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[Die Industrie der Steine + Erden]






100 Jahre BDB: "Zukunft braucht Herkunft"

Zukunft braucht Herkunft - unter diesem Motto beging der Bundesverband Deutsche Beton- und Fertigteil-
industrie e.V. (BDB) am 15. November 2001 in Bonn sein hundertjähriges Bestehen. Am 22. April 1901 als "Schutzvereinigung der Cement-dachstein-Fabrikanten" in Oberkassel bei Bonn gegründet, änderte die Vereinigung mehrfach ihren Namen, so zum Beispiel 1920 in "Bund der deutschen Zementwaren- und Kunststein-Industrie." und 1925 in "Bund der deutschen Betonwerke". Damals wurde dann auch erstmals die Abkürzung BDB benutzt. Seit 1964 trägt der BDB seinen heutigen Namen.
In seiner Ansprache anlässlich der Feierstunde hob BDB-Präsident Rolf Werle hervor, dass schon Mitte des 19. Jahrhunderts Herstellung und Anwendung vorgefertigter Betonerzeugnisse, zum Beispiel Schmuckteile für Fassaden, Ornamente, Säulen, Baluster und Statuen, aber auch Betonrohre und Betondachsteine, breite Anwendung fanden. Aus den damaligen bescheidenen Anfängen heraus entwickelte sich eine Industrie, die heute in knapp 3.000 Produktionsstätten mit etwa 50.000 Beschäftigten einen Umsatz von über sechs Milliarden Euro erwirtschaftet. Der Anteil der Betonfertigteilindustrie am Zementverbrauch lag vor zehn Jahren noch bei 25 Prozent lag, heute beträgt er 33 Prozent.


v. li. n. re.: Dipl.-Ing. Rolf Werle (Präsident des BDB), Bärbel Dieckmann (Oberbürgermeisterin Stadt Bonn), Dr. Guido Westerwelle (Bundesvorsitzender FDP), Dipl.-Ing. Dieter Schwerm (Hauptgeschäftsführer BDB).
v. li. n. re.: Dipl.-Ing. Rolf Werle (Präsident des BDB),
Bärbel Dieckmann (Oberbürgermeisterin Stadt Bonn),
Dr. Guido Westerwelle (Bundesvorsitzender FDP),
Dipl.-Ing. Dieter Schwerm (Hauptgeschäftsführer BDB).






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