2009 – Ein gutes Jahr für den Arbeits- und Gesundheitsschutz

Dyckerhoff AG zertifiziert mit Gütesiegel „Sicher mit System“

Im Zeitraum von April bis Oktober 2009 haben sich alle Standorte der Dyckerhoff AG, einschließlich der Deuna Zement GmbH, der Auditierung ihrer Arbeits- und Gesundheitsschutzorganisation durch die Berufsgenossenschaft  Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI)unterzogen.

Die Audits für das Gütesiegel „Sicher mit System“ wurden von vier Auditoren durchgeführt. Im Einzelnen wurden die Werksstandorte Göllheim und Amöneburg der Werksgruppe Süd, die Mahlwerke Neuwied und Neuss der Werksgruppe West, die Klinkerstandorte Geseke und Lengerich der Werksgruppe Nord, das Wilhelm-Dyckerhoff-Institut mit Hauptverwaltung in Wiesbaden-Amöneburg sowie die Deuna Zement GmbH mit ihren Außenlagern ausditiert.

Die Dyckerhoff AG und die Deuna Zement GmbH, die der Buzzi Unicem-Konzerngruppe angehören, hatten bereits vor rund vier Jahren ein Arbeitsschutzmanagement-Handbuch mit externer Unterstützung erarbeitet, auf dessen Grundlage in den Folgejahren ein Arbeitsschutz- und Umweltmanagement-System aufgebaut wurde. Aufgrund eines Geschäftsführungs- und Vorstandsbeschlusses wurde die Umsetzung zum Erreichen eines einheitlichen Standards für ein Arbeitsschutzmanagement-System an allen Standorten in Deutschland von den jeweiligen Werksgruppenleitern intensiv unterstützt und forciert.

Bei den ersten Vorgesprächen im Sommer 2008 wurde deutlich, dass die Grundlagen für die standortspezifische Bewertung noch einer Anpassung bedürfen. Dies war Motivation, mit Nachdruck insbesondere die Gefährdungsbeurteilungen werksspezifisch aufzustellen und zu optimieren. Um der Vielfalt der erkannten und permanent zu prüfenden Prozessen in den einzelnen Werken und Standorten gerade im Hinblick auf die spezifischen Anforderungen und besonderen Gefährdungen gerecht zu werden, wurden diese in einem Unternehmens-Intranet, dem „Dyck-Net“, mit einer konsequent angelegten Struktur eingestellt.

Erwähnenswert ist, dass fortlaufend Informationen aus der Meister- und Mitarbeiterebene eingehen und von den „schreibberechtigten Personen“ – dies sind die Sicherheitsfachkräfte – kontinuierlich nach Prüfung und Abgleich der Inhalte in das System eingepflegt werden.

In diesem Zusammenhang sei das Engagement des aus zehn Mitgliedern bestehenden „Arbeitskreises Arbeitssicherheit“, der als unermüdlicher Motor für das Entwickeln und Fortkommen eines gut strukturierten Arbeits- und Gesundheitsschutzsystems fungiert, zu nennen. Stellvertretend für das Wirken des „Arbeitskreises Arbeitssicherheit“ seien die Sicherheitsfachkräfte Werner Probst, Reinhard Westerberg, Sigmar Römer, Günther Meinert, Hartmut Dummer sowie der Betriebsratsvorsitzende Norbert Berdolt genannt.

Nach einem Kraftakt von nahezu einem Jahr konnten dann Ende April 2009 bei der erfolgreichen Auditierung des Standortes Göllheim die Früchte der intensiven Arbeit geerntet werden. Danach folgte das Audit am 29. April 2009 am Weißzementproduktionsstandort Amöneburg, welches ebenfalls erfolgreich war. Ende April konnte das Mahl- und Mischwerk Neuwied erfolgreich auditiert werden.

Im Mai folgten dann die Klinkerwerk-Standorte Geseke und Lengerich. Ende Juni wurden das Mahlwerk Neuss sowie im Juli die Deuna Zement GmbH auditiert. Den Abschluss des Prozesses bildete das Wilhelm-Dyckerhoff-Institut einschließlich der Hauptverwaltung in Wiesbaden-Amöneburg, welche ebenfalls die Audits erfolgreich bestanden.

Die feierliche Übergabe des Gütesiegels „Sicher mit System“ für den Standort Göllheim nahm Branchenpräventionsleiter Dipl.-Ing. Wolfgang Pichl im Rahmen einer Betriebsversammlung am 2. Juli 2009 vor. Die Verleihung des Gütesiegels für den Werksstandort Amöneburg erfolgte am 20. August 2009 ebenfalls durch Wolfgang Pichl. Für die Mahlwerksstandorte Neuwied und Neuss wurden die Urkunden am 25. und 28. August 2009 durch den Gütesiegel-Auditor Dipl.-Ing. Wolfgang Horten im Beisein der Mitarbeiter übergeben.

Am 28. August 2009 konnte Dipl.-Ing. Matthias Stenzel, Leiter des Präventi-onsbereichs Bonn, die Gütesiegelurkunde und -skulptur für das Werk Geseke ebenfalls im Kreise der Mitarbeiter überreichen. Für den größeren Klinkerwerksstandort der Werksgruppe Nord, Lengerich, überreichte wiederum Wolfgang Pichl im feierlichen Rahmen am 21. Oktober 2009 die Urkunde.

Ebenfalls Ende Oktober konnte der Deuna Zement GmbH das Gütesiegel SmS verliehen werden. Abschließend, bereits bei adventlichem Ambiente, konnten am 11. Dezember 2009 dem Wilhelm-Dyckerhoff-Institut und der Hauptverwaltung Amöneburg von Matthias Stenzel die Gütesiegel-Urkunden im Kreise der Mitarbeiter feierlich überreicht werden.

Somit konnte für alle Betriebsstandorte der Dyckerhoff AG durch die erfolgreiche Zertifizierung mit dem Gütesiegel „Sicher mit System“ ein Meilenstein für ein durchgängiges Arbeits- und Gesundheitsschutzorganisationssystem gesetzt werden, an dem sich das Mitgliedsunternehmen orientiert und eine handfeste Grundlage für eine erfolgreiche Weiterentwicklung, insbesondere auf dem Gebiet des Arbeits- und Gesundheitsschutzes, für die Zukunft erarbeitet hat.

Winfried Stieldorf, BG RCI

Übergabe an die Hauptverwaltung in Wiesbaden-Amöneburg (v.l.): Dr. Josef Strunge (Leiter WDI), Dipl.-Ing. Matthias Stenzel (Ltr. Präv.-Bereich Bonn), Werner Probst ( Haupt-SiFa)
Übergabe an die Hauptverwaltung in Wiesbaden-Amöneburg (v.l.): Dr. Josef Strunge (Leiter WDI), Dipl.-Ing. Matthias Stenzel (Ltr. Präv.-Bereich Bonn), Werner Probst ( Haupt-SiFa)
Übergabe der Gütesiegelurkunde und -skulptur im Werk Amöneburg: (von links) H.Hollein (Betriebsrat), Rainer Zwick (Werksleiter Werksgruppe Süd), Dipl.-Ing. Wolfgang Pichl (Branchenpräv.-Leiter BG RCI)
Übergabe der Gütesiegelurkunde und -skulptur im Werk Amöneburg: (von links) H.Hollein (Betriebsrat), Rainer Zwick (Werksleiter Werksgruppe Süd), Dipl.-Ing. Wolfgang Pichl (Branchenpräv.-Leiter BG RCI)
Verleihung im Werk Lengerich: (von links) Dipl.-Ing. Wolfgang Pichl (Branchenpräv.Ltr. BG RCI), Karl-Heinz Horstkotte (BRV), Günter Meinert (SiFa-WG Nord), Hans-Jürgen Asel (Werksgruppenleiter Nord)
Verleihung im Werk Lengerich: (von links) Dipl.-Ing. Wolfgang Pichl (Branchenpräv.Ltr. BG RCI), Karl-Heinz Horstkotte (BRV), Günter Meinert (SiFa-WG Nord), Hans-Jürgen Asel (Werksgruppenleiter Nord)