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[Die Industrie der Steine + Erden]






47. Ulmer Beton- und Fertigteil-Tage

Neue Lust aufs Bauen

Mit einem zeitgemäßen Veranstaltungskonzept gehen die "Ulmer Tage", der größte Fachkongress und zentrale Branchentreffpunkt für die Hersteller vorgefertigter Betonbauteile und ihre Marktpartner, in die 47. Auflage. Vom 18. bis 20. Februar 2003 trifft sich die Branche traditionell im Kongresszentrum Edwin-Scharff-Haus in Neu-Ulm.

Besonderes Gewicht legen die Veranstalter in diesem Jahr auf die konkrete Hilfestellung für die Unternehmenspraxis. Sowohl das technische als auch das wirtschaftliche Fachprogramm bieten über die Führungskräfte der Branche hinaus Werkleitern, EDV-Planern, aber auch Marktpartnern wie Architekten und planenden Ingenieuren praktische Weiterbildungsangebote und schafft somit den Dialog im Markt. Das Kongressmotto ist jedoch auch ein Fingerzeig für die Branche. Obwohl mancher Unternehmer ob der wirtschaftlichen Situation im Bauwesen fast verzweifeln mag, will gerade der Leitkongress der Hersteller vorgefertigter Betonbauteile und ihrer Marktpartner Neue Lust aufs Bauen wecken. Wachstumspotenziale im In- und Ausland, neue Produktideen, aber auch das attraktive Vorbild, gebaute Beispiele, zeigen konkrete Zukunftsperspektiven auf.
Wohin die Reise geht, wird der Eröffnungsvortrag des Wirtschaftsforschers und Direktors des Instituts für Wirtschaft und Gesellschaft, Prof. Dr. Meinhard Miegel, Bonn, aufzeigen. Mit den Ergebnissen einer aktuellen Studie präsentiert er die Fakten zur Entwicklung der Bauwirtschaft bis 2010. Daran anknüpfend weist der Präsident des Deutschen Instituts für Bautechnik, Prof. Dr..-Ing. Horst Bossenmayer, Berlin, die Richtung in der europäischen Harmonisierung des Bauwesens.
Erneut vom Veranstalter ausgelobt und mit zahlreichen Bewerbungen versehen ist der Innovationspreis 2003, bei dem sich die Zuliefer-, Maschinen- und Softwareindustrie mit ihren Neuentwicklungen präsentiert. Die hochrangige Fachjury unter dem Vorsitz von Prof. Dr.-Ing. Hans-Wolf Reinhardt, Stuttgart, und den Vorsitzenden der Bundesfachvereinigungen und -fachgruppen der Beton- und Fertigteilindustrie beurteilt herausragende Innovationen zur Unterstützung der Hersteller. Der Innovationspreis ist mit 2.000 Euro dotiert.
Ergebnisse innovativer Forschung zu Höchstleitungsbeton zeigt das Podium unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Josef Eibl, Karlsruhe, auf. Eine Premiere wird durch die Vorstellung eines neuen, speziell für Fertigteilwerke entwickelten, extrem früh erstarrenden und erhärtenden Zements,
geboten. Wissenschaftler und Anwendungspraktiker aus der Zement- und Betonfertigteilindustrie stellen die ersten Umsetzungsresultate vor. Neue Märkte schaffen durch Präzisionsbeton, Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit sind die Schwerpunkte in den Perspektivreferaten von Prof. Dr.-Ing. Bernd Hillemeier, Berlin, und Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Brameshuber, Aachen. Der Ulmer Kongress behauptet damit seine Stellung als die zentrale Informationsplattform für die Führungskräfte der Branche.
Das Podium "Wirtschaft aktuell" greift aktuelle Fragen der betrieblichen Praxis aus Führung, Marketing und Recht auf.




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