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Neuerungen bei Stetter-Betonmischanlagen

Mobile Betonmischanlagen haben ihren wirtschaftlichen Einsatz überall da, wo Großbaustellen über einen gewissen Zeitraum mit größeren qualitativ hochwertigen Betonmengen zu versorgen sind. Dabei ist es Voraussetzung, dass sich die Anlagen schnell und kostengünstig umsetzen lassen, im Verkehrswegebau, Staudammbau, Deponie- und Flughafenbau. Genau für diese Anforderungen hat Stetter seine mobilen Mischanlagen konzipiert: Mobilität auf Tiefbett-Sattelladern, schnelle Montage durch, vormontierte Kompakteinheiten.
Nachdem weltweit schon annähernd 200 mobile Betonbereitungsanlagen der Baureihe M1 und M 2 im Einsatz sind, hat Stetter alle Erfahrungen für eine komplette Überarbeitung genutzt, ohne das Grundkonzept zu ändern. Das Ergebnis: Eine Vielzahl von nützlichen praktischen Neuerungen, die noch mehr Komfort und Wirtschaftlichkeit bieten:
  • Fundamentlos: Die gesamte Anlage kann fundamentlos aufgebaut werden.
  • Großer Taschenzuteiler: Ausführung mit vergrößertem Taschenzuteiler bis zu 70 m3 Aktivvorrat.
  • Reihendoseur: mit beliebig wählbaren Kammern lieferbar.
  • Steckbare Verkabelung: Komplett steckbare Verkabelung spart Zeit und Installationsaufwand.
  • Leistungsteil: Größere Kabine ermöglicht Einbau des Leistungsteils in der Kabine.

Die neue HN-Reihe kann wahlweise mit Ringtrog- oder Doppelwellenzwangsmischer der Größe: 1.0 - 3.0 m3 ausgestattet werden. Die Anlage kann zusammen mit dem Kunden an einem graphisch unterstützten System den individuellen Bedürfnissen entsprechend ausgelegt werden. Auf Zugänglichkeit zu den einzelnen Komponenten, die auch eine große Wartungsfreundlichkeit bedeuten, wurde besonderer Wert gelegt. ASI-BUS-Komponenten ermöglichen kostengünstige Flexibilität in der Gestaltung des Leistungsteils.
Diese neue Anlagenbaureihe bietet diverse Möglichkeiten in bezug auf Montage. Es kann weitgehend im Werk vormontiert werden, mit einem entsprechend minimierten Aufwand auf der Baustelle. Dann können die einzelnen Arbeitsbühnen kompatibel zusammengesetzt werden. Die Montage kann aber auch modular auf der Baustelle erfolgen, ein Anwendungsfall, der im Export mit z. B. lokal gefertigten Stahlbau eine Rolle spielen kann.
Diese Kompaktanlage wird mit Zuschlag-Reihensilo, -Sternlager oder Taschenzuteiler angeboten.
Stetter-Betonbereitungsanlagen sind mit unterschiedlichsten Steuerungen lieferbar. Diese sind, je nach Anlagentyp, im integrierten Steuerungsraum oder in einem separaten Container eingebaut. Sämtliche Steuerungen sind in verschiedenen Landessprachen verfügbar.
Für Anlagengrößen bis zu 1 m3 ist die preiswerte Dosiersteuerung MC 80 sinnvoll. Die Bedienung erfolgt auf einfache Weise über ein grafisches Display mit eingebauten Drucktasten auf der Basis von Windows CETII.
Für die Produktion sind wenige Tastendrücke erforderlich. Bei größerem Betondurchsatz ab 2 m3 stehen weitere Steuerungssysteme zur Auswahl, die modular, je nach Kundenwunsch und Betriebsbedingungen konfigurierbar sind. Die MC 150 ist auf hohe Flexibilität und gute Erweiterbarkeit ausgelegt. Den immer komplexer werdenden Anforderungen an Dosier- und Verwiegesysteme wurde Stetter mit der neuen Steuerungsgeneration MC 400 gerecht.
Eine einfache und komfortabel zu bedienende grafische Oberfläche, Vernetzung von Arbeitsplätzen, der Einsatz von SQL-Datenbank, eine automatische Planung von Produktionen, eine integrierte Disposition und die Steuerung von mehreren Werken sind nur einige der entscheidenden Merkmale. Die Steuerungen MC150 und MC400 sind als Tischsteuerungen ausgeführt und für alle Anlagentypen geeignet. Die variable Auslegung dieser Steuerungen erlaubt den Einsatz für jede Anlagenart.


Die kompakte mobile Betonmischanlage M 2 wurde von Stetter komplett optimiert
Die kompakte mobile Betonmischanlage M 2
wurde von Stetter komplett optimiert






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