www.steine-und-erden.net > 1999 > Ausgabe 1/99 > Verkehrssicherheit

[Die Industrie der Steine + Erden]






Verkehrssicherheit im Aufwind

Weitere Maßnahmen erforderlich



Alkohol benebelt


Die Unfallzahlen des zu Ende gehenden Jahres zeigen eine positive Tendenz. Voraussichtlich werden etwa 650 Menschen weniger im Straßenverkehr ums Leben gekommen sein als 1997. Das bedeutet einen Rückgang um 8 Prozent. Auch die Zahl der Verletzten wird sinken und damit unter 500.000 fallen."Die stetige Abnahme der Zahl der Verkehrstoten in den vergangenen Jahrzehnten ist kein automatisch ablaufender Vorgang", betonte Prof. Manfred Bandmann, Präsident des Deutschen Verkehrssicherheitsrates. Die kontinuierliche Verkehrssicherheitsarbeit in Betrieben, Schulen, Kursen sowie durch die DVR-Sicherheitsprogramme und Kampagnen habe einen wesentlichen Anteil an dem erfreulichen Rückgang.Technische Neuerungen und rechtliche Vorgaben trügen ebenso dazu bei. Dabei habe die seit Mai 1998 geltende 0,5 Promillegrenze bereits positive Auswirkungen gezeigt. Um die Alkoholunfälle weiter zurückzudrängen, sei das Vorhaben der Bundesregierung, die 0,5-Grenze mit Strafen zu belegen, wie sie bislang für die 0,8-Grenze gelten, der richtige Weg.Die Hauptunfallursache "nicht angepasste Geschwindigkeit" werde im neuen Jahr bei den Aufklärungsmaßnahmen des DVR einen Schwerpunkt bilden. Dabei gelte es, die Verantwortung jedes einzelnen Kraftfahrers für die gewählte Geschwindigkeit weiter zu stärken. Vorgeschriebene Geschwindigkeitsbegrenzungen zeigten nur das maximale Tempo. Häufig aber liege die verantwortbare Geschwindigkeit deutlich darunter.



Inhaltsverzeichnis Ausgabe 1/99 | Zurück zu unserer Homepage