Lafarge Zement: Technisches Forum 2006 erfolgreich

Rund 250 Gäste waren der Einladung zum Technischen Forum 2006 von Lafarge Zement am 15. und 16. November nach Leipzig gefolgt.

Das alle zwei Jahre stattfindende Kundenevent des Unternehmens stand dieses Mal unter dem Motto „Beton – Baustoff für unsere Welt“.

Ein buntes Abendprogramm bildete den Auftakt der Veranstaltung. Dafür hatte Lafarge Zement eine ganz besondere „location“ ausgewählt: Das Panometer Leipzig. Das alte Gaswerk beherbergt ein dreidimensionales 360 Grad-Gemälde, das die Stadt Rom im Jahre 312 v.Chr. zeigt. Das antike Ambiente passte perfekt zu der Veranstaltung. Schließlich waren es die alten Römer, die den ersten Zement, Opus Caementitium, erfanden.

Im Panometer Leipzig erlebten die Gäste in stimmungsvoller Atmosphäre ein unterhaltsames Abendprogramm.
Im Panometer Leipzig erlebten die Gäste in stimmungsvoller Atmosphäre ein unterhaltsames Abendprogramm.

Perspektiven für die Zukunft

Am nächsten Tag stand die Tagung ganz im Zeichen von Herausforderungen und Perspektiven für die Zukunft. Gleich der erste Vortrag war ein echtes Highlight: Prof. Dr. Hans-Olaf Henkel referierte über die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Mitreißend, scharfzüngig und kritisch beleuchtete der ehemalige BDI-Präsident die aktuelle Lage und zeigte Lösungsvorschläge für Politik und Wirtschaft auf.

Auch Prof. Dr. Hillemeier von der Technischen Universität Berlin nahm sich des Themas Chancen für die Zukunft an. Seine These: Nur Unternehmen, die innovativ sind und schnell agieren, können in Zukunft erfolgreich sein. Daher sei es wichtig, neue Produkte zu entwickeln und in Forschung und Entwicklung zu investieren – zum Beispiel in neue Zemente oder Betonrezepturen.

Herausforderung Umweltschutz

Als nächster Redner ging Dr. Martin Schneider, Hauptgeschäftsführer von BDZ und VDZ, auf die aktuellen Entwicklungen im Umweltschutz ein. Er zeigte außerdem zukünftige Tendenzen, zum Beispiel im Hinblick auf die Umweltverträglichkeit von Baustoffen, auf.

Alexander Paatsch, Leiter Technisches Marketing bei Lafarge Zement in Oberursel, knüpfte an die Umwelt-Thematik an. Er erläuterte anschaulich die Erfahrungen mit hüttensandhaltigen Zementen und deren Vorteile im Hinblick auf den Umweltschutz, insbesondere die CO2-Reduzierung.

Die höchste Brücke der Welt

Zum Abschluss der Veranstaltung wartete ein weiteres „Schmankerl“ auf die Gäste: Claude Servant vom französischen Bauunternehmen Eiffage Travaux Publics stellte in seinem Vortrag das Millau-Viadukt vor. Das im südfranzösischen Tarn-Tal gelegene Viadukt ist die höchste Brücke der Welt. Die Pfeiler, Fundamentsohlen und Widerlager wurden mit Zement aus dem französischen Lafarge-Werk in Le Teil gebaut. Mit beeindruckenden Bildern veranschaulichte Servant die Realisierung dieses Mega-Projekts von den ersten Entwürfen bis zur Inbetriebnahme der Brücke.

Fazit der Veranstaltung: „Wir sind sehr zufrieden und freuen uns über das positive Feedback der Kunden“, so Jochen Pfitzner, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb bei Lafarge Zement.

www.lafarge-zement.de