Schnelle Arbeitszyklen bei Qualitätssand-Gewinnung

Die norddeutsche Tiefebene und die Münsterländer Bucht rahmen im Norden und Westen die Höhenzüge des Wiehengebirges und des Teutoburger Waldes ein. Bis fast an den Fuß der Osnabrücker Gebirgszüge reichten in der letzten Eiszeit die Gletscher heran. Das aus den Gletschern ausschmelzende Material lagerte sich am Eisrand ab und baute nach und nach Endmoränen auf. Durch das austretende Schmelzwasser der Inlandeisschilde wurde das Feinmaterial meist weggespült und ist für den Sandreichtum Norddeutschlands verantwortlich. Durch den sehr langsamen Schmelzprozess wurde der Sand „sauber gewaschen“, so dass sich heute in einigen Regionen beim Abbau keine Rückstände mehr im Material befinden. Diesen Qualitätssand gewinnt in Merzen die Firma Ricke Sand und Kies. Die Grube umfasst eine Fläche von zehn Hektar. Geplant ist eine Abbautiefe bis 23 Meter. Das gewonnene Material wird an Beton- und Mörtelwerke sowie an Putzbetriebe und Baustoffhändler geliefert.

Für die Gewinnung setzt das Unternehmen einen Radlader 456e ZX von JCB ein. Der Lader besitzt ein Einsatzgewicht von rund 20 Tonnen und ist mit einer 4,2-Kubikmeter-Schaufel ausgerüstet. Die hohe Kipplast und die ausgezeichnete Zugkraft des JCB Radladers sowie das automatische, unter Volllast schaltbare Getriebe sorgen für schnelle Ladezyklen, die durch moderne Steuerventile und Load Sensing-Hydraulik besonders feinfühlig steuerbar sind. Dazu tragen auch die Lenkzylinder mit integrierter Endlagendämpfung bei. Breite Radialreifen sorgen dafür, dass der Lader zügig durch das Gelände kommt und sich nicht im feinen Sand festfährt.

Der 456e ZX vom JCB Händler Kähler aus Ritterhude ist mit dem Smooth Ride-System ausgestattet. Diese hydraulische Schwingungsdämpfung ermöglicht höhere Fahrgeschwindigkeiten und sichert gleichzeitig geringeren Materialverlust. Für eine genaue Mengenerfassung des ausgelieferten Materials wurde der Lader mit einer Waage ausgerüstet.

Der JCB Radlader besitzt mit drei Kubikmetern Raumvolumen die größte Kabine seiner Klasse. Neben viel Bewegungsfreiheit hat der Fahrer großzügigen Stauraum zur Verfügung. Die Inneneinrichtung der schwingungsgedämpften und lärmarmen Kabine hat Pkw-Charakter und ist komfortabel eingerichtet. Die Bedienung ist einfach. Die Steuerung erfolgt über eine servo-hydraulische Einhebelsteuerung mit Fahrtrichtungsschalter und rastbarer Schwimmstellung sowie einem Getriebetrennschalter.

Außerdem ist die Maschine serienmäßig mit einer Schaufelrückstellung und einem einstellbaren automatischen Hubhöhenbegrenzer ausgestattet. Die einfache Bedienung und den komfortablen Arbeitsplatz schätzt auch Ricke-Fahrer Ralf Blaschke: „Mit dem JCB Lader arbeitet es sich unwahrscheinlich ruhig und das, obwohl er enorm viel Kraft hat.“ Sein Lob bezieht sich auch auf die leichte und schnelle Wartung. Sie kann einfach und bequem vom Boden aus durchgeführt werden, da die Kontrollstellen auf der rechten Seite konzentriert und sehr gut zugänglich sind. Kürzere Wartungszeiten ermöglicht auch die besondere Konstruktion des Kühlsystems. Der Zugang zum Kühler ist von beiden Seiten aus möglich, was eine Reinigung sehr einfach macht.

Der 456e ZX ist zudem mit einem Abgassystem ausgestattet, das sich durch geringere Vibrationen und längere Haltbarkeit des Schalldämpfers auszeichnet. Das Abgassystem ist elastisch am oberen Karosserieblech montiert und über eine elastische Kupplung mit dem Motor verbunden. Diese Anordnung hat den Vorteil, dass Motorvibrationen vom Schalldämpfer fern gehalten werden.

www.jcb.com

Der Radlader 456e ZX von JCB besitzt mit drei Kubikmetern Raumvolumen die größte Kabine in seiner Klasse. Die leichte Bedienung und die enorme Kraft des 20-t-Laders sichert eine hohe Gewinnungs-Leistung.
Der Radlader 456e ZX von JCB besitzt mit drei Kubikmetern Raumvolumen die größte Kabine in seiner Klasse. Die leichte Bedienung und die enorme Kraft des 20-t-Laders sichert eine hohe Gewinnungs-Leistung.