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Rena Recycling und Naturstein jetzt bei Hanson

Hanson PLC, das internationale Baustoff-Unternehmen, hat 75 Prozent der im Privatbesitz befindlichen Rena Recycling und Naturstein GmbH erworben. Rena betreibt drei Kalksteinbrüche und zwei große Kieswerke in Thüringen.

Das Unternehmen produziert jährlich mehr als 2,3 Millionen Tonnen Sand, Kies, Splitt sowie Recycling-Splitt und verfüllt ca. 0,7 Millionen Tonnen unbelasteten Erdaushub. Die genehmigten Zuschlagstoff-Vorräte betragen rund 80 Millionen Tonnen und sind überwiegend im Eigentum. Reinhard Schneider, der die Rena 1990 gründete, wird nach der Übernahme 25 Prozent Anteile halten und weiterhin gemeinsam mit Hanson die Entwicklung des Unternehmens vorantreiben. Die Hanson-Gruppe ist mit fünf Milliarden DM Jahresumsatz und über 150 Millionen t/a der weltweit drittgrößte Hersteller von Sand, Kies und Splitt und hat 13500 Beschäftigte. Zur Übernahme der Rena-Beteiligung sagte Andrew Dougal, Chief Executive: "Es handelt sich hierbei um unsere erste Investition für die Zuschlagstoff-Produktion in Deutschland, kurz nachdem wir mit der Übernahme des europäischen Verblendklinkergeschäftes von Boral dieses Land betreten haben. Ich freue mich sehr, dass wir in unseren Bemühungen um die Schaffung eines strategischen Stützpunktes für unser Zuschlagstoff-Geschäft eine solide Basis und einen erfahrenen Partner vor Ort gefunden haben. Wir gehen davon aus, Hansons Erfahrungen und Ressourcen für den Ausbau von Rena und die weitere Expansion in Deutschland einzusetzen."





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