www.steine-und-erden.net > 2002 > Ausgabe 1/02 > Zarte Hand bewegt Massen an Sand und Kies

[Die Industrie der Steine + Erden]






Zarte Hand bewegt Massen an Sand und Kies

Wer zur Baustoffgewinnung Löcher gräbt, hat in der Regel die Verpflichtung, den damit erzeugten Eingriff anschließend wieder zu renaturieren. Wie man dies in vorbildlicher Weise macht, kann man im nördlich von Berlin gelegenen Germendorf studieren. Bereits ausgebeutete Sand- und Kieslagerstätten der Firma Horst Eichholz Wasserbau und Kiesgruben wurden zu einer einladenden Seen- und Tierparklandschaft, der man ihre Herkunft aus "zweiter Hand" schon lange nicht mehr ansieht. Horst Eichholz, Unternehmensgründer und Seniorchef: "Wir können es uns schon lange nicht mehr leisten, mit unserer Landschaft Schindluder zu treiben, wenn wir schon ihre Schätze ausgraben und zu unserem Vorteil verwenden."
Obwohl die Neugestaltung und Nachnutzung der Altlagerstätten inzwischen schon viel Zeit und Personal bindet, ist die Sand- und Kiesgewinnung immer noch der Schwerpunkt des Germendorfer Unternehmens. Marina Leipscher, 36, fährt bereits seit sieben Jahren bei Eichholz Radlader. Jetzt bedient sie einen neuen Furukawa 365 II: "Wer wie ich tagein tagaus Baustoffe abgraben, aufarbeiten, aufhalden und verladen muss, weiss, welch hohen Rang neben der technischen Zuverlässigkeit der Maschine dann deren Bedienungs- und Instandhaltungskomfort besitzt."
Der Furukawa 365 II verfügt bei 2.100 l/min über maximal 193 kW, die aus einem 6-Zylinder-Cummins-Dieselmotor mit Turboaufladung und Ladeluftkühlung kommen.
Sein größtes Drehmoment von 1.288 Nm erreicht der superelastische Motor bei 1.300 l/min. In Verbindung mit dem automatisch und mit softshiftmodulation geschalteten 4-Gang-Lastschaltgetriebe, von dem die ersten drei Gänge reversiert werden können, wird dadurch die Zahl der im Einsatz vom Radladerfahrer auszuführenden Getriebeschaltungen minimiert. Er kann sich voll auf die effektvolle Bedienung der Arbeitseinrichtung und auf die Maschinenpositionierung konzentrieren.
Zum Bedienungskomfort zählt aber auch, dass die Maschine alle ihre Arbeitszyklen zügig und in kürzester Zeit bei gleichzeitig größter Materialbewegung durchläuft. Dafür sind neben dem permanenten Allradantrieb der mit 20° sehr große Pendelwinkel der Hinterachse und die in beiden Achsen bis zu 45 Prozent selbstsperrenden Ausgleichsgetriebe zwei wesentliche Faktoren. Aber auch die Tatsache, dass der Furukawa 365 II serienmäßig mit fahrtrichtungsneutral profilierten EM-Reifen ausgestattet ist und damit in beiden Fahrtrichtungen gleich gute Traktionseigenschaften besitzt, ist ein für die Förderleistung wichtiger Ausstattungsaspekt.
Eine wichtige Voraussetzung dafür, dass auch kürzere Fahrabschnitte mit der maximal möglichen Geschwindigkeit und damit in kürzester Zeit durchfahren werden, ist die serienmäßige Verfügbarkelt des FLS-Laststabilisators. Er vermeidet aber nicht nur die den Fahrer und die Maschine bei der Fahrt auf unebenem Gelände stark beanspruchenden Nickschwingungen, sondern auch die förderleistungsmindernden Ladungsverluste aus der Radladerschaufel.
Wie für Marina Leipscher ist die Fahrerkabine auch für andere Radladerfahrer ein Dauerarbeitsplatz. Entsprechend stärker wird daher auch seine Innenraumgestaltung und seine Klimatisiermöglichkeit bewertet, sowie die aus der Kabine objektiv möglichen Sichtverhältnisse auf das Maschinenumfeld. Die ROPS-FOPS-Kabine ist schwingungsdämpfend auf dem Hinterrahmen der Maschine gelagert und bietet mit einer Panorama-Frontscheibe und tief heruntergezogenen Seitenscheiben eine optimale Sicht auf die unmittelbare Maschinenumgebung. Für beste Sichtverhältnisse auf die Ladeschaufel sorgen dagegen die bei Furukawa-Radladern üblichen tief nach unten abgewinkelten Hubschwingen sowie die Einzylinder-Z-Kinematik. Mit einer kräftigen Heizung, der feindosierbaren Frischluftzufuhr und einer serienmäßigen FCKW-freien Klimaanlage kann der Radladerfahrer die Temperaturen in seiner Kabine exakt an die jeweils vorliegenden Umgebungstemperaturen anpassen. Gefilterte Frischluft und ein leichter Überdruck sorgen in der dazu allseitig geschlossenen Kabine zusätzlich für eine weitgehend staubfreie Atmosphäre. Diese optimalen Bedingungen für einen Dauerarbeitsplatz werden ergänzt durch einen luftgefederten Komfortsitz, der sowohl insgesamt als auch im Sitz-, Rückenlehnen- und Armstützenbereich individuell verstellt werden kann. Das und die in guter Reichweite angeordneten Bedienungshebel ermöglichen dem Fahrer letztendlich die Maschinenbedienung aus einer dauerhaft anatomisch optimalen Sitzposition.


Marina Leipscher: "Im Laufe meiner Tagesarbeit mit dem Furukawa 365 II wiederholen sich keine zwei Arbeitsspiele in voller Identität. Da ist es natürlich eine große Hilfe, wenn die daraus auf mich zukommenden Belastungen nicht auch noch durch einen zu geringen Bedienungskomfort der Maschine verstärkt werden."
Marina Leipscher: "Im Laufe meiner Tagesarbeit mit dem
Furukawa 365 II wiederholen sich keine zwei Arbeitsspiele in
voller Identität. Da ist es natürlich eine große Hilfe,
wenn die daraus auf mich zukommenden Belastungen nicht auch noch
durch einen zu geringen Bedienungskomfort der Maschine verstärkt werden."






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