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[Die Industrie der Steine + Erden]






Neues Entree für Oberstdorf

Am Ortseingang von Oberstdorf ist in 14 Monaten ein beeindruckendes Beispiel moderner Industriearchitektur in einer modernen Gestaltung entstanden: das neue Verwaltungsgebäude der Geiger-Gruppe – ein repräsentativer Bau, aber von Material und Konzept in die Landschaft eingepasst.
2.350 m2 Bürofläche entstanden bei einem umbauten Raum von 20.330 m3. Die Nutzfläche beträgt insgesamt 3.380 m2 – unter einer Dachfläche von 1.375 m2.
Das Gebäude ist für 110 Arbeitsplätze ausgelegt plus zusätzlich reichlich Seminar- und Konferenzräume. Dazu kommen 44 Parkplätze in einer Tiefgarage und 30 Parkplätze im Freien.
Der gelungene Entwurf wurde aus 60 eingelieferten Arbeiten in einem Architektenwettbewerb ausgewählt. Dieser 1. Preis, der an den in Hindelang geborenen Architekten Carlos Zwick fiel, wurde mit einem Kostenaufwand von 11 Millionen DM realisiert.
Der Bedarf an arbeitsgerechtem Raum war bei Geiger immer dringlicher geworden. Das Unternehmen unterstrich mit der Errichtung des Gebäudes in Oberstdorf seine Ortsverbundenheit und den Wunsch, auch in Zukunft ein Oberstdorfer Unternehmen zu bleiben.
Holz, Glas und Beton wählte der Architekt als Hauptgestaltungselemente des großzügigen Gebäudes – innen und außen. Die Optik durfte aber die Funktionalität nicht beeinträchtigen. Zum Baukonzept gehört, dass die technischen Funktionen sichtbar sind.
So wird mit viel Sichtbeton gearbeitet, Kabelbündel werden zu dekorativen Details und im gesamten Gebäude sind konstruktive Elemente offenliegend zu erkennen. Raffinierte moderne Kühlungstechnik – zum Beispiel in den Betondecken – spürt man dagegen, aber man sieht sie nicht. Das Verwaltungsgebäude nimmt die bisher in Oberstdorf tätigen Mitarbeiter auf.

In den Büroräumen wurde neuestes ergometrisches und arbeitsphysiologisches Wissen berücksichtigt. So wurde ein großzügiger lichter Arbeitszellenbau verwirklicht, während Drucker, Kopierer und sonstige Geräte nicht im gleichen Raum stehen. Küchenzellen sind in reichlichem Maße arbeitsplatznah installiert. Zusätzlich befindet sich im Untergeschoss eine gemütliche Cafeteria.
Zukünftig sollen auch die Schulungs- und Fortbildungsmaßnahmen der Unternehmensgruppe weitgehend im neuen Verwaltungszentrum stattfinden. Deshalb wurden auf 350 m2 modernste Video- und Kommunikationstechnik installiert und für Seminartechnik und Unterrichtung optimale Möbel gewählt.

Die von den Mitarbeitern begrüßte großzügige Raumaufteilung demonstriert, dass das Gebäude „Mitarbeiterzuwachs“ berücksichtigt. Das entspricht der optimistischen Bewertung der Zukunftschancen der Geiger-Gruppe: viele Geschäftsfelder entwickelten sich gut und lassen weiter zunehmende Erfolge erwarten.


Verwaltungsgebäude der Geiger-Gruppe

  Eine helle, großzügige Gestaltung im Inneren zeichnet den modernen Bau aus. Fotos: Geiger




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