Erfreuliches Jahr 2007 bei Liebherr

Umsatzanstieg um 15,5 Prozent auf 5.336,0 Millionen Euro in den ersten neun Monaten Beschäftigtenzahl übersteigt 29.000

Die Firmengruppe Liebherr blieb in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2007 auf Wachstumskurs. Der Gesamtumsatz stieg um 717,0 Millionen Euro oder 15,5 Prozent auf 5.336,0 Millionen Euro an. Dabei nahm der mit Baumaschinen erzielte Umsatz um 543,4 Millionen Euro oder 18,3 Prozent auf 3.511,2 Millionen Euro zu. Einen zusätzlichen Impuls erhielt die Nachfrage nach Baumaschinen von Liebherr durch die weltgrößte Baumaschinenmesse Bauma, die im April in München stattfand. Der Baumaschinenanteil am Gesamtumsatz der Firmengruppe lag bei 65,9 Prozent. Dies entspricht einer leichten Erhöhung im Vergleich zum Vorjahreswert (2006: 64,3 Prozent).

Für das gesamte Jahr 2007 rechnet die Firmengruppe Liebherr mit einer Umsatzsteigerung von mehr als 1 Milliarden Euro auf etwa 7,5 Milliarden Euro. Beim Jahresergebnis ist ebenfalls von einer positiven Entwicklung auszugehen. Der Konzernjahresüberschuss des Vorjahres in Höhe 414,6 Millionen Euro wird deutlich übertroffen werden. Gleichzeitig nimmt die Beschäftigtenzahl weiter zu. Per Ende September 2007 waren weltweit 29.063 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Liebherr beschäftigt.

Die Investitionen erreichen mit mehr als einer halben Milliarde Euro einen neuen Höchstwert. An vielen Standorten der Firmengruppe Liebherr werden Erweiterungen und Erneuerungen der Fabrikanlagen vorgenommen oder komplett neue Produktionsstätten errichtet. Dabei wird die Präsenz nicht nur in Wachstumsmärkten wie Russland, Brasilien oder China verstärkt. Es werden auch umfangreiche Investitionsmaßnahmen an den traditionellen westeuropäischen Liebherr-Produktionsstandorten realisiert, so zum Beispiel in Deutschland, Frankreich oder Österreich. Nach Abschluss der aktuellen und der für die nahe Zukunft geplanten Baumaßnahmen wird der Firmengruppe Liebherr eine zusätzliche Nutzfläche von mehr als 450.000 m2 zur Verfügung stehen.

Produktionsgesellschaften in Deutschland weiter ausgebaut

Die starke Nachfrage nach den Produkten der Firmengruppe hielt in den ersten neun Monaten des Jahres 2007 an. Alle deutschen Produktionsgesellschaften konnten ihren Umsatz im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum steigern. Aufgrund der starken Nachfrage ist Liebherr gefordert, immer größere Stückzahlen zu produzieren, um in allen Produktbereichen die Kundenwünsche zeitnah zu erfüllen. An den Produktionsstätten in Deutschland werden deshalb umfangreiche Investitionen realisiert. Dies geschieht einerseits, um die Aufrechterhaltung des hohen technischen Standards der Werke zu gewährleisten, andererseits, um zusätzliche Kapazitäten aufzubauen. Beispiele für umfangreiche Investitionsmaßnahmen bieten die Liebherr-Werke in Kirchdorf an der lller, Bad Schussenried, Ehingen, Ochsenhausen und Rostock.

Ausblick auf 2008

Das Wachstum der Weltwirtschaft wird sich nach Einschätzung der Unternehmensleitung im Jahr 2008 voraussichtlich etwas verlangsamen. In den Vereinigten Staaten rechnet man mit einer verhaltenen Konjunkturentwicklung. Im Euro-Raum schwächt sich die Wachstumsdynamik ab. Gleiches gilt für Japan. Die übrigen asiatischen Volkswirtschaften werden dagegen weiterhin starke Zuwachsraten verzeichnen. In Deutschland wird das Bruttoinlandsprodukt voraussichtlich um knapp zwei Prozent zunehmen. Die deutsche Bauwirtschaft erwartet für das Jahr 2008 ein Umsatzwachstum von etwa drei Prozent. Positive Impulse für die Baukonjunktur werden wie schon 2007 vor allem vom Wirtschaftsbau und vom öffentlichen Bau ausgehen.

Für das gesamte Jahr 2008 erwartet die Firmengruppe Liebherr deshalb einen erneuten Umsatzzuwachs. Wegen der auftretenden Engpässe stellt die bedarfsgerechte Versorgung mit den notwendigen Materialien und Vorprodukten allerdings auch weiterhin eine große Herausforderung dar.

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