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Drei Jahre unfallfreies Arbeiten bei Dyckerhoff in Gesecke

Dipl.-Ing. H. Bösel

Das im westfälische Geseke gelegene Zementwerk Dyckerhoff produziert mit etwa 80 Mitarbeitern 370.000 Tonnen Zementklinker und 300.000 Tonnen Portlandzement pro Jahr.

In diesem Sommer feierte die Belegschaft ein ganz besonderes Jubiläum, denn sie konnte stolz auf über drei Jahre unfallfreies Arbeiten zurückblicken.

Der Verein Deutscher Zementwerke - VDZ -, der seit Jahren das Unfallgeschehen in dieser Branche in einer eigenen Statistik dokumentiert, zeichnete den Betrieb zum dritten Male aus. Nicht ganz ohne Stolz konnte im Mai diesen Jahres in Berlin der stellvertretende Werkleiter, Herr Grosse-Frei, eine Plakette in Gold entgegennehmen.

In einer Feierstunde würdigte Werkschef Rödel die ausgezeichnete Leistung seiner Mitarbeiter und bedankte sich für die hervorragende Arbeit. Lobende Worte fand auch der Geschäftsführer der Dyckerhoff-Gruppe, Dr. Gardeik. "Gute Ergebnisse lassen sich nur dann erreichen, wenn alle mit dem gleichen Ziel vor den Augen an einem Strang ziehen. Unfälle zu verhüten, heißt nicht nur Kosten zu senken, sondern auch für den guten Ruf des Unternehmens zu sorgen".

Wie in den vorausgegangenen Jahren sollten die Mitarbeiter mit einem Geldgeschenk für ihre hervorragenden Leistungen honoriert werden.

Doch diesmal ließ die Belegschaft sich etwas besonderes einfallen: Das von der Schließung bedrohte Kreiskrankenhaus in Geseke sollte finanziell unterstützt werden! Die Belegschaft entschied sich dafür einen Teil ihres Honorars der "Gesellschaft zur Rettung des Geseker Krankenhauses" zu stiften. Stolz konnte Alfred Koßmehl, Betriebsratsvorsitzender, einer Abordnung dieser Gesellschaft einen Scheck in Höhe von 7000 DM überreichen.

Die Dyckerhoffschen Zementwerker aus Geseke haben bewiesen, daß Arbeitssicherheit nicht dem Zufall überlassen werden darf. Arbeitssicherheit ist eine unternehmerische Aufgabe, die konsequent angegangen werden muß. Dazu ist es notwendig die Mitarbeiter für die Arbeitssicherheit zu motivieren und informieren.

Die Steinbruchs-Berufsgenossenschaft spricht der Belegschaft ihre Anerkennung aus.


Zementwerk Dyckerhoff
von links nach rechts:
Dipl.-Ing. Rödel (Werksleiter, Geseke), Dipl.-Ing. Meinberg (StAfA Amsberg),
Dipl.-Ing. Grosse-Frei (stellvetr. Werksleiter), Dipl.-Ing. Bösel (StBG) Dipl.-Soz. Benirschke (BKK Dyckerhoff),
Dr.-Ing. Gardeik (Dyckerhoff Vorstand)


Dyckerhoff im Internet




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