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[Die Industrie der Steine + Erden]






bauma + mining 2004: Die Weltmesse wirft ihre Schatten voraus

Logo Bauma 2004   In den Hallen und auf dem Freigelände der Neuen Messe München werden vom 29. März bis 4. April 2004 die neuesten Produkte der internationalen Bau- und Baustoff- und Bergbaumaschinenindustrie präsentiert.

Die Messe München GmbH stellt für die bauma rund 500.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche zur Verfügung - damit ist die Weltmesse größer als jemals zuvor.
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Fahrzeug
Scania R114 CA4x4 380 tipper




Motorenhersteller stellen sich auf neue Vorschriften ein

Die Richtlinien der Europäischen Union und in den USA für Verbrennungsmotoren im Anwendungsbereich straßenungebundener Maschinen und Geräte wurden 2003 in geradezu dramatischer Weise für die nächsten zehn Jahre festgelegt: Die Europäische Kommission hat im Dezember 2002 die Vorschläge für Abgasgrenzwerte der Stufen IIIA und IIIB für Dieselmotoren vorgelegt, und wenig später hat die US EPA (Environmental Protection Agency) das Konzept für Tier IV im April 2003 veröffentlicht. Japan folgte im Juli 2003 mit einer vergleichbaren Gesetzgebung.
Ein wichtiges Glied in dieser Kette ist "Euromot", the European Association of Internal Combustion Engine Manufacturers, wo man sich aktiv mit der nationalen und internationalen Gesetzgebung beschäftigt, überstaatliche und nationale Institutionen berät und eine Harmonisierung der unterschiedlichen Vorschriften anstrebt.
Euromot repräsentiert 46 Motorenhersteller aus Europa, USA und Japan, deren Motoren in einem breiten Spektrum für straßenunabhängige Anwendungen Anwendung finden. Dazu zählen z. B. der Straßenbau, der Bergbau sowie Maschinen zum Transport von Material. Die Mitgliedsfirmen von Euromot liefern somit Motoren für breitgefächerte Einsatzzwecke, von der Kettensäge bis hin zum Containerschiff in einem Leistungsbereich von 1 bis 100.000 kW.
Das Hauptziel der Organisation ist, zur Kosteneffizienz in der Verwendung von Verbrennungsmotoren innerhalb der globalen Märkte durch die Entwicklung und Angleichung internationaler Gesetzgebungen beizutragen. Die Europäische Union ist das natürliche Zentrum der Aktivitäten von Euromot. Die eben verabschiedete Richtlinie (die 2. Ergänzung zur Richtlinie 97/68/EG) wird Dieselmotoren für ein breites
Spektrum umfassen wie: Generatoren, Schiffsmotoren, Bahnmotoren und der breite Bereich der Bau-, Landwirtschafts- und Fördermaschinen aller Art.
Für den Baumaschinensektor ist es wichtig zu vermerken: Die Stufe IIIA wird zwischen 2005 und 2007 eingeführt und ist mit weiterentwickelten und verbesserten Motoren zu erreichen. Der dramatische Schritt erfolgt rund vier Jahre später, wenn Abgasnachbehandlungseinrichtungen in Erwägung gezogen werden
müssen.
Voraussetzung ist eine technische und wirtschaftliche Nachprüfung der so definierten Ziele bis Ende 2007, die die Festlegung zuverlässiger und ausgereifter Technologien zu vom Endverbraucher bezahlbaren Kosten umfassen wird. Leistungskategorien, sowie Konstruktions- und Betriebsmerkmale werden wichtige Parameter sein. Die obligatorische Verwendung von Dieselkraftstoffen mit einem Schwefelanteil unter 10 ppm gilt ebenfalls als Voraussetzung für die Einführung der Stufen IIIB und IV.
Die Motorenindustrie sieht sich in der Verantwortung, die Herausforderungen zur Luftqualitätsverbesserungen aktiv anzunehmen und leistet darüber hinaus Beiträge für die Lebensqualität durch technische und wirtschaftliche Lösungen zur Geräuschreduktion.
Drei zentrale Aspekte werden dabei zukünftig die Strategie der Entwicklung von Verbrennungsmotoren bestimmen:
  • die neue Möglichkeit einer langfristigen Planung weit über 2010 hinaus;
  • die von der Europäischen Union geplante technische Analyse bis 2007 über die Anwendbarkeit von Technologien der Abgasnachbehandlung im Bereich straßenunabhängiger Motoranwendungen und Betriebsbedingungen, aufbauend auf den Erfahrungen der Lkw-Motorenindustrie;
  • die System-Integration von Nachbehandlungstechnologien in Maschinen und Geräte, für die sehr unterschiedliche Betriebs- und Einbauverhältnisse zu berücksichtigen sind.

Zahlreiche neue Produkte und umweltverträgliche Lösungen werden auf der bauma + mining vom 29. März bis 4. April 2004 in München vorgestellt.



Neue praktische Optionen bei Scania


Halle B4, Stand 116

Logo Scania

Der 420 PS-Motor mit Scania HPI ist nun auch mit Allradantrieb verfügbar.
Außerdem setzen sich im Baufahrzeugsegment immer mehr die Scheibenbremsen durch.

Motoren und Bremsen
Die 12-Liter-Motoren mit der neuen Scania HPI-Kraftstoffeinspritzung haben sich einen Ruf für ihre Elastizität bei niedrigen Drehzahlen erworben.
Auch im Bauverkehr ist eine solche Motorcharakteristik von großem Vorteil, da der Motor dann in einem breiten Drehzahlband effektiv arbeiten kann. Die Motoren produzieren ein hohes Drehmoment beim Anfahren und sorgen auch unter 1000 U/min für beeindruckendes Ansprechvermögen.
Der 420 PS Motor ist jetzt für 4x4 und 6x6 Fahrzeuge erhältlich und ergänzt die 340 and 380 PS starken 11-Liter-Aggregate.
Beim Einsatz unter härtesten Bedingungen ziehen viele Bau- und Bautransportunternehmer heute noch Trommelbremsen vor. Aber wie die Luftfederung setzen sich Scheibenbremsen im leichteren Bereich der Bautransporte immer mehr durch (in der aktuellen Fahrgestellklasse G). Die neue Serie der Scania-Achsen mit Außenplaneten ist für Trommel- und Scheibenbremsen entwickelt. Für den schweren Bauverkehr ist ein zusätzlicher Schutz von Scheibe und Bremssattel erforderlich, der zur Zeit entwickelt wird.


Achse
RP835-Achse


Achsen im Bauverkehr
Um die Wettbewerbsfähigkeit der Baufahrzeuge zu steigern, stellt Scania auf der Grundlage seines Modulkonzepts eine neue Serie kompakter Hinterachsen mit Außenplaneten vor, die sich durch große Bodenfreiheit und erhebliche Gewichtseinsparungen auszeichnen.
Die neue Konstruktion stammt aus dem "Modulbaukasten" des schwedischen Herstellers. Bei beiden Versionen wird eine ähnliche kompakte Banjo-Achse verwendet, die gerade auch bei der schwereren Version zu erheblich verbesserter Bodenfreiheit beiträgt.
Die neue RP835 ist eine Solo-Antriebsachse, die auch mit Scheibenbremsen verfügbar ist (in Kombination mit Luftfederung). Verglichen mit den 8-Zoll-Trommelbremsen beträgt die Gewichtseinsparung hier 24 kg pro Achse.
RP835-Achse

Die Ausrüstung der Achse mit Scheibenbremsen anstelle mit 10-Zoll-Trommelbremsen spart 77 kg pro Achse ein.
Doppelachsaggregate von Scania haben zwei Differenzialsperren (längs und quer), die unabhängig voneinander bedient werden können. Unter speziellen Bedingungen, beispielsweise beim Wenden auf glatter Fahrbahn, ist es wichtig, die Achsen nicht zu sperren.
Andererseits kann das Sperren des Differenzials zwischen den Achsen unter solchen Umständen sehr hilfreich sein. Wenn maximaler Grip erforderlich ist, ist das Einschalten sämtlicher Differenzialsperren - in und zwischen den Achsen - in der Regel die beste Lösung.

Elektronischer Kupplungs- und Transmissionsschutz
Um die Transmissionskomponenten unter extremen Einsatzbedingungen zu schützen - wo Schaltfehler oder härteste Belastung sich kaum vermeiden lassen - bietet Scania jetzt zum Teil patentierte elektronische Schutzsysteme für die Kupplung und andere Komponenten der Transmission an. Ein System verhindert das Losfahren mit zu stark schleifender Kupplung oder in einem falschen Gang - ECS (Electronic Clutch Saver). Das zweite System - ETS, Electronic Transmission Saver - reduziert das Drehmoment unter extremen Bedingungen auf einen sicheren Wert.
Das Ergebnis: eine verringerte Gefahr von Störungen der Transmission und dadurch eine höhere Verfügbarkeit des Fahrzeugs für den Lkw-Unternehmer.



Mittelklasse-Lader von Volvo enger abgestuft


Halle B5, Stand 102
Freigelände F7,
Stand 707/708

Logo Volvo

Die E-Serie der Radlader von Volvo Construction Equipment wird durch die neuen Modelle L60E, L70E, L90E und L110E nach unten abgerundet. Wie die größeren, bereits im Vorjahr eingeführten E-Modelle sind auch diese mit einem neuen, elektronisch gesteuerten Niederemissionsmotor, weiter verbesserter APS-Schaltautomatik und zahlreichen Innovationen ausgestattet, die ein Optimum an Leistung, Wirtschaftlichkeit und Flexibilität erwarten lassen.
Die jetzt eingeführten Volvo-Lader der E-Serie bilden nun zusammen mit dem L120E, der bereits wenige Monate früher präsentiert wurde, eine komplette Modellreihe in der mittleren Größenklasse. Beim L60E und L110E handelt es sich um völlig neue, speziell zur marktgerechten Komplettierung der E-Serie entwickelte Modelle, während L70E und L90E aktualisierte und auf die übrigen E-Modelle abgestimmte Varianten der Vorgänger aus der D-Serie darstellen. Die neuen Mittelklasse- Radlader stellt Volvo natürlich auf seinem bauma-Stand in München aus (Halle B5, Stand 102 und Freigelände F7, Stand 707/708).
Alle neuen Radlader packen ihre Arbeit kraftvoll mit dem patentierten TP-Hubgerüst (Torque Parallel Linkage) an, das durch vorbildliche Reißkraft und Parallelführung im gesamten Hubbereich überzeugt. Der hydraulische Schnellwechsler und - nicht zu vergessen - das umfassende Anbaugerätesortiment von Volvo tragen maßgeblich zur vielseitigen Einsatzfähigkeit dieser zu Recht als Allrounder bezeichneten Radlader bei.
Das von Volvo entwickelte Vorgelegegetriebe bewirkt zügige Schaltvorgänge, wobei die APS-Schaltautomatik stets den geeigneten Gang einlegt - abhängig von Motordrehzahl, Fahrgeschwindigkeit und gewähltem Schaltprogramm.
Für den Fahrer bleibt nur noch die Wahl der Fahrtrichtung oder Kick-down-Funktion, ansonsten kann er sich voll und ganz auf seine Arbeit konzentrieren.
Die "Care Cab"-Komfortkabine von Volvo ist eine Kabine zum Wohlfühlen, nicht nur der vorbildlichen Schallisolierung wegen, sondern auch was Luftreinheit und Klimatisierung betrifft. Alle E-Modelle sind mit dieser Kabine ausgestattet, die praktisch Pkw-Komfort bietet. Die zugeführte Frischluft wird in zwei Stufen gefiltert und auch die Kabinenluft über das Hauptfilter mehrfach umgewälzt und somit gereinigt.
Dank dieser exklusiven Konstruktionslösung wird den Fahrern der E-Modelle ein vorbildliches "Arbeitsklima" geboten, das durch die Klimaanlage - bei manchen Modellen serienmäßig, bei anderen optional - eine weitere Steigerung erfährt.


Radlader
Die neuesten Radlader der Volvo-E-Serie
im Bereich der Mittelklasse von 10-20 t
werden vom L110E mit seinen 209 PS nach
oben hin abgerundet.
Mit dem knickgelenkten Volvo-Dumper A25D
bildet er eine ideale Lade- und
Transportkombination.


Zu den von Fahrern geschätzten Komfortdetails gehören der individuell einstellbare Fahrersitz und die Möglichkeiten der jeweiligen Anpassung von Hydraulikkonsole, Armlehne und Lenkrad.
Die Rundumsicht ist dank schmaler Seitenpfosten, großflächiger Verglasung und geneigter Motorhaube nach vorne wie hinten nahezu uneingeschränkt.

Service- und umweltfreundlich
Mit dem besonders wartungsfreundlichen Konzept der neuen E-Modelle bleibt mehr Zeit für die produktive Arbeit. Die tägliche Wartung wird durch zentrale und gut zugängliche Schmierleisten und Druckprüfanschlüsse erleichtert.
Die Umweltverträglichkeit dieser Radlader ist ebenfalls bemerkenswert: Sie sind zu mehr als 95 Prozent wiederverwertbar. Motor, Getriebe oder auch Hydraulikkomponenten können überholt und im Rahmen der Volvo-Austauschprogramme wiederverwendet werden. Zudem können alle E-Modelle mit biologisch abbaubarem Hydrauliköl betrieben werden.



Querschnitt durch Leistungspalette


Halle B6, Freigelände F7,
Stand 703/3

Logo Zeppelin Cat

Eine starke Partnerschaft demonstrieren Caterpillar Inc., Peoria (IL), der weltweit größte Baumaschinen- und Motorenhersteller, und die Vertriebs- und Serviceorganisation, die Zeppelin Baumaschinen GmbH, Garching, auf der Bauma 2004. Ein Querschnitt ihrer gemeinsamen Leistungspalette rund um Baumaschinen und Motoren wird in München zu sehen sein.
Für welche Anwendungsmöglichkeiten sich die vorgestellten Kompakt- und Großgeräte, Standardmaschinen, Motoren sowie Stromaggregate einsetzen lassen, können die Fachbesucher auf dem gemeinsamen 8.000 m2 großen Messestand in Halle B6 und auf dem 1000 m2 großen Freigelände erfahren. Gleichzeitig bieten mehrmals täglich stattfindende Gerätedemonstrationen ausreichend Gelegenheit, sich von der Leistungsstärke der innovativen Produkte zu überzeugen.
Zeppelin präsentiert übrigens erstmals auch auf der Bauma Hyster Gabelstapler und Lagertechnikgeräte und
informiert, wie der Warenumschlag so effizient wie möglich gestaltet worden kann. Als Systemanbieter geht es den Garchingern aber nicht nur um den Vertrieb von Neumaschinen, sondern vorgestellt werden alle damit verbundenen Dienstleistungen: Ersatzteillogistik, professioneIIer Service, Mietprogramme, Gebrauchtmaschinen und Finanzierungslösungen.
Sie runden das breite Messeangebot rund um "Cat"-Baumaschinen und Motoren sowie Hyster Flurförderzeuge ab.



Betonmagneten fixieren Werkstücke


Halle B2, Stand 200

Logo Goudsmit

Goudsmit Magnetic Systems aus Waalre, Niederlande präsentiert in München neben starken Elektro- und permanenten Überbandmagneten eine neue Baureihe von Betonmagneten. Diese Aufspannmagnete dienen zum Festsetzen (Fixieren) von Betongußteilen. Das entsprechende Werkstück ist mit einer Griffvorrichtung ausgestattet, worauf der Magnet einfach befestigt werden kann. So werden Paneele, Balken, Zaunelemente
und Verschalungen entsprechend festgehalten. Das Werkstück dann kann mit Hilfe der Griffvorrichtung ohne Beschädigung wieder gelöst werden.
Dieses flexible System spart Zeit, Geld und Arbeitskräfte. Der Magnet wiegt außerdem nur 2,5 kg, während die Hubkraft 15.000 N beträgt.


Betonmagneten zum Festsetzen von Betongußteilen
Betonmagneten zum Festsetzen
von Betongußteilen


Funktionsweise
Mit dem Handgriff kann der Betonmagnet ein- und ausgeschaltet werden. Wenn der Handgriff nach oben gezogen wird, drucken zwei Exzenter an beiden Seiten des Magnets das Werkstück los. Das Edelstahlgehäuse der Betonmagneten enthält Magneten aus Neodym-Eisen-Bor, die ein Haftvermögen von 15.000 N besitzen.



Lamellenschägklärer Projekt Färdig Betong Schweden
Lamellenschägklärer Projekt
Färdig Betong Schweden




Restbetonrecycling mit bibko-Technik


Freigelände F9,
Stand 906 A/1

Logo Bibko

Die Firma Bibko bekannt als Systemlieferant für Recyclingkonzepte in der Betonindustrie präsentiert auf der Bauma 2004 eine Reihe von Innovationen.
Mit weltweit nahezu 900 Recycling Systemen gehört das Unternehmen zu den führenden Anbietern auf diesem Gebiet.

Neues Restwasserklärsystem
Eine deutliche Leistungssteigerung bei der Klärung von Restbetonwaschwasser erzielt man mit einem in der Betonbranche neu eingesetzten Lamellenschrägklärer, der anfallendes Waschwasser durch eine neuartig angeordnete Lamellenstruktur schneller, effektiver und optisch klarer aufbereitet. Durch die technische Neuerung in diesem Bereich wird es in Zukunft möglich sein, auch sehr große Mengen an Waschwasser kostengünstig zu klären.
Das beim Auswaschprozess anfallende Waschwasser wird in ein Rührwerksbecken gepumpt und dort zwischengepuffert.
Sollte ein Überschuss an Waschwasser vorhanden sein, wird es in den Lamellenschrägklärer geleitet. Dort wird das Wasser erfasst, durch die vergrößerte Oberfläche schnell geklärt, so dass es dann als geklärtes Wasser wieder im Prozess eingesetzt werden kann.
Der dabei anfallende Schlamm wird an der Unterseite des Lamellenschrägklärers über eine Pumpe erfasst, abgezogen und kann wieder im Mischprozess verarbeitet werden.

Stahlfaserabscheidung für ausgewaschene Feststoffe
Die vollautomatisch, permanentmagnetisch arbeitende Abscheidewalze besteht aus einem feststehenden Magnetsystem, das auf einen Winkel von 220-270 ° wirkt. Um dieses Magnetsystem rotiert ein Edelstahlmantel mit Austragsleiste.
Das zu separierende Material wird tangential dieser Walze zugeführt. Während das Schüttgut die Walze verlässt, werden die im Schüttgut befindlichen Eisenteile herausgezogen und am Ende des Magnetfeldes in der Nullzone von der Austragsleiste abgeworfen.
Mit dieser Anordnung lassen sich zuverlässig Eisenteile wie Nägel, Drahtstückchen oder Eisenabriebe separieren und Gefahren von Menschen und Maschinen abwenden.


Detailbild mit Sand- und Kies-Trennung sowie Stahlfaserabscheidung
Detailbild mit Sand- und Kies-Trennung
sowie Stahlfaserabscheidung


Die Magnettrommel kann so angeordnet werden, dass sie an den Materialabwurf des Wendelförderers angebaut wird. Hierbei gleitet das Sand Kies Gemisch zusammen mit den Stahlfasern an der Trommel entlang. Der abgeschiedene Stahl kann in einen Container aufgefangen werden und wenn gewollt wieder dem Prozess zugerführt.

Mischerreinigung
Über die BIBKO Tochterfirma Platz Reinigungssysteme können der Betonindustrie jetzt leistungsfähige Mischerreinigungssysteme sowie anderweitige Hochdruckreinigungsssyteme aller Art angeboten werden.
In dieser vollverkleideten stationären Hochdruckreinigungsanlage befindet sich sowohl die Hochdruckpumpe, als auch die komplette Steuerung mit Edelstahl-Vorlaufbehälter, zum Vermeiden des Trockenlaufens der Pumpe.
Nach Ansteuerung der Pumpe aus der Mischerzentrale, als auch des servogesteuerten elektropneumatischen 2/2-Wegeventils wird Wasser aus dem Hausanschluss dem jeweiligen 3Dsprühkopf zugeführt.
Für jeden 3D-Sprühkopf ist ein elektropneumatisches Wegeventil vorgesehen.
Somit ist jeder Sprühkopf unabhängig von dem anderen einsetzbar und ansteuerbar.
Die Sprühköpfe laufen in der Regel nacheinander, nicht gleichzeitig. Dadurch wird vermieden, dass eine größere Hochdruckpumpe einzusetzen ist, die teurer wäre und zusätzlich mehr Strom aufnehmen würde.
Sollte trotzdem gewünscht werden, dass alle Sprühköpfe gleichzeitig laufen, kann dies ohne Probleme in der Steuerung vorgesehen werden. Eine größere Pumpe hierfür wird dann bereit gestellt. Der Einsatz der Sprühkopfmenge ist von der Mischergröße abhängig. Hierbei kann zwischen einem bis zu acht Sprühköpfe gewählt werden.
Eine zusätzliche Handspritzpistole ist in das System integriert, die vor allem die Außenreinigung des Mischers unterstützt. Diese Handspritzpistole läuft unabhängig vom System und kann jederzeit nach Bedarf eingesetzt werden. Die komplette Anlage wird über eine Siemens Steuerung gesteuert. Hochdruckleitungen werden nach Besichtigung der Gegebenheiten vor Ort installiert.


Düsenkopf für Mischerreinigung
Düsenkopf für
Mischerreinigung




Bewährte Spannwell-Technik im neuen Design


Anlässlich der Bauma 2004 präsentiert die Hein, Lehmann Trenn- und Fördertechnik GmbH die neueste Entwicklung im Bereich der Liwell- Siebmaschinen - den Typ KT.
Mit der KT-Maschine wird eine kreisförmige Schwingung auf ideale Art und Weise mit den Vorteilen der Spannwell-Bewegung kombiniert. So arbeitet der gesamte Siebkasten als Kreisschwing-Siebmaschine und ermöglicht die Ergänzung der Maschine mit einem konventionellen Siebdeck.
Das Exponat zeigt solche Kombinations- und Einsatzmöglichkeiten von Siebböden aus Stahl und Polyurethan.
Auch wird mit der Maschine erstmalig das neue Design der Spannwell-Siebmatte, die U-Matte, der Öffentlichkeit präsentiert. Diese zeichnet sich durch eine direkte Verbindung mit der Seitenwand aus.
Mehr als 2500 Maschinen, die weltweit nach diesem Prinzip arbeiten, verdeutlichen den Erfolg der Liwell-Siebmaschinen.




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