Arnold Feuchtemesssonden: robust und preiswert

Die Firma Arnold hat sich spezialisiert auf die Herstellung von robusten Materialfeuchte-Messsonden mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis. Diese Sonden sind konzipiert zur Online-Feuchtemessung in Schüttgütern und anderen Materialien. Es wird der Wasseranteil in einer Mischung gemessen.

Das Messprinzip basiert auf dem kapazitiven Hochfrequenzverfahren. Es wird der Unterschied der Dielektrizitätskonstanten von Wasser und dem zu messenden Material ausgewertet Durch den Wasseranteil im Material ergibt sich ein großer Bereich der auswertbaren Dielektrizitätskonstante, dadurch lässt sich im hochfrequenten kapazitiv ausgewerteten Feld eine hohe Auflösung erreichen.

Das erzielte Signal wird danach in der Sondenelektronik ausgewertet und als Messsignal ausgegeben. Das bedeutet, dass für alle zu messenden unterschiedlichen Materialien ein eigener Sondenabgleich, sowie in der Auswertung des Sondensignals eine jeweils eigene materialspezifische Eichkurve erforderlich ist.

Messungen ohne direkten Materialkontakt über einen kleinen Luftspalt zum Messmedium sind möglich, die Distanz (Luftspalt) darf jedoch nicht variieren. Die Messbarkeit hängt hier auch von einer Mindestfeuchte des Materials ab. Das Gleiche gilt für Messungen durch bestimmte Medien hindurch, z.B. durch ein Förderband. Nicht möglich sind Messungen durch metallhaltige Förderbänder oder Behälterwandungen.

Es stehen verschiedene Bauformen zur Verfügung. Dies sind die Typen FSV, FS1, FSA, FSM, FSH und FSK.

Messbarkeit verschiedener Materialien

Grundsätzlich gut messbar sind Materialien, deren Dielektrizitätskonstante kleiner ist als diejenige von Wasser, deren ohmscher Widerstand (Ohm/cm) nicht zu niedrig ist und deren Dichte im Messbereich des Sensors annähernd konstant bleibt während der Messung. Die Zuordnung des Sondensignals zu einem bestimmten Feuchtewert (Erstellung der Eichkurve) muss nun labortechnisch erfolgen.

Diese recht einfache Auswertung des Messsignals setzt aber voraus, dass die tatsächliche Eichkurve linear ist. Bei Sand aus mitteleuropäischen Gebieten, wie er zur Betonproduktion verwendet wird, ist dies mit kleinen Einschränkungen der Fall. Ansonsten muss durch Messtests mit mindestens 3 verschiedenen Materialfeuchten eine Eichkurve erstellt werden.

Nicht mehr messbar wird ein Material auch dann, wenn der Feuchtegehalt so hoch ist , dass der Sensor in die sogenannte „Sättigung“ kommt. Bei Sand z.B tritt dieser Effekt ein, wenn der Wassergehalt so groß ist, dass Wasser davon fließt. Ab diesem Moment wird nicht mehr vom Feuchtegehalt gesprochen, sondern vom Feststoffanteil im Wasser.

Geräteaufbau

Alle Arnold Feuchtesensoren sind in einem robusten, rostfreien Edelstahlgehäuse eingebaut. Die Messelektronik ist kompakt in neuester SMD Technologie aufgebaut. Der Vollverguss der Mess-elektronik im Sondengehäuse garantiert hohe mechanische und elektronische Stabilität des Sensors und erlaubt auch den Einsatz unter extremen Bedingungen, wie z.B. auf Vibrationsförderern.

Die Standard Sensor Messfläche besteht in der Regel aus einem speziellen Kunststoff, möglich ist aber auch Keramik, Spezialgummi oder Teflon.

www.arnold-automation.de

Bauformen von Arnold Feuchtemesssonden

Sondentyp

Einsatzbereich

Befestigung

FSV

Verstellringsonde, universeller Einsatz. Weiter Bereich der Verstellmöglichkeit. Auch für dicke Wandungen geeignet. Einsatz auch für Montage auf einem Sondenschlitten für
die Feuchtemessung auf dem Förderband.

Verstellbarer Klemmring mit
3 Befestigungslöchern

FS1

Universeller Einsatz, bei der Montage muss der fixe Abstand von der vorderen Sensorkante zum Flansch beachtet werden. Ohne Schleissschutz 9 mm, mit Schleissschutz 11 mm

Fester Flansch angebaut mit
3 Befestigungslöchern.

FSA

Armsonde mit Standard Armlängen0,2m , 0,5 m oder 1m. besonders geeignet für den Siloeinbau.

Verstellbare Sondenarmhalte­rung.
Es sind auch gewinkelte und
klappbare Halterungen lieferbar.

FSM

Mischersonde für den Einbau im Mischer. Besonders für den rauhen Einsatz konzipiert. Zusätzlicher Sensorschutz durch austauschbares 8mm starkes Schleisschutzrohr gehärtet oder VA ungehärtet. Sensor-Messfläche mit 10 mm starker Keramikscheibe.

Massiver Einschweissring mit seitlichen Verstellschrauben zur Aufnahme der rohrgeschützten Mischersonde.

FSH

Hochtemperatursonde. Einsatz bei Material­feuchtemessung im höheren Temperaturbereich bis max. 190°C. Achtung: Zulässige Messkopftemperatur, max. 190 °C Zulässige Um-gebungstemperatur an der hinteren Messelektronik max 80°C

Verstellbarer Klemmring mit
3 Befestigungslöchern

FSK

Spezialsonde mit kleinem Messkopfdurchmesser (40 mm). Anwendung dort, wo wenig Material-Füllhöhe vorhanden ist, oder aus Platzgründen keinen Standardsensor eingesetzt werden kann.

Montageflansch mit
3 Befestigungslöchern