Imtech: Wir machen Wirbel um Staub

Stauberfassung in der Steinbearbeitung

Bei der mechanischen Bearbeitung von Steinen entsteht unter anderem Feinstaub, der über die Atemwege in die Lunge gelangt und auf Dauer die Lungenfunktion beeinträchtigen kann. Besonders gefährlich ist in diesem Zusammenhang der Quarzfeinstaub, weil die darin enthaltene kristalline Kieselsäure Staublungenerkrankungen hervorrufen kann.

Der Staubfreisetzung treten Steinmetzbetriebe unterschiedlich entgegen. Die Anforderungen an eine Entstaubungsanlage sind oft sehr individuell. Messungen einatembarer und lungengängiger Stäube belegen oft trotz vorhandener Absauganlagen die Nichteinhaltung der Arbeitsplatzgrenzwerte für A-, E-und Quarz-Stäube.

In Zusammenarbeit mit Steinmetz-betrieben und der Steinbruchs-Berufsgenossenschaft (StBG) hat Imtech ein neues Erfassungssystem praxisnah entwickelt: die ROM-Drall-Absaugwand.

Mit ihr können insbesondere die impulsüberlagerten Stäube bei der Steinbearbeitung über die gesamte Wandbreite mit gleicher Geschwindigkeit staupunktfrei erfasst werden.

Diese neue Technologie basiert auf einer den Wirbelstürmen gleichenden Strömungsform. Durch eine Überlagerung von Unterdruckfeldern werden rotierende Strömungsfelder mit Geschwindigkeiten von bis zu 250 km/h (in der Nähe des Zentrums) erzeugt; im Zentrum dieser Strömungsfelder treten wie beim Wirbelsturm Unterdrücke von mehr als
1000 Pa auf. Die Stäube werden auf spiralförmigen Stromlinien in die Drallzentren geleitet und dort zu den Absaugstellen geführt.

Die wesentlichen Vorteile der ROM-Drall-Absaugwand sind:

Die von der StBG an der ROM-Drall-Absaugwand durchgeführten Staubmessungen belegen eindrucksvoll die Einhaltung von Arbeitsplatzgrenzwerten für A-, E-und Quarzstäube. Die ROM-Drall-Absaugwand hat somit die anspruchsvolle Prüfung der StBG bestanden und wird von der StBG im Rahmen ihres Prämiensystems „Wer mehr tut, wird belohnt“ als förderungswürdig eingestuft.

www.imtech.de

Die ROM-Drall-Absaugwand von Imtech
Die ROM-Drall-Absaugwand von Imtech