Füllstandsmelder von WAM – einfach, robust, vielseitig

Überall dort, wo eine Erfassung des Füllstandes und Siloüberfüllsicherung von Schüttgütern in Silos oder Trichtern erforderlich ist, finden WAM Füllstandmelder breite Anwendung. Der Grund dafür liegt neben dem günstigen Preis in erster Linie in der Zuverlässigkeit und einer einfachen, robusten Konstruktion.

Die WAM Füllstandsmelder decken alle üblichen Einsatzfälle in der Schüttguttechnik ab. Die Baureihe besteht aus insgesamt fünf Basisgeräten:

Beim ILT Drehflügelmelder handelt es sich um einen Minimum- oder Maximum-Anzeiger, der an unterschiedlichen Stellen im Silo per Gewindeanschluss problemlos in die Silowand eingebaut werden kann. Die von oben oder seitlich eingebauten Füllstandsmelder werden für Schüttgüter mit einem Schüttgewicht zwischen 0,5 t/m³ und 2,0 t/m³ eingesetzt. Der ILT wird insgesamt in fünf verschiedenen Spannungen angeboten:  ILTA: 24/48 Volt 50/60 Hz; ILTC: 115/230 Volt 50/60 Hz; ILTD: 24 Volt GS.

Diverse Varianten machen unterschiedlichste Einsätze möglich: Der ILT-Melder ist unter anderem auch in ATEX-konformer Ausführung (ATEX  II  1/2 D IP66 T100) lieferbar. Die Geräte können mit Einfach- oder Doppelpaddel in Längen von 500 mm bis 3000 mm verlängert werden. Ein Synchronmotor treibt eine ausziehbare Welle an, an der das Paddel befestigt ist. Sobald das Paddel auf das Schüttgut stößt, blockiert es. Ein elektromechanischer Kontakt wandelt die Wellenbewegungen in elektrische Signale um. Auch eine Rotationskontrolle in Form einer Lampe ist auf Wunsch erhältlich.

Der Einsatzbereich des ILT-ATEX liegt demnach in der Überwachung des Füllstands von Granulaten und Pulvern in explosionsgefährdeten Bereichen der Gruppe II („Über-Tage“-Bereich) in Gefahrenbereichen der Zone 20 im Innenbereich und  Zone 21/22 im Außenbereich. Das Gehäuse ist staubdicht und seewassergeschützt. Die Melder sind für Temperaturen bis 100° C zugelassen. Damit ist der ILT-ATEX in staubintensiven Bereichen bestens einsetzbar, so z.B. in der Baustoffindustrie für Medien wie Kalk und Styropor oder in Gießereien für Formsand.

WAM Füllstandsmelder der Baureihe ILS stellen ein elektronisches Messsystem zur kontinuierlichen Messung von Fallhöhen oder Füllmengen in Behältern, Silos oder Tanks dar. ILS kann überall dort eingesetzt werden, wo das Niveau von Pulvern oder von klein- oder grobkörnigen Granulaten gemessen werden soll. (Bild 8: ILS) Es handelt sich hierbei um eine mikroprozessorgesteuerte Messung mit intelligenter Überwachung. Das Fühlgewicht am Ende des Seils berührt das Produkt lediglich an der Oberfläche. Somit entstehen keine Zugkräfte am Silodach. Der wesentliche Vorteil des kontinuierlichen Messsystems ILS liegt darin, dass es völlig unabhängig ist von der Dieleketrizität und Leitfähigkeit des Schüttgutes. Genauso wenig abhängig ist es dabei von der Staubentwicklung im Silo, der Schüttgutfeuchte oder davon, ob das Medium zum Anbacken neigt. Das Funktionsprinzip des elektronischen Systems ist einfach und ermöglicht sehr genaue Messungen. Der ILS ist zugelassen für explosionsgefährdete Bereiche der Staub-Ex-Zone 20. Eine weitere wichtige Komponente bei der Füllstandsüberwachung stellt der IPE dar, ein elektronischer Druckmesser. (Bild 11: IPE) Seine Funktionsweise: der während des Befüllens und während des sogenannten Endschwalls im Silo herrschende Überdruck wird in Echtzeit gemessen und angezeigt. Der Aufbau des IPE ist denkbar einfach. In seinem Innern befindet sich eine selbst reinigende und temperaturwechselbeständige Membran. Diese ist mit einer mit spezieller Messelektronik bestückten Leiterplatte versehen.

Die wesentlichen Eigenschaften der WAM Füllstandsmelder lassen sich wie folgt zusammenfassen:

www.wamgembh.de

Querschnitt Silo mit Positionierungsmöglichkeiten.
Querschnitt Silo mit Positionierungsmöglichkeiten.
WAM Füllstandsmelder ILT ATEX, ILV und ILS.
WAM Füllstandsmelder ILT ATEX, ILV und ILS.
Montagemöglichkeiten der Füllstandsmelder.
Montagemöglichkeiten der Füllstandsmelder.