Unternehmensführung

Energieverschwendung im Unternehmen vermeiden

Wärme ist in weiten Bereichen von Industrie und Gewerbe unverzichtbarer Bestandteil der Produktionsprozesse. Die Prozesswärme wird fast immer vor Ort in betriebseigenen feuerungstechnischen Anlagen erzeugt. Insgesamt rund 400 Terawattstunden (TWh) Endenergie müssen in Deutschland jährlich zur Versorgung dieser thermischen Prozesse aufgewendet werden. Für die erforderliche Produktion von Raumwärme kommen weitere 96 TWh hinzu. Nach Angaben der Initiative EnergieEffizienz, einer vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Informationsplattform, sind hierzulande 80 Prozent der industriellen Wärme- und Dampferzeugungsanlagen technisch veraltet. Bei den industriellen Trocknungs- und Brennprozessen beläuft sich das Energieeinsparpotenzial auf 19 TWh pro Jahr, bei den sonstigen thermischen Prozessen sind es zwölf TWh. Der Energiebedarf für Raumwärmeerzeugung könnte durch energetische Optimierungen um weitere 18 TWh reduziert werden.

Unabhängige Prüfung

Unnötige Ausgaben lassen sich schon bei der Beschaffung der Wärme-Energien vermeiden. Erfolgt eine Versorgung mit leitungsungebundenen Brennstoffen per Tankwagen, sollte das Risiko fehlerhafter Zähleranlagen am Fahrzeug des Lieferanten so niedrig wie möglich gehalten werden. Hier empfiehlt sich die Einschaltung einer neutralen Prüfinstanz: Bei Anbietern mit dem RAL-Gütezeichen Energiehandel werden alle betrieblichen Abläufe und Einrichtungen inklusive Fuhrpark, Liefertechnik sowie Eichung und Funktionsfähigkeit der Messgeräte von unabhängigen Gutachtern kontrolliert.

Industrielle Prozess- und Raumwärme

Kostenvermeidung durch energetische Maßnahmen

Einsparpotenziale in Terawattstunden Wärme-Ernergie pro Jahre:

Durchschnittlich erzielbare Kostenreuzierung: 15%

Quelle: Initiative Energieeffizienz

 
Weitere Informationen

Eine Liste mit entsprechenden Energiehändlern findet sich unter: www.guetezeichen-energiehandel.de