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[Die Industrie der Steine + Erden]






Aufbruchstimmung bei O & K

Arbeitskreis Baufachpresse in Berlin


Das O&K-Werk Berlin verbindet zukunftsweisende Architektur mit neuester Fertigungstechnologie. (Foto: O&K) Dass bei dem Traditionsunternehmen O & K inzwischen Aufbruchstimmung auf breiter Front herrscht, davon konnten sich die Baufachjournalisten Deutschlands anlässlich ihrer Jahrestagung in Berlin selbst ein Bild machen. Das Traditionsunternehmen hat sich seit der Eingliederung in die CNH-Gruppe dynamisch gewandelt. Seine Rolle als Technologieführer innerhalb dieser Konzernfamilie unterstreicht der Berliner Baumaschinenhersteller mit einer Reihe neuer Geräte – vom 1,7-Tonnen-Minibagger RH 1.17 bis hin zum 60-Tonnen-Raupenbagger RH 25.5. Auch das neue Radlader-Programm umfasst Maschinen, die nicht nur durch ihre Optik bestechen. Wie der Vorsitzende des Vorstandes Dr. Canzeo vor den Journalisten ausführte, sei vorgesehen O & K zum „Full-Liner“ zu machen. Hierzu habe man die Produktpalette um eine Planierraupe, verschiedene Baggerlader und eine Baureihe Knickgelenk-Muldenkipper ergänzt. Starrrahmen-Muldenkipper sollen später noch dazustoßen. Die Maschinen der Power-Line sind dabei für schwerere Einsätze im Tief-, Kanal- und Straßenbau, beim Abbruch, in Gewinnungsbetrieben wie Steinbrüchen, Kies- und Sandgruben sowie als Umschlaggeräte in der Holz-, Schrott- und Recyclingwirtschaft oder beim Massengutumschlag z. B. in Hafenbetrieben konzipiert. Bei der neuen Baggergeneration sorgen Cummins-Turbodiesel für mehr Leistung, neu entwickelte Kinematiken mit neuen Zylindern für größere Kraft und Schnelligkeit sowie ein neuer Raupenunterwagen mit automatischer Fahrumschaltung für noch mehr Fahrkomfort.
Auf der Bauma 2001 in München will O & K mit zahlreichen Innovationen den schon jetzt spürbaren Aufwind noch einmal verstärken. Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Umweltschutz spielen bei der Produktion im Berliner O & K-Werk eine herausragende Rolle. Dies wurde beim Werksrundgang an vielen Stellen deutlich sichtbar. So konnte man gut nachvollziehen, dass wirtschaftliche und effiziente Produktion auf hohem Qualitätsniveau eine umfassende Sicherheitsphilosophie erfordert.
Mit einem Neubau für die Entwicklung und technische Erprobung hat O & K jetzt beste Voraussetzungen für den Standort Berlin geschaffen. Auf rund 40.000 m2 sind mit einem Investitionsvolumen von 15 Millionen DM eine Halle, Büro- und Sozialräume sowie ein Testgelände für die im benachbarten Werk produzierten Baumaschinen an der Spree entstanden. Damit bündelt O & K nunmehr seine Kompetenz in Berlin. Auf dem neuen Areal werden Ingenieure Prototypen erproben, optimieren und bis zur Serienreife entwickeln. Die Baumaschinen können hier auch umfangreichen Tests unterzogen werden und auf einer Teststrecke im Einsatz auf Herz und Nieren geprüft werden.

RH 12.5 mit Sechszylinder-Cummins-Turbodiesel (Fotos: O&K)   Werk




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