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Schlüssel zur Zukunft des Landes heißt „nachhaltige Entwicklung“

Lübeck war Schauplatz der Verleihung des Deutschen Umweltpreises 2005. Bundespräsident Horst Köhler überreichte den mit 500.000 Euro höchstdotierten Umweltpreis Europas an den Wissenschaftler, Ökologen und Umweltbildungsexperten Prof. Dr. Berndt Heydemann (Nieklitz) und den Physiker, Forscher und Leiter des Fraunhofer-lnstituts für Solare Energiesysteme ISE, Prof. Dr. Joachim Luther (Freiburg). Mit dem Ehrenpreis für sein Lebenswerk wurde der Kameramann, Regisseur, Produzent, Autor und Tierfilmer Prof. Heinz Sielmann ausgezeichnet.

Am Festakt in der Lübecker Kongresshalle, bei dem der Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) bereits zum 13. Mal vergeben wurde, nahmen rund 1.500 Gäste teil, darunter Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen und Bundesumweltminister Jürgen Trittin.

Deutschlands Staatsoberhaupt bezog in seiner vielbeachteten Festansprache klare Positionen pro Umweltschutz. Horst Köhler wörtlich: „Umweltschutz ist und bleibt ein Megathema. Ich bin der festen Überzeugung, dass der Schlüssel zur Zukunft unseres Landes in einer nachhaltigen Entwicklung liegt.“ Die drei Umweltpreisträger Sielmann, Heydemann und Luther verkörpern diesen Ansatz auf vorbildliche Weise, so Dr. Margot Scheithauer, Mitglied der Umweltpreisjury, in ihrer Laudatio.

Zum Thema „Gesetzgebung“ nahm der Bundespräsident eindeutig Stellung: „Das Dickicht von Vorschriften und Bürokratie muss dringend gelichtet werden. Am besten durch ein schlankes und übersichtliches Umweltgesetzbuch. Hierfür müssen die verfassungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden.“


Die Umweltpreisträger des Jahres 2005 im kreise der Laudatoren und Ehrengäste
Die Umweltpreisträger des Jahres 2005
im kreise der Laudatoren und Ehrengäste




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