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EU-Kommission genehmigt Metsos Angebot für Svedala

Metso Svedala Das Angebot des Metso-Konzerns für Svedala Industrie AB ist von der EU-Kommission unter Vorbehalt der eingegangenen Verpflichtungen akzeptiert worden. Für den Angebotsabschluss wird die Genehmigung der US Federal Trade Commission ebenfalls benötigt. Metso ist weiterhin an die Bedingungen in dem am 21. Juni 2000 gemachten Angebot gebunden.
Die EU-Kommission hat nach der zweiten Untersuchungsphase die Akquisition der Svedala Industri AB durch den Metso-Konzern akzeptiert. Die Kommission brachte jedoch ihre Besorgnis hinsichtlich der Schaffung einer dominierenden Position bestimmter Produktionsbereiche für Anlagen zur Gesteinsaufbereitung zum Ausdruck und forderte entsprechende Gegenmaßnahmen.
Auf der Basis der Zielvorstellungen der EU-Kommission sowie auf Gesprächen mit den Behörden hat Metso die Implikationen der geforderten Gegenmaßnahmen analysiert und hat dem Verkauf bestimmter Unternehmen zugestimmt. Diese Unternehmen mit jährlichen Nettoumsätzen von rund 140 bis 150 Millionen EUR beziehen sich auf Entwicklung, Herstellung und Dienstleistungen für stationäre und mobile Gesteinsaufbereitungs-Lösungen auf den globalen Märkten für Zuschlagstoffe, Bauwesen und Bergbau. Die Veräußerungen repräsentieren 6 bis 7 Prozent der kombinierten Nettoumsätze von Metso Minerals und Svedala.
Die vollständige Veräußerung umfasst die gegenwärtigen Produktbereiche Svedalas: Backenbrecher (Jawmaster), Kegelbrecher (Hydrocone / 1.000er-Serien, Eurocone) und Horizontal-Prallbrecher (P&S), bestimmte Svedala Siebe, Aufgeber und Förderer ebenso wie die gegenwärtigen Nordberg Primär-Kreiselbrecher-Produktbereiche(GY,BS) zusammen mit verwandten Anlagensystemlösungen und Sekundärmarkt-Fähigkeiten. Die zu veräußernden Fertigungsbetriebe sind Svedala Arbrà Ab und Svedala Mobile Equipment AB in Schweden und Svedala A.S. in Frankreich. Die Veräußerung umfasst zudem die für den Vertrieb und den Verkauf arteigener Produkte und Dienstleistungen in relevanten Marktbereichen notwendigen Ressourcen. Ein Teil dieser Veräußerungen dient der Beseitigung von sich überschneidenden Geschäftstätigkeiten.



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