Technik

ISRP und TSI kooperieren: Mehr Schutz für Träger von Atemschutzmasken

In Europa wird das Training von Atemschutznutzern häufig vernachlässigt. Doch vor allem neue Werkstoffe und Industriezweige bergen unbekannte Risiken, die genau betrachtet werden müssen.

Weltweit ist die Organisation ISRP – International Society for Respiratory Protection (www.isrp.com) – für die Aufklärung von Risiken und Möglichkeiten im Bereich des Atemschutzes anerkannt.

Die europäische Sektion des Atemschutz-Verbandes organisiert zweimal pro Jahr ein Treffen und hat für sein Winter-Meeting 2013 in Aachen den Arbeitsschutz-Experten TSI als Partner für die Organisation gewählt.

Einen ganzen Tag stand die Sicherheit im Vordergrund, für die Träger von Atemschutzmasken ebenso wie für Unternehmen, deren Mitarbeiter Gefahren ausgesetzt sind.

Richtige Nutzung trainieren

Anwendungsfehler bei der Handhabung von Atemschutzmasken können hierbei zu einer ernsten Bedrohung der Gesund­heit werden. Eine hauseigene Studie von TSI zeigte auf, dass über 70 Prozent der Maskenträger in Unternehmen und Institutionen nur sehr unregelmäßig auf die richtige Nutzung von Atemschutz trainiert werden.

Ein Expertengremium bestehend aus Fachleuten von TSI und der ISRP bot während des Winter-Meetings einen Überblick über Strategien und Messtechnik zum Beispiel im Umgang mit künstlich erzeugten Nanopartikeln, aber auch in anderen Bereichen, die unmittelbar mit der Luftqualität zu tun haben.

 
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