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Zementindustrie revidiert Konjunkturprognose nach unten Zementverbrauch in Deutschland bleibt auch 2001 rückläufig

Während die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und Europa boomt, hat sich die Bauwirtschaft derzeit abgekoppelt. Dabei kam diese negative Entwicklung überraschend: Noch im April waren die Forschungsinstitute von einem leichten Anstieg der Bauinvestitionen um 0,5 Prozent ausgegangen. In ihrem Herbstgutachten erwarten sie nun einen Rückgang um 2,5 Prozent. Eine Revision in dieser Größenordnung ist außergewöhnlich und zeigt, dass die Entwicklung der letzten Monate auch von den großen Forschungsinstituten mit ihren volkswirtschaftlichen Modellen nicht erfasst und vorhergesagt werden konnte.
Angesichts der andauernden Negativ-Entwicklung hat der BDZ die Prognose des Zementverbrauchs für 2001 nach unten korrigiert. BDZ-Hauptgeschäftsführer Dr. Michael Weißenborn: Für das Jahr 2000 erwarten wir jetzt insgesamt einen Rückgang von etwa 6,5 Prozent. Das Minus wird dabei im Osten 15 Prozent betragen und im Westen fünf Prozent. Auch für das Jahr 2001 ist noch kein Ende der Talfahrt in Sicht. Im Westen erwarten wir einen Rückgang um drei Prozent. Im Osten muss wahrscheinlich noch einmal mit einem Minus von sieben bis acht Prozent gerechnet werden, so dass sich für 2001 insgesamt ein Rückgang des Zementverbrauchs um vier bis fünf Prozent ergibt.



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