Industrienachrichten

Zusammenschluss von Lafarge und Holcim

Europäische Kommission gibt ihr OK

Lafarge und Holcim haben von der Europäischen Kommission die Genehmigung für ihren geplanten Zusammenschluss erhalten. Nach den konstruktiven Gesprächen mit der Europäischen Kommission vor der Anmeldung der Fusion und während der Phase I Untersuchung haben Holcim und Lafarge nun ihre Liste der Veräußerungen in Europa fertiggestellt.

Diese entspricht, abgesehen von einer sehr geringen Veränderung in Frankreich, im Wesentlichen der im Oktober präsentierten Liste. „Wir sind sehr zufrieden mit der positiven Entscheidung der Europäischen Kommission. Sie zeigt die Qualität der vorbereitenden Arbeit unserer beiden Teams auf dem Weg, das fortschrittlichste Unternehmen unserer Industrie zu schaffen.

Mit dieser Entscheidung sind wir weiterhin auf einem guten Weg zu einem Abschluss der Fusion im ersten Halbjahr 2015“, kommentieren Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Reitzle, designierter Präsident des Verwaltungsrates, sowie Bruno Lafont, designierter CEO des zukünftigen gemeinsamen Unternehmens. Lafarge und Holcim setzen ihre Gespräche zum Verkauf der Aktiva mit potentiellen Käufern, die von der Europäischen Kommission vorab genehmigt werden müssen, fort.

Wettbewerbsbehördliche Genehmigung steht noch aus

Die Veräußerungen stehen unter dem Vorbehalt des Abschlusses der Fusion, einschließlich eines erfolgreichen öffentlichen Tauschangebotes und der Genehmigung durch die Aktionäre von Holcim im zweiten Quartal 2015. Der Veräußerungsprozess wird im Rahmen der relevanten Sozialvorschriften und im laufenden Dialog mit den Arbeitnehmervertretern durchgeführt. In den verbleibenden juristischen Entscheidungen, in denen eine wettbewerbsbehördliche Genehmigung noch aussteht, werden beide Unternehmen weiterhin mit den zuständigen Behörden zusammenarbeiten, um den wettbewerbsrechtlichen Anforderungen zu entsprechen. Der Vollzug des geplanten Zusammenschlusses wird für das erste Halbjahr 2015 erwartet. Die beiden Unternehmen streben an, damit das ausgewogenste und diversifizierteste Portfolio in der Branche zu bilden, und mit der Präsenz in 90 Ländern für sämtliche beteiligten Interessengruppen sowie Kunden Mehrwerte zu schaffen.

 
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