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Vorsorgeuntersuchungen im Röntgenmobil
Nach der Winterpause sollen die speziellen Vorsorgeuntersuchungen staubgefährdeter Versicherter unter Einsatz
unseres Röntgenmobils im Februar 2002 fortgesetzt werden. Neben dem Röntgen im Röntgenmobil und
einer Lungenfunktionsprüfung erfolgen eine Anamneseerhebung und eine körperliche Untersuchung durch einen
unserer Arbeitsmediziner, also eine komplette arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung nach G 1.1 (silikogener
Staub) bzw. G 1.2 (asbestfaserhaltiger Staub). Über den organisatorischen Ablauf und die genauen Termine des
Einsatzes unseres Röntgenmobils im Jahre 2002 werden die Mitgliedsunternehmen zu gegebener Zeit noch besonders
informiert.
In folgenden Gebieten sind in diesem Jahr Untersuchungen vorgesehen:
Baden-Württemberg mit Ausnahme der Kreise Heidelberg, Mannheim, Rhein-Neckar sowie von Mosbach
Bayern: Unter-, Mittel-, Oberfranken und Oberpfalz
Hessen: Kreise Frankfurt, Fulda, Gießen, Hersfeld-Rotenburg, Hochtaunus
Kassel, Lahn-Dill (südl. Teil), Limburg-Weilburg, Main-Kinzig, Main-Taunus, Rheingau-Taunus, Schwalm-Eder,
Vogelsberg, Waldeck-Frankenberg, Werra-Meissner, Wetterau und Wiesbaden
Niedersachsen: Kreise Göttingen, Goslar, Hameln-Pyrmont, Hildesheim, Holzminden, Northeim und Osterode
Nordrhein-Westfalen: Kreise Bielefeld, Herford, Höxter, Lippe und Paderborn
Sachsen: Kreise Annaberg-Buchholz, Aue-Schwarzenberg, Chemnitzer Land, Stollberg, Vogtland, Zwickau und
Zwickauer Land
Thüringen
Beachten Sie bitte auch das Folgende:
Personen, die von uns geröntgt werden (Lungengroßaufnahme), sollen in diesem Jahr an den Schirmbilduntersuchungen
der Gesundheitsämter nicht teilnehmen. Die Gesundheitsämter erhalten von uns sofort Nachricht, wenn die
fachärztliche Auswertung der angefertigten Röntgenaufnahmen einen Verdacht auf aktive tuberkulöse
Lungenveränderungen ergeben sollte. Dagegen reicht eine Teilnahme an Schirmbilduntersuchungen der Gesundheitsämter
oder Schirmbildstellen für die Beurteilung der Eignung für staubgefährliche Arbeiten nicht aus.
Durch Untersuchungen nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz werden die speziellen arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen
ebenfalls nicht ersetzt.
Bei dem abgebildeten Röntgenmobil handelt es sich um eine Zugmaschine mit Auflieger mit einem Gesamtgewicht
von 22 Tonnen und einer Gesamtlänge von 16 Metern. Das Röntgenmobil verfügt über ein dem neuesten
Stand der Technik entsprechendes Röntgensystem. Der untersuchende Arzt wird hierdurch in die Lage versetzt,
Akutlungenbefunde der Versicherten am digitalen Radiologiearbeitsplatz im Untersuchungsmobil zu erheben. Die Untersuchungen
staubgefährdeter Versicherter im Röntgenmobil sind für die Mitgliedsunternehmen ebenso kostenlos
wie die Inanspruchnahme unserer Audiomobile für Versicherte in Betrieben mit Lärmgefährdung.

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