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Arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen unter Einsatz des Röntgenmobils

Nach einer kurzen Winterpause sollen die speziellen Vorsorgeuntersuchungen staubgefährdeter Versicherter unter Einsatz unseres Röntgenmobils Ende Januar 2001 fortgesetzt werden. Neben dem Röntgen im Röntgenmobil und einer Lungenfunktionsprüfung erfolgen eine Anamneseerhebung und eine körperliche Untersuchung durch einen unserer Arbeitsmediziner, also eine komplette arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung nach G 1.1 (silikogener Staub) bzw. G 1.2 (asbestfaserhaltiger Staub). Über den organisatorischen Ablauf und die genauen Termine des Einsatzes unseres Röntgenmobils im Jahre 2001 werden die Mitgliedsunternehmen zu gegebener Zeit noch besonders informiert.
In folgenden Gebieten sind in diesem Jahr Untersuchungen vorgesehen:

Bayern:
Kreise Cham, Deggendorf, Dingolfing-Landau, Freyung-Grafenau, Passau, Regen, Straubing-Bogen
Berlin
Brandenburg
Bremen einschl. Bremerhaven
Hamburg
Hessen:
Kreise Lahn-Dill-Kreis (nördl. Teil), Marburg-Biedenkopf
Niedersachsen:
Kreise Braunschweig, Celle, Cuxhaven, Emsland, Gifhorn, Grafschaft Bentheim, Hannover, Harburg, Heimstedt, Leer, Nienburg, Oldenburg, Osnabrück, Peine, Schaumburg, Soltau-Fallingbostel, Stade, Vechta, Wolfsburg, Wesermarsch
Nordrhein-Westfalen:
Reg.-Bezirke Arnsberg, Düsseldorf, Münster sowie Kreise Heinsberg, Köln, Minden-Lübbecke, Erftkreis, Oberbergischer Kreis, Rhein.-Berg.-Kreis, Rhein-Sieg-Kreis
Rheinland-Pfalz: Kreis Altenkirchen (Westerwald)
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein

Beachten Sie bitte auch das Folgende:
Röntgenmobil der StBG Personen, die von uns geröntgt werden (Lungengroßaufnahme), sollen in diesem Jahr an den Schirmbilduntersuchungen der Gesundheitsämter nicht teilnehmen. Die Gesundheitsämter erhalten von uns sofort Nachricht, wenn die fachärztliche Auswertung der angefertigten Röntgenaufnahmen einen Verdacht auf aktive tuberkulöse Lungenveränderungen ergeben sollte. Andererseits reicht eine Teilnahme an Schirmbilduntersuchungen der Gesundheitsämter oder Schirmbildstellen für die Beurteilung der Eignung für staubgefährliche Arbeiten nicht aus. Durch Untersuchungen nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz werden die speziellen arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen ebenfalls nicht ersetzt.
Bei dem abgebildeten Röntgenmobil handelt es sich um eine Zugmaschine mit Auflieger mit einem Gesamtgewicht von 22 Tonnen und einer Gesamtlänge von 16 Metern. Das Röntgenmobil verfügt über ein dem neuesten Stand der Technik entsprechendes Röntgensystem. Der untersuchende Arzt ist hierdurch in der Lage, Akutlungenbefunde der Versicherten an dem digitalen Radiologiearbeitsplatz im Untersuchungsmobil zu erheben.
Die Untersuchungen staubgefährdeter Versicherter im Röntgenmobil sind für die Mitgliedsunternehmen ebenso kostenlos wie die Inanspruchnahme unserer Audiomobile für Versicherte in Betrieben mit Lärmgefährdung.



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