HeidelbergCement investiert in Russland

HeidelbergCement hat 75,1 Prozent der Anteile am russischen Unternehmen OAO Voronezh Rudoupravlenie übernommen. Das Unternehmen baut im Steinbruch Strelitsa, 10 km vor den Toren der Stadt Woronesch, im Tagebau jährlich rund 550.000 Tonnen Ton und 250.000 Tonnen Quarzsand ab. Mit rund einer Million Einwohnern liegt Woronesch mit ausgezeichneter Anbindung an das Straßen- und Schienennetz sowie an Wasserwege im Südwesten Russlands. Der Steinbruch Strelitsa liegt außerdem strategisch günstig für die Aktivitäten von HeidelbergCement zwischen dem im Bau befindlichen neuen Zementwerk in der Region Tula und dem ukrainischen Werk Donce-ment nahe Rostov. „Mit den Rohstoffen aus dem Steinbruch Strelitsa“, so Andreas Kern, verantwortlicher Vorstand für Zentraleuropa-Zentralasien, „versorgen wir die boomende Region Woronesch. Im nächsten Schritt wird HeidelbergCement in der Region ein neues, modernes Zementwerk mit einer Jahreskapazität von 1,2 Millionen Tonnen errichten.“

HeidelbergCement betreibt bisher in Russland ein Zementwerk sowie einen Importterminal bei St. Petersburg und stellt dort auch Transportbeton her. Anfang September wurde ein weiterer Zementterminal in Kaliningrad in Betrieb genommen. Mit dem Bau eines Zementwerks in der Region Tula (ca. 130 km südlich von Moskau) wird das Unternehmen seine Produktionskapazität bis Ende nächsten Jahres um weitere 2 Millionen Tonnen erhöhen. In Tula werden außerdem Sand und Kies gefördert.

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