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Energiewende: Lafarge Deutschland setzt sich für eine leistungsstarke Industrie ein

Als wichtigstes Bindemittel für Beton ist Zement heute allgegenwärtig. So tragen durchschnittlich 40 Tonnen Zement ein Einfamilienhaus. Und in einem Autobahnkilometer stecken etwa 1.300 Tonnen Zement. „Insgesamt 21.000 Menschen in der Branche sorgen dafür, dass ’das Baumaterial der kurzen Wege‘ schnell und sicher zu Bauunternehmen und Bauherren kommt“, erklärt Danilo Buscaglia, Geschäftsführer von Lafarge Deutschland. Um diese Voraussetzung der lokalen Nähe beim Umbau der Energieversorgung zu erhalten, wird die Zementindus­trie durch die besondere Ausgleichsregelung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) teilweise von den Kosten entlastet. Der Wegfall der bestehenden Entlastungen würde jeden Arbeitsplatz dieser Branche mit 30.000 Euro pro Jahr belasten.

Eine Schwächung, die 57 Prozent der deutschen Zementproduktion in ihrer Existenz bedrohen würde.

Einbindung der Industrie

Als produzierende Industrie ist die deutsche Zementindustrie heute ein wichtiger Pfeiler der Baubranche. So arbeitet sie gemeinsam mit Hochschulen und Forschungsinstituten an der Verbesserung der Energieeffizienz.

Der Erfolg der Energiewende ist in wesentlichem Maße von der Einbindung der Industrie abhängig. Gemeinsam mit der Branche setzt Lafarge Deutschland auf eine verlässliche Energiepolitik, die die europäische und internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Zementindustrie sichert.

Danilo Buscaglia, Geschäftsführer Lafarge Deutschland.
Danilo Buscaglia, Geschäftsführer Lafarge Deutschland.
 
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