Modell-Zementwerk im Miniatur-Wunderland Hamburg

Im Miniatur-Wunderland in der Hamburger Speicherstadt steht jetzt auf einer Fläche von rund fünf Quadratmetern ein Holcim Zementwerk im Maßstab 1:87. Der mit Abstand größte Industriemodellbau in der gesamten Anlage wurde jetzt von Leo Mittelholzer, Vorstandsvorsitzender der Holcim (Deutschland) AG, dem Schweizer Generalkonsul Walter Kägi (Konsulat Hamburg) und Gerrit Braun, einem der Geschäftsführer im Miniatur-Wunderland, eingeweiht. Das Holcim Werk ist Teil des neuen Schweizer Bauabschnitts, in dem auf 250 Quadratmetern rund um das Miniatur-Matterhorn eine Alpenlandschaft mit Bergseen, Schluchten und Eisenbahnbrücken entstanden ist. Bereits im April 2006 baten die Macher des Miniatur-Wunderlandes beim deutschen Tochterunternehmen des Schweizer Holcim Konzerns um fachliche Unterstützung beim Nachbau eines Zementwerks. Im Gegenzug ist das Werk optisch klar als Holcim Zementwerk zu erkennen und viele Details wurden beachtet: Siloauflieger und Sattelschlepper von Holcim stehen auf dem Mini-Werksgelände, Holcim Züge – darunter auch Modelle der Rhätischen Schmalspurbahn – fahren durch die Schweizer Landschaft und sogar die 80 Miniatur-Arbeiter tragen die Holcim Arbeitskleidung. Allein im Holcim Werk beträgt die Gleislänge acht Meter, und viele Anlagen und Geräte sind animiert. Ein leitender Ingenieur der Holcim (Deutschland) AG sorgte als technischer Berater dafür, dass es wirklichkeitsnahe Produktionsabläufe und eine stimmige Anordnung der Gebäude gibt.

„Wir haben hier die einmalige Chance genutzt, die gesamte Wertschöpfungskette von Holcim anschaulich im Modell zu zeigen: vom Rohstoffabbau über die Zementproduktion mit Versand per Bahn und Lkw bis hin zum Transportbeton. Die Modellbauer haben hier nach über 1.100 Arbeitsstunden ein weiteres Meisterstück abgeliefert“, freut sich Leo Mittelholzer, Vorstandsvorsitzender der Holcim (Deutschland) AG und gebürtiger Schweizer.

Das Miniatur-Wunderland beherbergt die größte Modellbaueisenbahn der Welt und gehört mit knapp einer Million Besuchern pro Jahr zu den erfolgreichsten Touristenattraktionen Deutschlands. Zusätzlich zu den bereits bestehenden Modellbaulandschaften Harz, Knuffingen, Österreich, Hamburg und Amerika wurde nun auch die Schweiz nachgebaut. Der neue Abschnitt erstreckt sich über zwei Ebenen und war die bisher größte Herausforderung für die Modellbauer. Im Rahmen der Bauarbeiten wurden vier Tonnen Gips und 15 Tonnen Stahl verbaut. Ein rund 100 Quadratmeter großer Deckendurchbruch ermöglicht es den Besuchern, durch den Bergwerksstollen des 5982 Millimeter hohen Matterhorns zu gehen und vom Berggipfel hinunter auf die Miniaturlandschaften zu blicken.

Da die Fahrzeuge von Holcim in der Realität nicht nur in der Schweiz, sondern auch in Hamburg und Mitteldeutschland unterwegs sind, werden die kleinen Fahrmischer, die Silolaster und Sattelschlepper auch in diesen Abschnitten auf den Baustellen und Straßen zu finden sein.

www.miwula.de

Wärmetauscher und Drehrohrofen des Holcim-Werk in der Modell-Schweiz
Wärmetauscher und Drehrohrofen des Holcim-Werk in der Modell-Schweiz
Das Modell des Holcim-Werkes zeigt wirklichkeitsnahe Produktionsabläufe, hier das Sekundärbrennstofflager
Das Modell des Holcim-Werkes zeigt wirklichkeitsnahe Produktionsabläufe, hier das Sekundärbrennstofflager
Sattelzüge des Holcim-Werkes liefern den Zement in alle Anlagenbereiche
Sattelzüge des Holcim-Werkes liefern den Zement in alle Anlagenbereiche. (Fotos: A. Brenner)