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[Die Industrie der Steine + Erden]






Norddeutsche Naturstein GmbH erhält Gütesiegel

Die Norddeutsche Naturstein GmbH erhielt von der Steinbruchs-BG das Gütesiegel "Sicher mit System". Obwohl das Unternehmen unter seinem jetzigen Namen offiziell erst knapp drei Jahre alt ist, kann es im Ursprung schon auf eine 75-jährige Geschichte zurückblicken: Im Mai 2002 genehmigte die Europäische Kommission den Zusammenschluss der Haniel Baustoff-Industrie Zuschlagstoffe Haldensleben GmbH mit Sitz in Flechtingen und der Schaumburger Steinbrüche GmbH & Co. KG mit Sitz in Rinteln zur Norddeutschen Naturstein GmbH (NNG). Alleingesellschafter der Norddeutschen Naturstein GmbH ist seit dem 1. Januar 2004 die Norddeutsche Mischwerke GmbH & Co. KG in Berlin (Unternehmensgruppe Dr. Schmidt). Sitz und Verwaltung der Gesellschaft befinden sich in Flechtingen/ Sachsen-Anhalt.
Das Unternehmen produziert an mehr als 20 Standorten vornehmlich Zuschlagstoffe für den gesamten Verkehrswege- und Hochbau. Der Schwerpunkt der Produktionsstätten liegt zum Einen im sogenannten Flechtinger Höhenzug zwischen Helmstedt und Magdeburg, wo in den drei Großsteinbrüchen Flechtingen, Dönstedt und Bodendorf Edelsplitte, Schotter, Wasserbausteine und Mineralgemische produziert werden.
Mit dem Gabbro-Steinbruch in Bad Harzburg betreibt die NNG einen der wenigen verbliebenen Hartgestein-Steinbrüche im Harz. Aus Bad Harzburg wird vornehmlich der gesamte Niedersächsische Bereich mit Edelsplitten für die Asphaltindustrie versorgt.
Ein weiterer regionaler Schwerpunkt der Steinbruchbetriebe liegt im Weserbergland. Hier spielen insbesondere die beiden Großsteinbrüche Steinbergen und Segelhorst (Großraum Rinteln/Hameln) eine wesentliche Rolle. Der hier anstehende Korallenoolith wird zu einem breiten Produktspektrum von Edelsplitten bis zu Wasserbausteinen weiter verarbeitet. Hier haben die "Schaumburger Steinbrüche" schon 1997 als Vorreiter in der Bundesrepublik am Standort Steinbergen ein Umweltmanagement-System nach der EG-Öko-Audit-Verordnung erfolgreich eingeführt.
Das Produktspektrum und das Lieferprogramm werden abgerundet durch die Kieswerke in Wipshausen und Harlingerode, die Helbraer Schlackenverwertung im Raum Eisleben/Ostharz sowie die Werksteinproduktion in Friedewald/Hessen.
Der "positive Blick in die Zukunft" wird durch die Unternehmensmaxime dokumentiert, Eingriffe in die Natur über das verordnete Maß hinaus zu Naturstandorten zurückzuentwickeln und Folgenutzungen zu schaffen, wie das zur Weltausstellung EXPO 2000 eröffnete "steinzeichen Steinbergen".

Dipl.-Ing. Olaf Hering, StBG


Aushändigung der Gütesiegel-Urkunden an die Norddeutsche Naturstein GmbH
Aushändigung der Gütesiegel-Urkunden
an die Norddeutsche Naturstein GmbH






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