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JCB-Gründer Sir Cyril Bamford gestorben

Josef Cyril Bamford, der Gründer der JCB Ltd., einem der weltweit erfolgreichsten und wachstumsstärksten Hersteller von Bau-, Land- und Industriemaschinen, ist am 1. März 2001 im Alter von 84 Jahren, gestorben. Schon zu Lebzeiten war „Mr. JCB" in Großbritannien eine Legende.
Am 21. Juni 1916 wurde Josef Cyril Bamford in Uttoxeter, Staffordshire, geboren. Nach dem Krieg trat er in das Unternehmen seiner Familie für Landwirtschaftsmaschinen ein. Kurz danach – im Oktober 1945 – gründete der innovative Ingenieur in einer Garage in Uttoxeter seine eigene Firma. Aus Restmaterial der Army und mit einem gebrauchten Schweißgerät, das er für 50 Schilling gekauft hatte, stellte er sein erstes eigenes Produkt her, einen Kippanhänger, den er für 45 Pfund auf dem Markt in Uttoxeter verkaufte. 1948 verbesserte er seine Produkte mit Hydraulik-Komponenten, und bald florierte das Geschäft. In den folgenden Jahren baute er den berühmten Baggerlader, den JCB-Klassiker, der den Erfolg des Unternehmens begründet. Heute gehört JCB auf drei Kontinenten zu den fünf größten Herstellern von Bau- und Industriemaschinen. Das Unternehmen beschäftigt weltweit 4500 Mitarbeiter. 1999 betrug der Umsatz 833 Millionen Pfund, der Gewinn 91,2 Pfund.


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