www.steine-und-erden.net > 2004 > Ausgabe 1/04 > Arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen nach G 1 und G 20 in den Untersuchungsmobilen der StBG

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Arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen nach G 1 und G 20 in den Untersuchungsmobilen der StBG

Nach der Winterpause sollen die speziellen Vorsorgeuntersuchungen staubgefährdeter Versicherter unter Einsatz unseres Röntgenmobils im Februar 2004 fortgesetzt werden. Neben dem Röntgen im Röntgenmobil und einer Lungenfunktionsprüfung erfolgen eine Anamneseerhebung und eine körperliche Untersuchung durch einen unserer Arbeitsmediziner, also eine komplette arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung nach G 1.1 (silikogener Staub) bzw. G 1.2 (asbestfaserhaltiger Staub) oder G 1.3 (keramikfaserhaltiger Staub). Über den organisatorischen Ablauf und die genauen Termine des Einsatzes unseres Röntgenmobils im Jahre 2004 werden die Mitgliedsunternehmen zu gegebener Zeit noch besonders informiert.
In folgenden Gebieten sind in diesem Jahr Untersuchungen vorgesehen:
Bayern: Kreise Cham, Deggendorf, Dingolfing-Landau, Freyung-Grafenau, Passau, Regen, Straubing-Bogen
Berlin
Brandenburg
Bremen einschl. Bremerhaven
Hamburg
Hessen: Kreise Lahn-Dill-Kreis (nördl. Teil), Marburg-Biedenkopf
Niedersachsen: Kreise Braunschweig, Celle, Cuxhaven, Emsland, Gifhorn, Grafschaft Bentheim, Hannover, Harburg, Helmstedt, Leer, Nienburg, Oldenburg, Osnabrück, Peine, Schaumburg, Soltau-Fallingbostel, Stade, Vechta, Wolfsburg, Wesermarsch
Nordrhein-Westfalen: Reg.-Bezirke Arnsberg, Düsseldorf, Münster sowie Kreise Heinsberg, Köln, Minden-Lübbecke, Erftkreis, Oberbergischer Kreis, Rhein-Berg.-Kreis, Rhein-Sieg-Kreis
Rheinland-Pfalz: Kreis Altenkirchen (Westerwald)
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein


Das Röntgenmobil der Steinbruchs-Berufsgenossenschaft
Das Röntgenmobil der Steinbruchs-Berufsgenossenschaft



Beachten Sie bitte auch das Folgende:
Personen, die von uns geröntgt werden (Lungengroßaufnahme), sollen in diesem Jahr an Schirmbilduntersuchungen der Gesundheitsämter nicht teilnehmen. Die Gesundheitsämter erhalten von uns sofort Nachricht, wenn die fachärztliche Auswertung der angefertigten Röntgenaufnahmen einen Verdacht auf aktive tuberkulöse Lungenveränderungen ergeben sollte. Dagegen reicht eine Teilnahme an Schirmbilduntersuchungen der Gesundheitsämter oder Schirmbildstellen für die Beurteilung der Eignung für staubgefährliche Arbeiten nicht aus. Durch Untersuchungen nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz werden die speziellen arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen ebenfalls nicht ersetzt.
Bei unserem Röntgenmobil handelt es sich um eine Zugmaschine mit Auflieger mit einem Gesamtgewicht von 22 Tonnen und einer Gesamtlänge von 16 Metern. Das Röntgenmobil verfügt über ein dem neuesten Stand der Technik entsprechendes Röntgensystem. Der untersuchende Arzt wird hierdurch in die Lage versetzt, Akutlungenbefunde der Versicherten an dem digitalen Radiologiearbeitsplatz im Untersuchungsmobil zu erheben.


Der Einsatz der Audiomobile zur Durchführung von Gehörvorsorgeuntersuchungen nach G 20 (Lärm) ist 2004 in folgenden Gebieten vorgesehen:
Bayern: Reg.-Bez. Oberbayern, Oberpfalz, Schwaben
Berlin
Brandenburg
Hessen:
Reg.-Bez. Darmstadt;
Niedersachsen
Sachsen
Thüringen:
nördlicher Bereich
Die Untersuchungen staubgefährdeter Versicherter im Röntgenmobil sind für die Mitgliedsunternehmen ebenso kostenlos wie die Inanspruchnahme unserer Audiomobile für Versicherte in Betrieben mit Lärmgefährdung.


Eins von zwei Audiomobilen
Eins von zwei Audiomobilen




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