erden]






Ulm: Beton- und Fertigteilindustrie setzt auf die Zukunft

Im Rahmen der Ulmer Beton- und Fertigteil-Tage (13. – 15. Feb. 2001) fand die diesjährige Jahrespressekonferenz des BDB statt. Präsident Rolf Werle gab zunächst einen Überblick über die konjunkturelle Situation der Branche:
„Noch vor zwei Jahren konnte die Betonfertigteilindustrie die Produktion an Betonerzeugnissen in der Bundesrepublik Deutschland, bezogen auf den Nettowarenwert in DM, zwar erstmals wieder seit 1994 um 4,1 Prozent auf 11,1 Mrd. DM steigern, doch für das Jahr 2000 müssen wir angesichts der drastischen Rückgänge bei den Auftragseingängen und den Baugenehmigung mit Verlusten rechnen“, fasste Werle zusammen.
Für das vierte Quartal 2000 liegen bislang noch keine Zahlen vom Statistischen Bundesamt vor, doch aus den bislang eingereichten Meldungen für die ersten drei Quartale geht ein Rückgang von minus 1,5 Prozent hervor.
Für das Jahr 2001 rechnet der Bundesverband Deutsche Beton- und Fertigteilindustrie e. V. (BDB) mit einer Stagnation des Umsatzes, da vor allem im Öffentlichen Bau immer noch mit Zurückhaltung bei der Vergabe von Aufträgen erwartet wird. Präsident Werle setzte auch wenig Hoffnung auf private Investoren, da das Zinsniveau immer noch zu hoch sei und es an steuerlichen Anreizen fehle.
Werle begrüßte die Entscheidung der Bundesregierung, selbstgenutztes Wohneigentum in die Altersvorsorge mit einzubeziehen. „Leider mangelt es nach wie vor an Einzelheiten, welchen Anforderungen dieses Wohneigentum genügen muss.“
Zusammen mit dem Dachverband Bundesverband Baustoffe Steine + Erden e.V. und weiteren Spitzenverbände der Bauindustrie hat der BDB einen konkreten Gesetzesvorschlag erarbeitet, nach dem die Einbeziehung der Wohnimmobilie in das Altersvermögensgesetz möglich ist.



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