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Die Bauma: Noch größer, noch internationaler auf 445.000 m2

Logo Bauma 2001 Die Bauma baut ihre Weltspitzenposition aus. Die bisher eingegangenen Anmeldungen lassen erneut eine Veranstaltung der Superlative erwarten. Auf
Grund der zu erwartenden großen Besucher- und Ausstellerzahl werden die Öffnungszeiten verkehrsgerecht angepasst. An sieben Messetagen wird den Fachbesuchern aus aller Welt ein in dieser Form einmaliges Angebot an Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Baufahrzeugen und Baugeräten vorgestellt. Die Bauma zementiert damit ihren Ruf als Weltmesse und internationaler Branchenführer.
1998 feierte die Bauma zum 25. Jubiläum Premiere auf dem neuen Messegelände in München-Riem. Bei dieser Jubiläumsveranstaltung wurden gleich mehrere Rekorde aufgestellt. Mehr als 380.000 Besucher, so viele wie noch nie, reisten aus aller Welt nach München, um sich über das Angebot von 1.993 Ausstellern und 220 zusätzlich vertretenen Firmen zu informieren. Praktisch alle Aussteller (99 Prozent) bewerteten ihre Messebeteiligung positiv und hoben ausdrücklich den Leitmessecharakter der Bauma hervor. Das neue Messegelände, damals gerade zwei Monate in Betrieb, erhielt von 87 Prozent der Aussteller die Bestnote „ausgezeichnet bis gut“.

Messegelände

Mittlerweile ist die neue Messe weiter ausgebaut und optimiert worden. Neben dem Internationalen Congress Center (ICM) werden zur Bauma 2001 zwei zusätzliche Messehallen (Halle Cl und Halle C2) zur Verfügung stehen. Das bedeutet: 20.000 Quadratmeter mehr Hallenfläche für die Aussteller, deren Wünsche dadurch besser realisiert werden können.
Die Messe München als Veranstalter sowie die Fachgemeinschaft Bau- und Baustoffmaschinen im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) als ideell-fachlicher Träger der Bauma gehen angesichts der bisher eingegangenen Anmeldungen davon aus, dass die Bauma 2001 das gesamte Messegelände belegen und damit das Rekord-Niveau der Bauma ‘98 jetzt schon um 10.000 Quadratmeter übertreffen wird. 160.000 Quadratmeter Hallenfläche und 285.000 Quadratmeter Freifläche machen die Bauma 2001 zur größten Messe, die je in München stattgefunden hat: 445.000 Quadratmeter Messeareal werden im Frühjahr 2001 zu „Bauma-Land“. Es werden wieder alle wichtigen Hersteller der einzelnen Teilbranchen vertreten sein. Das Angebot reicht von Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Baufahrzeugen und Baugeräten über Schalungen und Gerüsten, Antriebs- und Fluidtechnik bis hin zu Ausrüstungen und Verschleißteilen. Die verschiedenen Angebotsbereiche werden übersichtlich und nach Fachbereichen gegliedert präsentiert.
Auch die Verkehrssituation, die 1998 wegen des Massenandrangs an bestimmten Tagen – allein am 4. April 1998 kamen an einem Tag 102.000 Besucher – zu Problemen führte, wurde insbesondere durch die Inbetriebnahme der neuen Messe-U-Bahn entscheidend verbessert.
In 20 Minuten fährt die U-Bahn vom Hauptbahnhof zum Messegelände. Während der Bauma werden die Züge im Abstand von wenigen Minuten verkehren. Eine erhebliche Entlastung des Straßenverkehrs verspricht auch die Nutzung von drei statt bisher zwei Fahrspuren auf der Zubringer-Autobahn zum Messegelände. Zusätzlich wurde als Entlastungsstrecke eine Staatsstraße zwischen der Messe und dem Autobahnring A 99 in Betrieb genommen. Parken können Autofahrer im neuen Messe-Parkhaus, das direkt am Messegelände liegt und 4.500 Stellplätze bietet.
Zur Entzerrung des Verkehrs sollen auch die neuen Öffnungszeiten beitragen. Um dem Berufsverkehr auszuweichen, wurde die Öffnung der Messenhallen an den Werktagen (Montag, 2. April, bis Freitag, 6. April) von 9.00 Uhr auf 9.30 Uhr verlegt. Dafür hat die Bauma an diesen Tagen eine Stunde länger, nämlich bis 18.30 Uhr, geöffnet. Am Samstag, 7. April, beginnt die Bauma im Vergleich zur letzten Veranstaltung eine halbe Stunde früher (um 8.30 Uhr) und endet eine Stunde später (18.30 Uhr). Am Sonntag, 8. April, dem letzten Messetag, hat die Bauma 2001 von 9.30 Uhr bis 16.30 Uhr geöffnet.
Die Besucher der Bauma 98 kamen aus 131 Staaten. Auch zur Bauma 2001 werden wieder Besucher aus aller Welt und aus allen Bereichen der Bauwirtschaft erwartet, wobei vor allem folgende Branchen zu nennen sind: Hoch-,Tief- und Ingenieurbau, Straßen- und Tunnelbau, Gleisoberbau, Brunnenbau und nichtbergbauliche Tiefbohrung, Ausbau- und Bauhilfsgewerbe, Gerüstbau, Bagger-, Transport- und Kranunternehmen, Unternehmen der Baustoffindustrie aller Baustoffarten, Baustoffrecycling- und Bausanierungsunternehmen, Bergbau, Land-, Forst- und Holzwirtschaft, Landschaftsgartenbau, Vermiet- und Leasingunternehmen, Consultingunternehmen, Baumaschinen- und Baustoffhandel.
Für das breit gefächerte Rahmenprogramm steht erstmals das ICM zur Verfügung. Hier werden unter anderem stattfinden:
  • das 6. Internationale Tunnelbau-Symposium,
  • das 5. Internationale Symposium Microtunnelbau,
  • das 4. Internationale Symposium Technik und Technologie des Straßenbaus,
  • das International Symposium on Automation and Robotics in Construction sowie der
  • Deutsche Baumaschinentag 2001.


Die StBG auf der Bauma 2001:
Die Steinbruchs-Berufsgenossenschaft finden Sie an zwei Standorten:

Halle A 1 Stand 137 sowie auf dem Freigelände, Block 401A / 2
Außerdem findet die Preisverleihung zum Förderpreis Arbeit • Sicherheit • Gesundheit am 6. April 2001, 11.00 Uhr, in München statt.
Der genaue Veranstaltungsort wird noch bekannt gegeben.




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