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Lang´ ist`s her ... Zwei deutsche Olympia-Mannschaften

Zu den von Staatspräsident Charles de Gaulle eröffneten X. Olympischen Winterspielen 1968 in Grenoble traten die Sportler beider deutschen Staaten erstmals getrennt an. Gemeinsam hatten sie lediglich die Flagge und die Hymne (Ludwig van Beethovens „Ode an die Freude“). Erst 1972 durfte die DDR an Olympischen Spielen mit eigener Flagge und Hymne teilnehmen.

Star in Grenoble war der Franzose Jean-Claude Killy mit drei Goldmedaillen. Er gewann alle drei alpinen Skilauf-Disziplinen: den Abfahrtslauf, den Spezial- und Riesenslalom.

Für den Skandal der Spiele sorgte der unerlaubte Einsatz eines Lötkolbens zum Erhitzen der Kufen an den Rodelschlitten. Wegen dieses „Dopings“ wurden Anna-Maria Müller und Ortrun Enderlein nach ihrem Doppelsieg im Rennrodeln disqualifiziert.

Beide starteten für die DDR. Die Asse im Team der Bundesrepublik hießen Keller: Erhard gewann den Eisschnelllauf über 500 Meter, Franz die Nordische Kombination.

Im Medaillenspiegel rangierten beide deutschen Teams weit abgeschlagen.





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