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REX Granit sponsert internationales Bildhauersymposium

Vom 8. September bis 10. Oktober 2004 trafen sich unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Deutschen Bundestages, Wolfgang Thierse, Bildhauerinnen und Bildhauer aus sieben Ländern auf dem Gelände der Firma REX Granit, einem Mitgliedsunternehmen der Steinbruchs-Berufsgenossenschaft, um gemeinschaftlich zu arbeiten. Dem Gedanken folgend, eine Skulpturenstraße von Paris bis Moskau zu schaffen, entstanden auf diesem mittlerweile Vl. Symposium zehn neue Werke.
Begründer dieses Gedankens war der 1878 geborene Bildhauer Otto Freundlich, dessen Arbeiten in der Zeit des Nationalsozialismus als "Entartete Kunst" galten und der 1943 im Konzentrationslager Majdanek umgebracht wurde. Seine Idee war es, die Kulturzentren des Westens und des Ostens mit einem Skulpturenweg zu verbinden, einem Weg der menschlichen Brüderlichkeit.
Die Initiatoren des Symposiums, der Bildhauer Rudolf J. Kaltenbach und die Bildhauerin Sylvia Christine Fohrer, haben diese Idee aufgegriffen. Möglich wurde das Symposium insbesondere durch die wohlwollende Unterstützung des Unternehmens REX Granit, dem Hauptsponsor der Veranstaltung. Nicht nur die Schaffung günstiger Arbeitsbedingungen durch die Nutzungsmöglichkeit der betrieblichen Arbeits- und Transporttechnik (Diamantwerkzeuge, Seilsäge, Kräne u. a.) war Erfolgsvoraussetzung, sondern auch zuallererst die kostenlose Bereitstellung von zehn exklusiven Granitblöcken. In Firmenprospekt des Unternehmens heißt es: "REX Granit verdankt seine einzigartige Schönheit dem Leben, das ihm innewohnt, aber auch den Werkzeugspuren und den vielen Arten, in welchen sich die begeisterte Leidenschaft oder Sensibilität desjenigen ausdrückt, der ihn bearbeitet."
Mit den Ergebnissen des Symposiums dürfte diese Aussage erneut bestätigt sein. Einige Impressionen von diesem Symposium zeigen die Abbildungen. Die Gesamtkomposition ist in den nächsten Jahren auf dem Freigelände des Kreiskrankenhauses Belzig zu sehen.
Wie der Geschäftsführer des Unternehmens REX Granit, Ewald Mattes, auf der Arbeitsschutzkonferenz protect der Steinbruchs-BG in Bad Wildungen ausführte, ist für 2005 ein weiteres Event vorgesehen. Das Unternehmen, das der Arbeitssicherheit den gleichen Stellenwert wie allen anderen Zielen einräumt, bewirbt sich zur Zeit um das Gütesiegel "Sicher mit System" der Steinbruchs-BG. Auch hierzu viel Erfolg.
Dipl.-Ing. Peter Starke, StBG


Steinbearbeitung Steinbearbeitung
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Skulptur Ewald Mattes, Rudolf Kaltenbach, Sylvia Fohrer
Skulptur Manche Transportvorgänge bedurften besonderer Vorbereitung: Ewald Mattes, Geschäftsführer der REX-Granit, mit den Organisatoren Rudolf Kaltenbach und Sylvia Fohrer (v. l. n. r.)




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