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Kraftvolle Flitzer im Steinbruch

In den beiden Herhof-Steinbrüchen im Lahn-Dill-Kreis springen zwei Case-
RadIader 921 C Quarry überall da ein, wo schnell und leistungsstark etwas bewegt werden muss: Sie schieben Haufwerk nach den Sprengungen zusammen, beladen Muldenkipper an der Materialhalde und sind immer dann zur Stelle, wenn an den vollautomatischen Verladestationen zusätzliche Arbeitskraft gefordert ist. Die Herhof Basalt- und Diabaswerk GmbH setzt die beiden Maschinen täglich bis zu elf Stunden im 19 Hektar großen Diabaswerk Oberscheld und im zwölf Hektar großen Steinbruch des Basaltwerkes Beilstein ein.
Die starke Hubleistung und der ausgezeichnete Fahrkomfort überzeugen Erich Hofmann, Geschäftsführer der Firma Herhof und Technischer Leiter der beiden Steinbrüche: „Wir haben pro Maschine eine Jahreseinsatzzeit von rund 2.000 Stunden geplant. Das schnelle Verladen von Sand gehört dabei ebenso zu den Aufgaben wie das Aufnehmen des ungebrochenen Haufwerks und das Beladen der 40-Tonnen-Muldenkipper. Kaufentscheidend war für uns auch guter Bedien- und Fahrkomfort: in der großzügigen Kabine der Case-Maschinen sind alle Bedienelemente durchdacht angeordnet, so dass der Fahrer auch an einem langen Arbeitstag konzentriert arbeiten kann.“
Eines der Haupteinsatzgebiete der RadIader ist das Verladen von Basalt und Diabas mit der Körnung 60/180 für die Steinwolle-Produktion des Weltkonzerns Rockwool, der daraus Dämmstoffe herstellt.
Das elektrisch gesteuerte Autoshift-ZF-Getriebe der beiden 921C ermöglicht mit geschwindigkeitsabhängigen Kick-down-Funktionen besonders schnelle Arbeitsspiele; die vier Vorwärts- und Rückwärtsgänge werden automatisch geschaltet. Eine wesentlich günstigere Drehmomentcharakteristik erreichten die Konstrukteure, indem sie die bewährten und sparsamen 207-kW-Cummins-Antriebsaggregate vollkommen überarbeiteten.
Das elektrohydraulisch gesteuerte Ride-Control-System steigert den Fahrkomfort durch eine Schwingungsdämpfung im Hubgerüst, die dem Nachschwingen entgegenwirkt. Ergebnis ist eine gleichmäßigere Fahrbewegung und eine verlängerte Lebensdauer der nun weniger beanspruchten Maschinenelemente. Auch den Arbeitsplatz „Radlader-Cockpit“ gestaltete Case bei der C-Serie komfortabler als früher. Eine verbesserte Frischluftversorgung zählt ebenso zu den neuen Komfortmerkmalen wie eine individuelle Klimaregelung; die Geräuschkulisse des 921C wurde auf 77 db(A) gesenkt.
Im Vergleich zum Basismodell 921 C ist die spezielle Steinbruch-Ausführung 921 C Quarry mit einer robusten Felsbereifung vom Typ Michelin 26,5 R 25 XLD D2 ausgestattet. Die 4,5 m3 Lehnhoff-Felsladeschaufel, die bei der Firma Herhof mit auswechselbarer Schneide bestückt ist, überzeugt durch hohe Stabilität und Verschleißfestigkeit und erreicht durch ihre – speziell auf das Eindringen, Lösen und Füllen abgestimmte -geometrische Formgebung hohe Effizienz bei allen Aufgaben der Natursteingewinnung.



Flitzer und Arbeitstier im Steinbruch: Der Radlader 921 C Quarry von Case  hier beim Verladen von SandCase-Radlader 921 C Quarry bei der Verladung von Diabas für die Steinwolle-Produktion des Unternehmens Rockwool





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