| www.steine-und-erden.net > 1999 > Ausgabe 1/99 > Arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen 1999 |
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Die Steinbruchs-Berufsgenossenschaft beabsichtigt, die Ende November 1998 beendeten Vorsorgeuntersuchungen staubgefährdeter Versicherter Anfang Februar 1999 wieder aufzunehmen. Neben dem Röntgen im Röntgenmobil und einer Lungenfunktionsprüfung erfolgt noch eine Anamneseerhebung und eine körperliche Untersuchung durch einen unserer Arbeitsmediziner, also eine komplette arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung nach G 1.1 (silikogener Staub) bzw. G 1.2 (asbestfaserhaltiger Staub). Über den organisatorischen Ablauf und den genauen Termin des Einsatzes unseres Röntgenmobils im Jahre 1999 werden die Mitgliedsunternehmen zu gegebener Zeit noch besonders informiert.In folgenden Gebieten sind in diesem Jahr Untersuchungen vorgesehen:
Baden-Württemberg
mit Ausnahme der Kreise Heidelberg, Mannheim, Rhein-Neckar sowie von Mosbach
Bayern:
Unter-, Mittel-, Oberfranken und Oberpfalz
Hessen:
Kreise Frankfurt, Fulda, Gießen, Hersfeld-Rotenburg, Hochtaunus, Kassel, Lahn-Dill (südl. Teil), Limburg-Weilburg, Main-Kinzig, Main-Taunus, Rheingau-Taunus, Schwalm-Eder, Vogelsberg, Waldeck-Frankenberg, Werra-Meissner, Wetterau und Wiesbaden
Niedersachsen:
Kreise Göttingen, Goslar, Hameln-Pyrmont, Hildesheim, Holzminden, Northeim und Osterode
Nordrhein-Westfalen:
Kreise Bielefeld, Herford, Höxter, Lippe und Paderborn
Thüringen
Beachten Sie bitte auch das Folgende:
Personen, die von uns geröntgt werden (Lungengroßaufnahme), sollen in diesem Jahr an den Schirmbilduntersuchungen der Gesundheitsämter nicht teilnehmen. Die Gesundheitsämter erhalten von uns sofort Nachricht, wenn die fachärztliche Auswertung der angefertigten Röntgenaufnahmen einen Verdacht auf aktive tuberkulöse Lungenveränderungen ergeben sollte. Andererseits reicht eine Teilnahme an Schirmbilduntersuchungen der Gesundheitsämter oder Schirmbildstellen für die Beurteilung der Eignung für staubgefährliche Arbeiten nicht aus. Bei dem abgebildeten Röntgenmobil, das im August 1996 in Dienst gestellt wurde, handelt es sich um eine Zugmaschine mit Auflieger mit einem Gesamtgewicht von 22 t und einer Gesamtlänge von 16 m. Das Röntgenmobil verfügt über ein dem neuesten Stand der Technik entsprechendes Röntgensystem. Der untersuchende Arzt ist hierdurch in der Lage, die Akutbefunde der Versicherten an dem digitalen Radiologiearbeitsplatz im Untersuchungsmobil zu erheben.
