39. VDBUM-Großseminar vom 23.-27. Februar 2010: Mutmacher und Ratgeber für die weitere Entwicklung

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Im abgelaufenen Jahr wurden die Hersteller vom Ende des Nachfragebooms bei Baumaschinen mit voller Wucht getroffen. Dank tragender Fördermaßnahmen blieb ein ähnlicher Einbruch bei der Baunachfrage aus. Was im Rückblick bleibt, ist eine Nachfragedelle, und die Erkenntnis, dass sich die Marktteilnehmer auf ein verändertes Miteinander einstellen müssen. Das Großseminar 2010 zeigt an Beispielen, wie es aussehen kann.

Das Greifen der deutschen Konjunkturprogramme, die sich als guter „Aufprallschutz“ beim Krisen-Stunt erwiesen, hielt die Baunachfrage in diesem schwierigen Jahr auf einem im Schnitt zufriedenstellenden Niveau. Das wirkt tendenziell wahrscheinlich positiv auf den Baumaschinenabsatz zurück. Insgesamt kein ganz so schlechtes Bild, doch was kommt, wenn die jetzigen Fördermechanismen nicht mehr tragen?

Geht es nach den Tarifvertragsparteien der Bauwirtschaft, dann ist der Plan klar: Ein bedarfsdeckendes Investitionsniveau für die Zeit nach 2010 muss her. Das nimmt auch die Bundesländer und Gemeinden in der Pflicht, Investitionen auf dem aktuellen Niveau zu halten. Zweifellos wird die Finanzierungsfrage zum Knackpunkt unserer Bau-Zukunft werden. Eine der Möglichkeiten wäre, dass die Politik an ihrem Plan festhält, 15 Prozent der öffentlichen Investitionen im Rahmen von ÖPP-Modellen abzuwickeln.

Gewohntes und Neues im straffen Programm

Was genau sich modern aufgestellte Bauunternehmen von ihren Technikausrüstern wünschen, wird Frank Dupré, Vizepräsident des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes (ZDB) und Vizepräsident des Verbandes der Europäischen Bauwirtschaft (FIEC), im Eröffnungsblock vermitteln. Außerdem bietet er einen Überblick, welche Strategien die einzelnen Länder zur Bewältigung der Krise verfolgt haben und verfolgen.

Vielfalt im Programm bei schweren Baumaschinen, den universellen mittleren Größen, der Kompaktklasse und bei leichten Baugeräten stellen die Protagonisten der Großveranstaltung 2010 wieder exklusiv in Braunlage vor. Darunter wird auch die eine oder andere Neuheit sein, die eigentlich erst zur bauma im April ihre offizielle Premiere vor Fachpublikum feiert.

Nach dem gemeinsamen Eröffnungsblock am Vormittag des Veranstaltungsmittwoch haben Teilnehmer wie gewohnt die Wahl zwischen Vorträgen zu unterschiedlichen Themen. Je nach Bedarf ist das eine geballte Ladung Bau-, Baumaschinen- oder Bauverfahrenstechnik oder aber neues Wissen zu Softfacts, Forschung und Finanzierung. Diesen früher vermeintlichen „Randthemen“ Raum gleich am ersten Veranstaltungstag des Großseminars zu schaffen, war dem VDBUM ein besonderes Anliegen. Schließlich ist es die gekonnte Mitarbeiterführung, die ganz wesentlich mit über Erfolg oder Misserfolg von Unternehmen entscheidet, es sind attraktive Finanzierungsformen, die Investitionen ermöglichen und ohne Forschung, die Probleme analysiert und anpackt, würden Innovationen viel längere Entwicklungswege zurücklegen.

Das komplette Programm der Veranstaltung kann bei der VDBUM-Service GmbH angefordert oder auch im Internet unter www.vdbum.de  abgerufen werden.

Dr. Joachim Bublath
In diesem Jahr wird Dr. Joachim Bublath als Gastreferent zum VDBUM-Seminar erwartet. „Grenzen der Vorhersagbarkeit“, so lautet das Thema des Medienprofis und Naturwissenschaftlers verschiedener Disziplinen. Annähernd 30 Jahre lang leitete Dr. Bublath die ZDF Redaktion Naturwissenschaft und Technik. Sendungen wie die „Know-Hoff-Show“, „Aus Forschung und Technik“ oder „Abenteuer Forschung“ rief er ins Leben und begleitete sie auch als Moderator.