An Schiebebühne schwer verletztIn Produktionsanlagen zur Herstellung von Betonpflastersteinen, welche nach dem Kreislaufprinzip arbeiten, werden die Produkte auf der Trockenseite mit einer Schiebebühne der Senkleiter zugeführt. Dieser ist eine Transportbahn nachgeordnet, auf der die mit Steinen belegten Bretter zur Paketierung gelangen. An der Transportbahn befindet sich unmittelbar an der Senkleiter ein Arbeitsplatz zur Qualitätskontrolle der Steine, an dem sich ein Mitarbeiter regelmäßig aufhält. An der Anlage, an der sich dieser Unfall ereignete, wird die Wegmessung der Schiebebühne mit einem Impulsgeber, der auf der Fahrschiene läuft, ausgeführt. Aufgrund einer Störung an der Wegmessung - die Umstände sprechen für eine Verschmutzung durch Betonreste - wurde die Wegstrecke falsch erfasst. Die Schiebebühne kam daher erst in der Senkleiter abrupt zum Stillstand, nachdem sie gegen die dort vorhandenen Bretter geprallt war. Ein Teil der Bretter stürzte mit den Steinen in den Bereich des Qualitätskontrollplatzes hinab. Dort hielten sich zum Unfallzeitpunkt zwei Mitarbeiter auf. Diese wurden von den herabstürzenden Teilen an Kopf und Körper getroffen und erlitten erhebliche Verletzungen.
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