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Medizinische Vorsorge in den Untersuchungsmobilen der StBG

Nach der Winterpause sollen die speziellen Vorsorgeuntersuchungen staubgefährdeter Versicherter unter Einsatz unseres Röntgenmobils im Februar 2003 fortgesetzt werden. Neben dem Röntgen im Röntgenmobil und einer Lungenfunktionsprüfung erfolgen eine Anamneseerhebung und eine körperliche Untersuchung durch einen unserer Arbeitsmediziner, also eine komplette arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung nach G 1.1 (silikogener Staub) bzw. G 1.2 (asbest-faserhaltiger Staub). Über den organisatorischen Ablauf und die genauen Termine des Einsatzes unseres Röntgenmobils im Jahre 2003 werden die Mitgliedsunternehmen zu gegebener Zeit noch besonders informiert.

In folgenden Gebieten sind in diesem Jahr Untersuchungen vorgesehen:
Baden-Württemberg: Kreise Heidelberg, Main-Tauber, Neckar-Odenwald, Rhein-Neckar;
Bayern: Reg.-Bezirke Oberbayern, Schwaben;
Hessen: Reg.-Bezirk Darmstadt, Kreise Limburg, Rheingau-Taunus;
Mecklenburg-Vorpommern;
Nordrhein-Westfalen: Kreise Aachen, Düren, Euskirchen;
Rheinland-Pfalz;
Saarland;
Sachsen ohne westl. Teil des Reg.-Bez. Chemnitz.

Beachten Sie bitte auch das Folgende:
Personen, die von uns geröntgt werden (Lungengroßaufnahme), sollen in diesem Jahr an Schirmbilduntersuchungen der Gesundheitsämter nicht teilnehmen. Die Gesundheitsämter erhalten von uns sofort Nachricht, wenn die fachärztliche Auswertung der angefertigten Röntgenaufnahmen einen Verdacht auf aktive tuberkulöse Lungenveränderungen ergeben sollte. Dagegen reicht eine Teilnahme an Schirmbilduntersuchungen der Gesundheitsämter oder Schirmbildstellen für die Beurteilung der Eignung für staubgefährliche Arbeiten nicht aus. Durch Untersuchungen nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz werden die speziellen arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen ebenfalls nicht ersetzt.
Bei dem abgebildeten Röntgenmobil handelt es sich um eine Zugmaschine mit Auflieger mit einem Gesamtgewicht von 22 Tonnen und einer Gesamtlänge von 16 Metern. Das Röntgenmobil verfügt über ein dem neuesten Stand der Technik entsprechendes Röntgensystem. Der untersuchende Arzt wird hierdurch in die Lage versetzt, Akutlungenbefunde der Versicherten am digitalen Radiologiearbeitsplatz im Untersuchungsmobil zu erheben.


Der Einsatz der Audiomobile zur Durchführung von Gehörvorsorgeuntersuchungen nach G 20 (Lärm) ist 2003 in folgenden Gebieten vorgesehen:
Baden-Württemberg ohne Oberrheinebene;
Bayern: Reg.-Bez. Niederbayern sowie Kreise Eichstätt, Freising, Ingolstadt, Neuburg-Schrobenhausen, Pfaffenhofen;
Hamburg;
Hessen;
Nordrhein-Westfalen;
Schleswig-Holstein.


Die Untersuchungen staubgefährdeter Versicherter im Röntgenmobil sind für die Mitgliedsunternehmen ebenso kostenlos wie die Inanspruchnahme unserer Audiomobile für Versicherte in Betrieben mit Lärmgefährdung.


Eine high-tec-Arztpraxis: das Röntgenmobil der Steinbruchs-BG
Eine high-tec-Arztpraxis:
das Röntgenmobil der Steinbruchs-BG


Im Audiomobil wird mit modernster Technik das Gehör überprüft
Im Audiomobil wird mit modernster Technik
das Gehör überprüft


Informationen zum Röntgenmobil


Informationen zum Audiomobil




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