www.steine-und-erden.net > 2003 > Ausgabe 1/03 > Recycling-Branche setzt auf höhere Qualität

[Die Industrie der Steine + Erden]






Recycling-Branche setzt auf höhere Qualität

Möglichst hochwertige Wiederverwendung von Bauschuttmaterial ist das Ziel jedes Recyclingunternehmens. Höhere Wiederverwertung verspricht höhere Preise und somit höhere Deckungsbeiträge im täglichen Betrieb. Minderwertiges Material aus dem Abbruch, bestehend aus Gemisch von Beton, Ziegel etc., kommt meist bei untergeordneten Verwendungen wie Bauwege oder Verfüllungen zum Einsatz. Eine Zerkleinerung auf 0/100 mm oder 0/70 mm ist ausreichend, herzustellen über Backenbrecher oder Prallmühlenanlagen.

Die meist verbreitete Verwendung von Recyclingmaterialien aus gemischtem Bauschutt findet man im Straßen- und Wegebau für untere Tragschichten sowie für den Unterbau von Betonpflastersteinen. Hierfür wird ein 0/56 mm oder 0/45 mm gerne verwendet. Bevorzugt wird ein Material, das über die Prallmühle hergestellt wurde, weil bei einer Verwendung der Prallmühle genügend Feinmaterial für die benötigte Sieblinie hergestellt wird.
Bei der Verarbeitung von reinem Betonbruch gibt es heute anspruchsvollere Verwendungsmöglichkeiten, die bis zum Einsatz des Recyclingmaterials als Zuschlagstoff bei der Betonpflastersteinherstellung gehen. Voraussetzung für die höherwertigen Verwendungen von Recyclingmaterial ist immer ein hoher Zerkleinerungsgrad auf 0/22 mm oder 0/16 mm und die Sicherstellung einer hohen Produktion von feineren Körnungen.
Selbst bei der Verwendung von Prallmühlenanlagen ist dies im Einfachbruch meist nicht zu bewerkstelligen, insbesondere bei großstückigem Aufgabematerial. Bei größeren, stationären Anlagen wird meist zweistufig gearbeitet mit einem Backenbrecher oder mit einer Prallmühle als Vorbrecher und einer nachgeschalteten Prallmühle als Sekundärstufe. Teilströme oder das ganze Überkorn kommend von der Vorbrechanlage können mit einer derartigen Stationäranlage gezielt nachversplittet werden. In der Regel setzt dies jedoch einen aufwendigen Aufbau und viel Platz voraus. Also eine typische Stationäranwendung.



Kleemann + Reiner: Qualität durch 2. Brechstufe

Der Göppinger Maschinen- und Anlagenbauer Kleemann + Reiner hat eine weitere Variante aus dem vielfältigen "mobilen Baukastensystem" entwickelt, die es ermöglicht, auch mobil die komplexen Aufgabenstellungen zu lösen. Zur Herstellung von zwei bis drei definierten Splittkörnungen sind, wie im Bild ersichtlich, drei Mobilanlagen sinnvoll:
Links im Bild, nur noch mit dem Austragsband erkenntlich, die Vorbrecheinheit, idealerweise eine Prallmühle.
Die 2. Maschine ist ein 2- oder 3-Deckersieb, je nach gewünschter Anzahl der Endkörnung. Mit einem 2-Deckersieb können zwei Fertigkörnungen, z.B. 0-8, 8-16, hergestellt werden. Mit einem 3-Deckersieb besteht die Möglichkeit, drei Endkörnungen herzustellen. Das Austragsband für das Überkorn ist so gestaltet, dass es in den Trichter einer weiteren Prallmühlenanlage (Maschine 3) übergibt. Diese bricht das Überkorn nochmals auf die gewünschte Endgröße und fördert mit dem Austragsband dieses wiederum auf die Siebstation. Im vorliegenden Fall konnten mit der abgebildeten Installation bis zu 180 Tonnen Recyclingmaterial 0/22 mm hergestellt werden, aus gemischtem Betonbruch mit Einzelstücken bis zur Kantenlänge 1000 x 600 mm.
Die raupenmobile Siebanlage, Typ MS17, hat ein Sieb mit der Fläche von 9 m2 und steht als 2- oder 3-Decker zur Verfügung - auch in Bauart "Banane". Die Austragsbänder sind starr oder schwenkbar, wobei insbesondere das Rückführband für das Überkorn schwenkbar sein muss, um ein einfaches und schnelles Aufstellen der Anlagen zueinander zu ermöglichen. Die Anlage hat ein eigenes Stromaggregat. Dieses kann jedoch im Betrieb abgeschaltet werden, und die Stromversorgung erfolgt von der Vorbrechanlage.
Die Nachbrechanlage ist eine Prallmühlenanlage der Breite 1000 mm mit auswechselbarem Schwingenteil, d.h. ist die Anlage im Nachbrecheinsatz, so hat sie die speziell geformte Schwinge für die Feinzerkleinerung. Die Anlage ist jedoch mit einem eigenen Aufgabetrichter für Bagger- oder Radladerbeschickung ausgestattet und kann auch einzeln als Vorbrecher eingesetzt werden. Hierzu ist nur die Schwingenausrüstung zu variieren und evtl. die Drehzahl. Die Anlage hat ein Gesamtgewicht von 34 Tonnen und ist somit einfach transportierbar. Neben der Funktion als Nachbrechanlage wird sie auch als leicht transportierbare Einzelanlage für kleinere Losgrößen eingesetzt. Die Leistung dieser Anlage, Typ MRB102, beträgt bis zu 150 t/h, Körnung 0/56 mm.
Die Gesamtinstallation ist elektrisch miteinander verriegelt, so dass Ausfälle bei einzelnen Bändern oder Aggregaten automatisch die im Materialfluss vorgeschalteten Maschinen abgeschaltet werden. Durch automatische Leistungsbegrenzungseinrichtungen ist sichergestellt, dass kein Aggregat zuviel Material erhält oder überläuft, so dass die gesamte Installation, bestehend aus drei Mobilanlagen, mannlos betrieben werden kann.
Das Mobilwerk mit drei Anlagen kann jederzeit einfach verfahren werden. Da keine Verankerung zwischen den Maschinen stattfindet, ist eine Positionierung an neuer Arbeitsstelle innerhalb von Minuten möglich. So kann das "kleine Splittwerk" jederzeit innerhalb der Deponie schnell versetzt werden. Kurze Fahrwege vom Material zum Aufgabetrichter helfen weiter Kosten zu sparen.


Baukastensystem zur Herstellung von bis zu drei definierten Splittkörnungen
Baukastensystem zur Herstellung von bis
zu drei definierten Splittkörnungen




Flexibel und robust: Prallbrecher von Zeppelin

Keinen Grund, vor großen Aufgabestücken Halt zu machen, haben die beiden neuen raupenmobilen Prallbrecheranlagen ZP 131 R und ZP 131 RV der Zeppelin Baumaschinen GmbH aus Garching bei München. Die neue Generation ist nämlich mit einem hydraulisch verstellbaren Brechereinlauf (von 1.275 mm Höhe x 750 mm Breite auf 920 mm Breite) ausgestattet, der bequem vom Radlader oder Bagger aus per Funkfernsteuerung bedient werden kann. Unkompliziert gestaltet sich auch die Anpassung der Rotordrehzahl auf unterschiedliches Aufgabegut wie zum Beispiel Ziegel oder Schwarzdecke mittels eines einfach zu bedienenden Hebels am übersichtlich gestalteten Steuerpult. Selbst harte Gesteine und Beton stellen für die neuen Zeppelin Prallbrecheranlagen, die von der schweizerischen GIPO AG hergestellt werden und über den bereits bei den Vorgängermodellen gut bewährten hydraulischen Antrieb verfügen, kein Problem dar.
Je nach Einsatz brechen die neuen Prallbrecheranlagen 60 bis 300 Tonnen Material pro Stunde. Dabei verhindern der neu konstruierte Brecheraustrag und der 1.400 mm breite Austragsförderer lästige Materialstauungen unter dem Rotor und an den Übergaben.
Zwei weitere Vorteile gehen damit einher: Ein deutlich geringerer Verschleiß, aber auch die Verringerung der Materialschichthöhe auf dem Förderband. Speziell im Recyclingbereich macht sich dies positiv bemerkbar, da die Eisenanteile dadurch noch besser vom Magnetabscheider erfasst und aufgetragen werden können. Besonders zuverlässig zeigt sich auch das Antriebsaggregat der neuen mobilen Prallbrecheranlagen ZP 131 R und ZP 131 RV mit dem wassergekühlten Cat Dieselmotor vom Typ C12 (317 kW/425 PS bei 210 U/min), der nicht nur die gültige Euro II Norm erfüllt, sondern ebenfalls deutlich sparsamer im Verbrauch ist als noch die Motoren der Vorgängermodelle.
Dank der geringen Ausmaße können der Zeppelin Prallbrecher ZP 131 RV (2.900 mm Breite, 3.525 mm Höhe, 39 t Einsatzgewicht) und der ZP 131 RV (2.900 mm, 3.580 mm, 43 t) schnell und unkompliziert von einem Einsatz-Ort zum anderen transportiert werden. Beweglichkeit ist aber ebenso im Einsatz durch die getrennt gegenläufig steuerbaren Antriebe gewährleistet, die nicht nur ein Wenden auf engstem Radius ermöglichen, sondern auch Steigungen von 35 Prozent mühelos bewältigen. Für hohe Standsicherheit - sogar während des Beladevorgangs - sorgt wiederum das gut dimensionierte Raupenfahrwerk. Ohne Vorabsiebung erfordern die neuen Prallbrecheranlagen von Zeppelin praktisch keine Rüstzeiten: Runter vom Tieflader, ran an den Haufen, Brecher einstellen und schon kann das Material aufgegeben werden. Selbst wenn der Einbau von Seitenförderern erforderlich ist, kostet das maximal 15 Minuten.
Staub und Erschütterungen stellen auch für die ZP 131 R und ZP 131 RV kein Problem dar. Sie verfügen über das bereits mehrfach bewährte hydraulische Antriebskonzept der Zeppelin Prallbrecher. Zudem wurden bei den neuen Modellen alle Hydraulikleitungen und Kabel gut geschützt verlegt. Und alle servicerelevanten Bauteile sind dank großzügiger Wartungsklappen leicht zu erreichen.


Flexibel und robust: der raupenmobile Prallbrecher ZP 131 R mit einem Einsatzgewicht von 39 t
Flexibel und robust: der raupenmobile Prallbrecher ZP 131 R
mit einem Einsatzgewicht von 39 t




Schotteraufbereitung in der Nordheide

Die Firma Jürgen Schneider betreibt seit 1978 auf ihrem Betriebsgelände in Buchholz in der Nordheide eine Recyclinganlage für die Aufbereitung von Gleisschotter. Hierfür existiert eine Zulassung seitens der Deutschen Bahn AG.
Dieser Schotter wird kontinuierlich von der DB AG über einen eigenen Gleisanschluss angeliefert. Bei dem aufzubereitenden Schotter handelt es sich um Altmaterial, meist aus Basalt bzw. Granit.
Das Aufbereiten des Materials wird in mehreren Arbeitsstufen durchgeführt. Zunächst muss der Altschotter gereinigt werden. Dies geschieht durch den Einsatz von Siebmaschinen. Dann muss die "Kantigkeit" des Schotters wieder hergestellt werden, damit sich der Schotter beim Wiedereinbau ausreichend "verzahnen" kann. Dies wiederum geschieht durch den Einsatz eines Prallbrechers.
Um den ständig wachsenden Anforderungen der DB AG an die Aufbereitung des Altmaterials zu genügen, wurde bei der Firma Schneider laufend in neue Techniken investiert. "Bei der Auswahl der geeigneten Maschinen und deren Anpassung an unsere speziellen Bedürfnisse, hat uns die Firma Oppermann & Fuss seit Anfang an mit ihrer Fachkompetenz begleitet. Bereits im Jahre 1980 wurde von Oppermann & Fuss eine mobile Siebanlage bezogen. Im Laufe der Jahre folgten dann Brechanlagen. Heute arbeiten wir mit dem Rubble Master Compact-Recycler, der uns die geforderte Leistung in hervorragender Weise erbringt", so Jürgen Schneider.
Um den Anforderungen des Wirtschafts-, Kreislauf- und Abfallgesetzes zu genügen, entschloss sich die Firma Schneider bereits 1998 dazu, ihren Betrieb nach BimSch genehmigen zu lassen. 2002 erfolgte die Zulassung zum Entsorgungsfachbetrieb. Heute unterliegt die Produktion der Firma Schneider einer ständigen Qualitätskontrolle durch die Deutsche Bahn AG. Nebenher werden laufend freiwillige Kontrollen im eigenen aber auch in fremden Labors durchgeführt. Um den Bestimmungen des Gewerberechts zu entsprechen, unterliegt der Aufbereitungsbetrieb ebenfalls der Gewerbeaufsicht. Um allen diesen Bestimmungen und Vorschriften zu genügen, werden die Mitarbeiter des Unternehmens regelmäßig geschult, denn nur so ist ein kontinuierlicher Betriebsablauf gewährleistet und nur so kann der Forderung der DB AG nach einem sauber aufbereiteten Material mit einer Korngröße von 22,4 bis 63 mm entsprochen werden.
Die Firma Schneider ist ein wichtiger Partner der DB AG im norddeutschen Raum. Sie handelt nach dem Motto: Fachgerecht und umweltschonend entsorgen; Verwertung vor Beseitigung.
Heute wird das Unternehmen von den beiden Geschäftsführern Jürgen Schneider und dem Juniorpartner Jürgen Slotosch geleitet.


Schotteraufbereiter Jürgen Schneider (l.) und Jürgen Slotosch mit ihrem Rubble Master
Schotteraufbereiter Jürgen Schneider (l.) und
Jürgen Slotosch mit ihrem Rubble Master




Mobil und zuverlässig: esco-125 t Backenbrecher

Mit 125 to Eigengewicht und einer Tagesleistung von gut 3000 to Stahlbeton ist er derzeit wohl der größte mobile Backenbrecher Deutschlands. Bis zu 3 m3 große Brocken passen durch seinen Einlauf. Klar, dass hier nur die robusteste Technik zum Einsatz kommt. Abbruch-Spezialist Plannerer greift bei seinem Eigenbau auf eine Antriebslösung aus dem Hause esco Eugen Schmidt und Co zurück : Der über 300 kW starke Caterpillar-Diesel treibt über eine entleerbare Flüssigkeitskupplung den Backenbrecher zuverlässig an.
Der bekannte Abbruchunternehmer stand vor dem Problem, dass immer mehr Stahlbeton-Bauten abzureißen sind und anfallendes Material für den Recycling-Prozess vor Ort aufgearbeitet werden muss. Bei extrem baustahlbewehrtem Material ist der Einsatz eines herkömmlichen Brechers aber nur in Verbindung mit einem zusätzlichen Bagger und Pulverisierer für die Vorzerkleinerung möglich. Das kostet Zeit und Geld und reduziert die Tonnenleistung erheblich.
Da also die marktüblichen Brecher diesen Anforderungen nicht entsprachen, entschied sich der rührige Unternehmer, einen eigenen, mobilen Hochleistungsbrecher zu bauen. Doch wie so oft steckte die Tücke im Detail: "Niemand der uns bekannten Zulieferer hatte Erfahrungen beim Zerkleinern solcher Brocken im mobilen Bereich mit Dieselantrieb", erinnert sich Stephan Plannerer, Chef von derzeit 110 Mitarbeitern. So kamen zunächst verschiedene Trockenkupplungen zum Einsatz, die sich aber aufgrund der sehr hohen Anforderungen reihenweise "verabschiedeten". "Besonders bei höheren Außen- und Betriebstemperaturen gab es mit rutschenden Belägen jede Menge Probleme."
Plannerer startete einen erneuten Versuch, bei den branchenbekannten Herstellern um Lösungen nachzusuchen. "Doch keiner wollte sich so recht mit unserem Problem beschäftigen", bedauert Stephan Plannerer. Schließlich wurden die Bayern aufmerksam auf esco Eugen Schmidt und Co im rheinischen Troisdorf. Der Antriebsspezialist realisiert industrielle Lösungen aus einer Vielzahl unterschiedlicher Produkte. Bei dem mobilen Backenbrecher entschieden sich die esco-Anwendungstechniker für eine entleerbare Flüssigkeitskupplung des italienischen Herstellers Transfluid. Diese auf Dieselmotoren abgestimmte hydrodynamische Schaltkupplung vom Typ KPTO bringt wichtige Vorteile: Neben einem lastfreien Warmlaufen des Motors und dem sanften Anlauf der Last nimmt die ölgefüllte Kupplung Überlasten auf, dämpft Schwingungen und arbeitet mit hoher Radiallast- Aufnahme und ohne Riemenschlupf.
Plannerer bestätigt nach einigen Monaten harter Erprobung: Die KPTO-Kupplung läuft verschleißfrei und bedarf nur sehr geringer Wartung. Für den kompletten Antriebsstrang ergibt sich dadurch eine wesentlich längere Lebensdauer. Die Schaltkupplung lässt den Dieselmotor lastfrei anfahren. Auch der Umwelt wird Rechnung getragen: Dank des sanften Anlaufens
reduzieren sich Geräusche und Abgasemissionen. Die KPTO-Einheiten arbeiten konstruktiv bedingt sehr laufruhig auch bei hohen Drehzahlen. Für den wartungsarmen Betrieb ist kein speziell ausgebildetes Personal erforderlich - ein Pluspunkt besonders im hektischen Abbruchgeschäft.
Der Diesel treibt gleichzeitig die Ölpumpe der KPTO mit an. Per ferngesteuertem Magnetventil wird die Kupplung mit Hydrauliköl gespeist bzw. rasch entleert. Dabei ist die Schmierung aller Lager sichergestellt. Das SAE-Motorschwungrad wird antriebsseitig an eine hochelastische Kupplungsverbindung angeschraubt. Die Ausgangswelle kann mit der Schraubenwelle in Reihe, über Riemenscheibe oder Kardanwelle verbunden werden. Bis 1000 kW Leistung lassen sich sicher übertragen. "Das bringt uns jede Menge Leistungsreserven", freut sich Stephan Plannerer über den störungsfreien Betrieb seines "Steinbeißers", wie der riesige Backenbrecher liebevoll genannt wird. Um hier auf Nummer sicher zu gehen, hat er die Kupplung größer dimensionieren lassen, als nötig. "Denn wir müssen bei den eng kalkulierten Aufträgen und dem hohen Leistungsdruck auf der Baustelle alles tun, um Störungen und Ausfälle zu vermeiden." Getestet hat Plannerer seinen mobilen Brecher zunächst in einem Steinbruch, in dem nach eigenen Aussagen der härteste Granit in ganz Bayern gebrochen wird. Ausfälle: keine!
Für esco sind diese Flüssigkeitskupplungen ein Baustein zur Realisierung hochwertiger, kundenspezifischer Antriebslösungen. Das flächendeckende Außendienst-Team aus Vertriebsingenieuren und speziell qualifizierten Partnern ist in der Lage, Kunden direkt vor Ort technische Lösungen zu skizzieren und umzusetzen. Unterstützt wird dies von erfahrenen Applikationsingenieuren im Troisdorfer Stammhaus. Hand in Hand werden hier die entsprechenden Anforderungen realisiert. Dazu gehört auch die transparente Dokumentation in Form von Handbüchern und Applikationsunterlagen. Inbetriebnahme, Test, Reparatur und technischer Service stehen den Kunden europaweit ebenfalls zur Verfügung. Ein gut sortiertes "Sofortlager" mit entsprechender Logistik ist die Basis für einen 24/48 h-Lieferservice.
Die esco Eugen Schmidt und Co GmbH in Troisdorf gehört zur weltweit operierenden esco-Gruppe, die seit über 50 Jahren in der Antriebstechnik kundenorientiert tätig ist. Heute gehören dazu die Bereiche elektrische Antriebstechnik und Automatisierung sowie die mechanische Antriebstechnik mit Kupplungen und Verteilergetrieben bis zu Schiffsantrieben.


Die Flüssigkeitskupplung KPTO ist exakt auf den Einsatz im mobilen Bereich mit starken Dieselmotoren konzipiert
Die Flüssigkeitskupplung KPTO ist
exakt auf den Einsatz im mobilen
Bereich mit starken Dieselmotoren
konzipiert


Derzeit Deutschlands größter mobiler Backenbrecher zerkleinert selbst stark stahlbewehrten Beton
Derzeit Deutschlands größter mobiler
Backenbrecher zerkleinert selbst stark
stahlbewehrten Beton




Überbandmagnet für mobile Bauschuttbrecher

Goudsmit Magnetic Systems aus dem niederländischen Waalre hat unlängst einen neuen Magnettyp in ihr Lieferprogramm aufgenommen. Dieser dauermagnetische Überbandmagnet wurde speziell für die Montage in mobilen Bauschutt-Brechanlagen entwickelt und entfernt Eisenteile aus dem darunter entlanglaufenden Materialfluss. Dieser leichte Magnettyp umfasst einen Magnetblock aus Neodym-Eisen-Bor Magneten und ist drei Mal stärker als die konventionelle Ausführung. Ein weiterer Vorteil des geringen Gewichts besteht in der Mobilität der Brechanlage. Der neue dauermagnetische Überbandmagnet besitzt ein tieferes Fangfeld, so dass schwere Konstruktionen durch kleinere Magnete ersetzt werden können. Günstig wirkt sich des Weiteren die Tatsache aus, dass hierdurch häufiger Dauermagnete anstelle von Elektromagneten zum Einsatz kommen können. Dies zahlt sich nicht nur in Form geringerer Anschaffungskosten aus, sondern hilft auch Strom zu sparen - ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz.
Solche dauermagnetischen Überbandmagnete sind in Bandbreiten von 600 bis einschl. 1200mm lieferbar und lassen sich problemlos in mobilen Brechanlagen montieren. Solche Brecher - unter anderem für die Verarbeitung von Bau- und Abrissschutt - werden direkt an die Baustelle gefahren. Dabei handelt es sich häufig um abgelegene Stellen, an denen keine Elektrizität verfügbar ist. Daher wird der Dauermagnet auch von einem Hydraulikmotor angetrieben. Die Reinigung abgegrabener Erde findet ebenfalls mit Hilfe solcher Magnete statt.

Der dauermagnetische Überbandmagnet eignet sich für die Montage in moblen Brechwerken
Der dauermagnetische Überbandmagnet eignet
sich für die Montage in moblen Brechwerken




Wettbewerbsvorteil durch Veredelung

Seit der Markteinführung des ersten Rubble Master Compact-Recyclers im Jahr 1993 wurden von den mobilen Brechanlagen des österreichischen Herstellers HMH weltweit mehr als 300 Anlagen verkauft. Entscheidend für den Einsatz der mobilen und flexiblen Compact-Recycler ist, dass das Recycling-Material die Baustelle nicht verlassen muss. Vor dem Hintergrund ständig steigender Transportkosten ein enormer wirtschaftlicher Vorteil. So kann das zu entsorgende Material am Ort seines Entstehens verarbeitet und im Idealfall zur Gänze wieder eingebaut werden.
Rubble Master kommen zum Einsatz, wenn die Zufahrt mit Lkw nicht möglich oder eingeschränkt ist - etwa im Innenstadtbereich, auf Tunnelbaustellen oder im Gebirge beim Wegebau oder der Murenräumung. Bereits vor dem eigentlichen Einsatz der Anlage wird mit den Rubble Master Interessenten ein Entsorgungskonzept entwickelt. In vielen Fällen lässt sich durch eine effiziente Trennung der Stoffe ein wesentlich besseres Ergebnis erzielen - und mehr Ertrag.
Definiertes Endkorn am Ende der Wertschöpfungskette eröffnet zusätzliche Anwendungsfelder, eine breitere Angebotspalette an klassifizierten Baustoffen - und damit den entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Deshalb stehen ergänzend zu den Rubble Master Brechern optimal abgestimmte Vor- und Nachsiebe zur Verfügung.
Analog zur Firmenphilosophie der HMH folgen auch die Siebe dem "Best-Lösungs-Prinzip": Neben geringen Kosten für Anschaffung, Wartung und Verschleiß entstehen keine zusätzlichen Energiekosten, da die Siebe vom Brecher-Generator gespeist werden. Und auch bei den Sieben ist Mobilität der Erfolgsfaktor - und ein Grundprinzip aller Rubble Master Geräte. So bieten auch die kompakten, containermobilen Siebe einen schlagkräftigen Vorteil bei der Auftragsvergabe. Denn sie sind immer dort im Einsatz, wo sie gerade gebraucht werden und werden ohne Sondergenehmigung, einfach mit einem zweiten Transporter transportiert.
HMH hat sich in mehr als zehn Jahren zum Komplettanbieter für wirtschaftliches Bauschuttrecycling entwickelt. Wichtiger Bestandteil des Erfolgs sind die inzwischen 40 Händler in 35 Nationen. Die Exportquote beträgt 85 Prozent. Dabei setzt HMH auf intensive Zusammenarbeit und Transparenz: Die Vertriebspartner werden von HMH nicht nur mit Informationen und Schulungen versorgt, sondern in die unternehmerischen Entscheidungsprozesse eingebunden. Die Zentrale der HMH in Linz / Österreich fungiert dabei als Kompetenzzentrum für das gesamte Rubble Master Netzwerk und darüber hinaus als Ersatzteil- & Logistikzentrale für Mitteleuropa. Hier sind alle Rubble Master Verschleiß- und Ersatzteile in original Rubble Master Qualität kurzfristig abrufbar. Daneben erhalten Rubble Master Anwender optimale Unterstützung durch die regionalen Vertriebspartner - wie die Oppermann & Fuss GmbH im norddeutschen Quickbom und die Firma LN Leitl Nutzfahrzeuge GmbH in Eggenfelden - die als Kompetenzzentrum neben umfassender Beratung auch besten Service bieten.

Erfolgsfaktor Mobilität und Qualität: Die optimal aufeinander abgestimmten, containermobilen Rubble Master Compact-Recycler und Siebe holen mehr Ertrag aus dem Recyclingkreislauf
Erfolgsfaktor Mobilität und Qualität:
Die optimal aufeinander abgestimmten, containermobilen
Rubble Master Compact-Recycler und Siebe holen mehr
Ertrag aus dem Recyclingkreislauf






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