Technik

High Performance Stability Control

Standsicherheit aus dem Hause Palfinger

Ladekraneinsatz
HPSC ermöglicht maximale Flexibilität im Ladekraneinsatz durch variable Stützenpositionierung.

Dass die Produktentwickler von Palfinger ein Händchen für anwenderfreundliche Lösungen haben, haben sie immer wieder unter Beweis gestellt. Mit ihrer neuesten Entwicklung in Sachen Standsicherheitsüberwachung setzen sie erneut Maßstäbe.

Die Rede ist von HPSC. HP steht für High Performance. SC steht für Stability Control. Was sich dahinter verbirgt, ist ein weiteres intelligentes System von Palfinger zur Steigerung von Komfort und Sicherheit im Ladekranbetrieb.

Im Zuge der Entwicklung und Einführung der neuen High Performance Krangeneration erfolgte nun die logische Weiterentwicklung des dreistufigen ISC-Systems zum flexiblen Standsicherheitsüberwachungssystem HPSC. Es handelt sich dabei um ein proportionales System, welches für jede beliebige Abstützsituation den zulässigen Arbeitsbereich neu berechnet und definiert. Sensoren für proportionale Wegmessung in den Abstützungen erlauben eine völlig variable Stützenpositionierung.

Das HPSC-System berechnet und definiert von 0 bis 360 Grad für jede beliebige Abstützsituation den zulässigen Arbeitsbereich. Dank einer in der hauseigenen Elektronikabteilung entwickelten Software, basierend auf einem intelligenten Rechenalgorithmus, arbeitet es laut Palfinger effizienter als vergleichbare am Markt erhältliche Systeme. Der Algorithmus ist ein komplexer Rechenvorgang, der basierend auf den echten Daten des Kranes und des Fahrzeuges eine sehr genaue Annäherung an die tatsächliche Standsicherheit des Fahrzeuges ermöglicht.

Die Genauigkeit wird dadurch erreicht, dass auch Daten wie die Verwindung des Fahrzeuges in die Berechnung einfließen und alle 1,4 Grad ein eigener Wert für die Standsicherheit ermittelt wird. Durch diese maximale Annäherung an die physikalische Kippgrenze des Fahrzeuges kann der größtmögliche sichere Kranarbeitsbereich ausgeschöpft werden.

Ladekraneinsatz
Optimale Ausschöpfung der Hubleistung auch an schwierigen Positionen.

Eingeschränkter Platz

Die neue integrierte Standsicherheitsüberwachung von Palfinger bedeutet für den Kranfahrer ein Maximum an Komfort und Sicherheit – auch bei Kraneinsätzen unter eingeschränkten Platzverhältnissen. In stark verbauten Gebieten, im fließenden Verkehr oder ähnlichen Situationen kann das Fahrzeug oft nur auf einer Seite, teilweise oder gar nicht abgestützt werden. Damit auch in solchen Fällen eine sichere Kranarbeit gewährleistet ist, hat Palfinger mit HPSC ein Sys­tem nach erfolgreich abgeschlossenen Feldtests zur Serienreife erhoben.

Das HPSC bindet den gerade vorherrschenden Abstützzustand inklusive Zusatzstützen in das elektronische Sicherheitssystem des Kranes ein. Es reguliert entsprechend der jeweiligen Abstützposition und Armposition die Hubkraft des Kranes, damit die Standsicherheit des Fahrzeuges im gesamten Arbeitsbereich gewährleistet ist.

Diagramm
Größtmöglicher Arbeitsbereich durc intelligenten Echtdaten-Algorithmus

Der Anwender kann den aktuellen Status jederzeit auf dem übersichtlich gestalteten Display am Bedienstand oder am Display der Funkfernsteuerung ablesen. Die Position der Abstützung wird mittels Seillängengeber oder magnetostrikitver Wegmessung im Ausleger erfasst. Im Sinne der Functional Design Sprache von Palfinger ist die gesamte Sensorik innenliegend montiert und somit gegen Beschädigung, Schmutz und Witterungseinflüsse geschützt. Bei Kranübergabe wird das HPSC-System vor Ort mit der hauseigenen Paldiag-Software exakt an den Fahrzeugaufbau angepasst und perfekt eingestellt.

Durch die Einbindung in den CAN-Bus des Gesamtsystems ist die Diagnose über den Anschluss der Palfinger Diagnosesoftware direkt möglich. Damit ist es für das weltweite Palfinger Serviceteam ein Kinderspiel, die Steuerung für jeden Kunden optimal zu parametrieren und im Servicefall zu diagnostizieren.

Bedienelemente
Im Dialog mit dem Anwender ein Maximum an Bedienkomfort und Sicherheit.
 
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