Zusatzspiegel für Lkw

Das Europäische Parlament hat im Jahr 2007 die Richtlinie zur EU-weiten „Nachrüstung älterer Lkw mit Zusatzspiegeln bis spätestens 31. März 2009“ verabschiedet. Parlament und EU-Mininisterrat hatten sich bereits vorher auf einen Kompromiss verständigt. Durch die Verringerung des gefährlichen „toten Winkels“ können auf den Straßen der EU laut Unfallstatistik jährlich etwa 400 Menschenleben gerettet werden.

Nach der neuen EU-Richtlinie müssen Lkw von über 3,5 Tonnen, die nach dem 1. Januar 2000 zugelassen wurden, auf der Beifahrerseite mit Weitwinkel- oder Nahbereichsspiegeln ausgestattet werden. Damit sollen das Sichtfeld der Fahrer erweitert und Crashs von Lkw mit Radfahrern, Motorrädern und Fußgängern verhindert werden.

Allen neuen Lkw müssen bereits seit dem 26. Januar 2007 mit den Zusatzspiegeln ausgerüstet sein.

Die Verringerung des Toten Winkels durch Ausrüstung mit Zusatzspiegeln an der Beifahrerseite hilft, Menschenleben zu schützen
Die Verringerung des Toten Winkels durch Ausrüstung mit Zusatzspiegeln an der Beifahrerseite hilft, Menschenleben zu schützen