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Eine Partnerschaft mit Zukunft: Mobile Radladerverwiegung mit vollständiger Integration in das gesamte Abrechnungssystem

Der Trend in der mobilen Wägetechnik geht spürbar weg von der reinen Insellösung, hin zur vollständigen Integration des gesamten IT-Systems. Nicht nur die Kreditlimitüberwachung, sondern auch die Betriebsdatenerfassung werden Bestandteile der elektronischen Integration, ohne dass diese manuell nachbearbeitet werden müssen.

Die Firma PRAXIS EDV – Betriebswirtschaft- und Software-Entwicklung beschäftigt sich im Consulting und IT-Integrationsbereich schon seit einigen Jahren mit diesem Thema. Neben dem Partner Rembe Mess- und Regeltechnik wurde eine zusätzliche Partnerschaft mit dem Unternehmen Bark System&Wiegetechnik in diesem Bereich eingegangen.

Bark ist Hersteller der Radlader-Wägeelektronik. Diese zeichnet sich durch hohe Robustheit der Sensorik und Peripherie aus. Durch den Einsatz hochwertiger thermisch entkoppelter Drucksensoren ist es Bark gelungen auch die Betriebszeiten der Radlader deutlich zu erhöhen und somit auch die Folgekosten zu minimieren.

Zudem verfügt Bark über ein flächendeckendes Service-Netzwerk, das eine schnelle und kostengünstige Reaktion ermöglicht. Ein weiterer für PRAXIS sehr wichtiger Punkt ist die Kommunikationsschnittstelle, in der die Informationen aus der Steuerung auflaufen und in das Gesamtsystem übernommen werden. Diese Schnittstelle ist bereits im Standard vollständig vorhanden und kann zusätzliche für weitere Anforderungen angepasst werden.

Mit dieser Kombination aus der Wägeelektronik und der WDV 32 Radlader Konsole besteht nicht nur ein Messsystem zur schnellen und genauen Gewichtsermittlung sondern sie verfügt zudem über eine Verbindung in die Datenbank. Somit stehen ihr jederzeit alle benötigten Echtzeitdaten zur Verfügung.

Die Datenübergabe erfolgt wahlweise per Memory-Stick, UMTS, GPRS oder W-LAN und kann somit auch Online innerhalb einen VPN Netzwerkes zur Echtzeitbearbeitung mit der Zentrale für die weitere Verarbeitung in der WDV 32 eingesetzt werden. Aber auch die Übergabe der Wägedaten an externe Programme ist möglich.

Die Gewichtserfassung erfolgt dynamisch: schon in der Aufwärtsbewegung der Schaufel findet der Wägeprozess statt – unproduktive Wartezeiten werden somit minimiert. Die Waage auf dem Radlader ist immer verfügbar, Fahrzeiten zu einer stationären Waage entfallen. Zusätzlich ist aber auch die Bedienung der stationären Fahrzeugwaage aus dem Radlader heraus möglich.

Das Softwaremodul WDV 32 Radlader, das die Basis der Radladerkonsole bildet, ist ein Nutzer-Terminal, das speziell auf die Arbeitsabläufe und für die Anwendung in einem Radlader entwickelt wurde. Ziel war es, eine Nutzeroberfläche für den Radladerfahrer zu schaffen, die eine optimale Bedienungsanordnung mit gleichzeitigem anwenderfreundlichen Zugriff für den Nutzer garantiert. Gemeinsam mit erfahrenen Radladerfahrern ist dabei ein sogenanntes Assistenten-Konzept ausgearbeitet worden. Der Nutzer wird über alle notwendigen Angaben abgefragt. Er erhält bei der Eingabe alle Werkzeuge in die Hand, die heutige Anwendersysteme bieten. Alle notwendigen Daten liegen im Bereich der vollständigen Datenbank vor.

Auch ist es möglich, direkt am Radlader ggf. auch während der Wiegung das Überschreiten des Kreditlimits oder einen bestehenden Lieferstop festzustellen, um so rechtzeitig einen wirtschaftlichen Schaden abzuwenden. Durch die direkte Integration in das Gesamtsystem erübrigt sich zudem die händische Übernahme und Eingabe der Lieferscheindaten, denn diese Daten werden von der Radladerkonsole direkt ins System eingespielt.

Die Daten können per Tastatur-Eingabe oder per Volltext-Matchcode eingegeben werden. Zusätzlich wird ein LCD-Display für die Bedienerführung eingesetzt.

Herkömmliche Radladerwaagen unterstützen ausschließlich eine Zehner-Alpha-Tastatur und sind somit in der Bedienung eingeschränkt, denn jeder, der mit dieser Art der Schreibweise schon einmal zu tun hatte, hat die Erfahrung gemacht, dass ein flüssiges Arbeiten bzw. Schreiben damit nicht durchgeführt werden kann.

Die WDV 32 Radladerwaage nutzt den Standard Windows 2000 oder XP auf einem Bedienterminal, das gerade 4,5 cm stark und nicht größer als ein DIN A 4 Blatt ist. Die Anzeige entspricht einer Größe von 10,4 Zoll. Der sogenannte Touchscreen ist bedienbar durch Stift- oder Fingerkontakt. Mit integrierter Volltastatur ist auch bei der Neuanlage eine vollständige, funktionssichere und einfache Bedienung gewährleistet.

Die Radlader-Wägesoftware mit grafischer Benutzeroberfläche ermöglicht einfache Erfassung und effektive Verwaltung aller Wägedaten sowie Steuerung der Wägeabläufe.

Der virtuelle Wägespeicher speichert alle Daten eichfähig auf der Festplatte, das heißt, es ist kein Alibi-Drucker notwendig.

Mit der WDV 32 können unmittelbar vor Ort Lieferscheine und Barrechnungen gedruckt werden. Der integrierte Drucker druckt DIN A 5 bis zu vier Durchschlägen.

Die Radladerwaage ist als selbsttätige Waage für Einzelwägungen in Schaufelladern der Genauigkeitsklasse IV zugelassen. Waagen dieser Bauart dürfen verwendet werden für das Verwiegen von Sand, Kies, Abfall, Aushub- und Abbruchmaterial, Zuschlagsstoffen in Baustoffaufbereitungsanlagen, Ton.

www.praxis-edv.de




Screenshot

Mit dem Lieferumfang zur Radladerwaage vorhandenen Drucker
lassen sich unmittelbar vor Ort Lieferscheine und Barrechnungen drucken





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