Unfall-Bilanz 2005: Sicherheit und Gesundheitsschutz in der Baustoffbranche weiter verbessertDie erste Auswertung der Unfallzahlen des Jahres 2005 zeigt deutlich: Die Arbeit in der Baustoffindustrie ist erneut sicherer geworden! Die Gesamtzahl der Arbeitsunfälle hat sich von 13.812 im Jahr 2004 auf 12.623 in 2005 reduziert. Dies entspricht einem Rückgang von 8,6%. Darin enthalten sind 6.040 meldepflichtige Arbeitsunfälle. Diese Unfälle, die zu einer Arbeitsunfähigkeit von mehr als drei Tagen geführt haben, sind damit gegenüber dem Vorjahr um 8,3% zurückgegangen. Die Zahl der schweren Unfälle, die erstmals zur Zahlung einer Rente führen, liegt bei 218. Gegenüber den 251 neuen Rentenfällen im Vorjahr ist dieser Wert um 13,1% gesunken. Straßenverkehr weiter gefährlich Zugenommen haben die Unfälle auf dem Weg zum Arbeitsplatz und zurück: 2004 wurden 491 Wegeunfälle mit einer Arbeitsunfähigkeit von mehr als drei Tagen verzeichnet, 2005 waren es 520 (+5,9%). Eine positive Entwicklung zeigt sich allerdings in der Zahl der schweren Unfälle in diesem Segment: die Wegeunfälle, die erstmalig zur Zahlung einer Rente führten, ist von 47 in 2004 auf 38 in 2005 zurückgegangen (-19,1%), die Zahl der tödlichen Unfälle hat sich hier nahezu halbiert: von 9 in 2004 auf 5 in 2005. Rückgang bei den Berufskrankheiten Die Anzahl der Verdachtsmeldungen auf eine Berufskrankheit ist mit 485 Fällen gegenüber dem Vorjahr etwa gleich geblieben (2004: 488). Deutlich gesunken ist hingegen die Zahl der Fälle, die aufgrund ihrer Schwere erstmals zur Zahlung einer Rente führten: 81 in 2005 gegenüber 89 in 2004 (-9%). Ein erstes Fazit Die Unfalldaten für das Jahr 2005 stimmen optimistisch: die intensive Zusammenarbeit von Unternehmen, Beschäftigten und Steinbruchs-Berufsgenossenschaft trägt weiterhin Früchte. Die Angebote zur Optimierung von Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz werden sehr gut angenommen. Die hohe Akzeptanz dieser Angebote führt zur Anwendung in der Praxis und damit zu messbaren Erfolgen! Peter Schrandt, StBG
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